14-tägiger Rollenspieltreff - DSA 5

  • Hallo Rosy


    wir spielen jeden zweiten Dienstag im Fort Albeck. In unserer Gruppe ist immer Platz. Ich habe auch ein paar fertige Charaktere dabei, damit kannst du gleich einsteigen.


    Das nächste Mal treffen wir uns am 14.11.2023 gegen 19.00 Uhr. Wenn man in den Innenhof des Forts kommt bitte rechts halten bis zur Holztür. Dann bitte der Treppe nach unten folgen, bis zur Tür von "Moria". Dort findet das Treffen statt. Wir haben zur Zeit zwei Gruppen am Laufen: Pathfinder und DSA5


    Bis bald

    Hagen

  • 29. Spieltag (31.10.2023)

    Bisminka wartete bis die Helden sich orientiert hatten. Den Hexen wurden ihre Paraphernalia abgenommen. Darunter befand sich auch der Zauberstab eines gewissen Orschin Hirksjen, wo auch immer der Magier aufhältlich sein soll. Thalian nahm das gute Stück an sich und versprach es dem Eigentümer zurückzubringen. Der Thorwaler fand Gefallen am roten Schleifstein. Bisminka klärte die Gruppe darüber auf, dass dieses Goblinartefakt durch eine Schamanin aufgeladen werden konnte. Jetzt sei der Stein leer. Diese Steine gibt es nur in der Umgebung der Weißen Seen (AB Theaterritter 1 – die Helden hatten damals beschlossen nicht den flüchtenden Goblins hinterherzujagen, sondern die Trommel nach Festum zu bringen). In seinem geladenen Zustand konnte man eine Waffe kurzzeitig (w6 Tage) in eine geweihte Waffe gegen den Namenlosen verwandeln (AT+1/+1 TP). Nun galt es nur noch eine Goblinschamanin aufzutreiben, die freundlicherweise ihre Karmalenergie in den Stein fließen lässt. Den Ahornzweig konnte man für Tränke gebrauchen. Die beiden Hexenstämme wurden wieder Teil des Flosses. Die Bornwaldhexen sollten nicht die Gelegenheit bekommen eine verbannte Hexe zu befreien. Der Bannmagier wird schon seine Gründe gehabt haben, warum er die Hexe in einen Baumstamm drückte. Skra warf den Wasserkrug gegen die Felswand. Ohne Wasser war er eben nur das, ein Krug. Auch die Trommel hatte, nach dem Traumgang, ihre Magie verloren. Bisminka überzeugte die Hexen davon, dass sie mit der Weckung des Riesen große Zerstörung angerichtet hätten. Jeder macht in seiner Jugend mal einen Fehler. Gleichzeitig bot sie den Helden an, den Riesen friedlich aus seinem Schlummer zu holen, falls sie mit der Sagengestalt in Kontakt treten wollten. Die Helden lehnten das Ansinnen ab. Was sollte ein Riese ihnen schon erzählen können. Wer wusste schon, in welcher Gemütsverfassung der Riese wach wurde, und einen Kampf gegen das Fabelwesen wollte man unter allen Umständen vermeiden. Der Thorwaler drängte zur Abreise, er wollte seinen Hexenfluch wieder loswerden (Pechmagnet – auch die 19 ist ein kritischer Fehlschlag). Also ging es wieder zurück zum kaputten Floß. Die Gruppe benötigte einen Tag zum Floßbau und zum Verladen der Eisenbarren. Bisminka bat um Geleit aus dem Bornwald, sie wollte wieder zurück nach Norburg in ihre Akademie. Am Lagerfeuer bot sie an, dass die Gruppe sie nach Norburg begleiten soll. Die Dinge, die die Helden erlebt hatten, sollten an die Ohren der Adelsmarschallin gelangen. Nadjescha von Leufurten wäre mit Sicherheit daran interessiert, zu erfahren, dass sich in ihrem Reich einen neue Streitmacht zusammenfand. Und so ganz nebenbei, würde sie sich im Rahmen des Bardenfestes (ganz zufällig) in einer Woche in Norburg einfinden. Die Gruppe war sich einig, eine solche Gelegenheit durfte man nicht verstreichen lassen.

    Gegen Mittag ging man dann aufs Wasser. Der Zwerg mit seiner Abneigung gegen alle nichtalkoholischen Flüssigkeiten war wenig erfreut. Ließ sich aber dazu überreden, sich an der Kiste mit den Eisenbarren festzubinden. Da immer mehr Nebenflüsse in den Born mündeten, hatte der Fluß auf dem Rest der Reise an seiner Wildheit verloren. Der Thorwaler steuerte das Wasserfahrzeug sicher durch die Windungen. Auch die Bäume schienen kein Interesse mehr an dem Floß zu haben. Am Abend des dritten Tages wurden die Bäume lichter und man verließ den Wald. Am Ufer saß Fischer Jewan und angelte. Als er das Floß aus dem Wald treiben sah, fiel ihm erstmal seine Pfeife aus dem Mund. Er winkte das Floß heran und der Nordmann legte an. Er bot den Helden an sie zu seiner Bronnjarin zu bringen. Tineke von Bornstein-Sackenstatt würde sich über jede Unterhaltung freuen. Den Helden bot sich einen Nacht in einen Bett an. Das durfte man nicht ausschlagen. Im Beisein der Pereinegeweihten Ulmida von Firunen nahm man das Abendmahl ein. Während der Fischer zwischenzeitlich das Dorf auf den neusten Stand der Tagesnachrichten brachte, erwuchsen die Helden zu unschlagbaren Recken, die im Bornwald den Riesen (Mehrzahl) und Drachen trotzten. Und sich mit ihren Waffen mutig einen Weg durch den Wald gebahnt hatten. Das führte natürlich dazu, dass jedermann sich mal eine VIP aus der Nähe anschauen musste. Vor dem Haus sammelte sich eine Menschenmenge. Es nachdem sich die Mutigen der Menge präsentierten, war es Zeit für die Nachtruhe.

    Die Perainegeweihte hatte den Weg nach Firunen beschrieben. Ca. eine Meile vor der Stadt machte der Fluss eine Biegung. Dort befand sich die Riesenburg. Das Geschichtswissen der Helden beschränkte sich darauf, dass die Adelsmarschallin 1035 BF dort einen Heiligengang abgehalten hatte. Die Legende sprachen davon, dass die Burg eigentlich ein Ritualplatz der Goblins sein sollte. Die große Schamanin Kunga Suula soll je nach Erzähler dort Rituale zu Gunsten des Elchkönigs, den Silberlöwen und (natürlich) des Namenlosen durchgeführt haben. Wie zu erwarten war, hatte die Perainegeweihte nicht gelogen. Auf Höhe der „Burg“, eigentlich einem Steinhügel mit einem großen Ahornbaum, wartete eine alte Bekannte am Ufer. Leudara von Firunen hatte das Eintreffen der Helden erwartet. Der Wulfgrimm legte das Floß an. Etwas merkwürdig war es schon, dass die Geweihte die Helden zu einer Übernachtung am Fuße der Riesenburg überreden wollte. Eine Meile vor der Stadt, wollten die Helden jetzt nicht in der Wildnis kampieren. Es war schließlich später Winter und die Nächte hatten noch ordentlich Kälte zu bieten. Sie gingen auf das Angebot nicht ein. Thalian (Sinnesschärfe +) bemerkte ein Blitzen zwischen den Sträuchern am Fuße des Hügels. Als die Versteckten merkten, dass es wohl nichts mit einem Hinterhalt werden würde, traten sie ins Abendlicht. Bewaffnete in geschwärzten Rüstungen unter dem weißen Ornat der Rondrageweihten näherten sich der Gruppe. Sie führten eine gefesselte Norbardin mit sich. Alriksej erkannte seine Muhme Dascha wieder. Und auch ein alter Bekannter, Rudjew von Arauken, war dabei (der Hetzer von den Weißen Seen, Möchtegernbefreier der Gefangenen von Korswand, Mister kaputte Hose und ich habe ein geheimes Korsmaltattoo im Nacken). Skras Liebling, wenn mal keine Ritter zur Hand waren. Wortgewaltig forderte Irinje von Schwertbergen, leitende Geweihte des Rondratempels zu Firunen, die Herausgabe der Eisenbarren. Dascha habe sich des Wuchers schuldig gemacht und deshalb werde die Ware konfisziert. Eigentlich gehörte den Helden als Mittäter der Strick, aber in Anerkennung ihres Mutes mit der Bornwaldreise, sollten sie die Möglichkeit haben, ihre Ehre zu verteidigen.

    Leudara schaute sich die Gruppe schweigend an, Dann stahl sich ein finsteres Lächeln auf ihr Gesicht. Den Blick auf Alriksej gerichtet, zog sie ihr Langschwert, drehte sich um und stellte sich schützend vor den Norbarden. Irinje erkundigte sich danach, ob Leudara ihre Wahl nun getroffen hätte. „Das habe ich“, antwortete die Geweihte trocken, „wie es jede tut, die ihr Gelübde ehrt. Und du, Schwester Irinje, wirst jetzt sterben.“

    Die Gruppe hatte ihre Schwerter gezogen und machte sich zum Kampf bereit. Als Skra bemerkte, dass Leudara sich mit einem Langschwert einem Rondrakamm stellen wollte, bot die Gjalskerin Leudara ihr Fundstück an. Leudara erkannte den Wert der Waffe sofort und erkundigte sich danach, ob das der Ernst der Stammeskriegerin sei. Als diese bejahrte, nahm die Geweihte die heilige Waffe danken an. Sie fasste die Klinge direkt unter der Parierstange und hielt den Rubin ins Abendlicht. Sofort bildeten die Facetten einen gestrichelten Kreis auf dem Boden.

    Mit den Worten

    Dir zu Ehren kämpfe und streite ich,

    Dir zu Ehren, nur in deinem Namen,

    Dir zu Ehren ich leb,

    Dir zu Ehren ich sterb,

    Dir zu Ehren, bis in alle Ewigkeit

    beendete sie die Liturgie EHRENHAFTIGKEIT.

    Am Griff bildeten sich feine Rauchfädchen und Leudara verzog leicht das Gesicht und ging in die Knie. Irinje erkannte sofort worauf das hinauslief und rief Rudjew zu, dass er Leudara das Schwert abnehmen soll. Gehorsam, aber nicht besonders helle, trat Rudjew in den Kreis und fasste den heiligen Rodrakamm am Griff. Dieser begann rot zu leuchten und sofort stand Rudjews Hand in Flammen. Mit einem gellenden Schrei rannte er ans Ufer und löschte das Feuer im Flusswasser. Zurück blieb eine geschwärzte, zur Kralle verbogene Hand. Leudara erhob sich und sprach: Das Schwert ist nun MEIN.

    Die beiden Geweihten machten sich zum Kampf bereit (die Spieler übernahmen Leudara). Rondrakamm gegen Rondrakamm. Zunächst gewann Irinje die Initiative und konnte Leudara einen Treffer zufügen. Dann fiel eine 20 (wurde real gewürfelt) für Irinje und sie versenkte ihren Kamm im Boden. Treffer für Leudara und die Ringe der gegnerischen Kettenrüstung flogen durch die Gegend. Die Ehre gebot, dass man die Schwäche des Gegners nicht ausnützt und so wartete Leudara, bis ihr Gegenüber ihr Schwert befreit hatte. Diesmal ergriff Leudara die Initiative und konnte ihrer Gegnerin jedoch keinen weiteren Treffer zufügen (AT -), Irinje nutzte die Gelegenheit, um sich in einen Blutrausch zu versetzen (AT und SCH erhöht, PA unmöglich). Leudara traf, Rondra strafte Irinje mit einer zweiten 20 (wurde real gewürfelt) und aus ihrem Rondrakamm brach eine Zacke heraus, als sie gegen einen Felsen schlug (dauerhaft -1 TP). Dann wurde der Tempelvorsteherin ihre fehlende Parade zur Falle, ein letzter Hieb Leudaras brachte ihr Ende und damit gab sie den Tempelvorsitz an unbekannt ab. An die Ehrenhaftigkeit gebunden zogen die restlichen Korjünger davon und ließen Dascha zurück.

  • Die Helden hatten nun Gelegenheit sich im Tempel umzuschauen. Sie fanden einen ungeöffneten Brief an Irinje, in dem ihr Vater sie auf den falschen Weg, den Kor anbot, aufmerksam machte. Die Helden fanden auch heraus, dass Olko erneut in die Hände des Korsmalbundes geraten war. Er wurde in der Zelle verhört und er musste Kors Samen trinken, was auch immer das war. Die Schriftstücke offenbarten, dass der Kormalbund einen Bürgerkrieg anzetteln will, um die herrschenden Adelsfamilien zu stürzen. Adlige, wie Thezmar Alatzer (Theaterritter 2), die sich gegen den Bund stellten, wurden Ziel blutiger Vergeltungsaktionen. Alriksej erhielt seinen verdienten Lohn für die Eisenbarren, die Helden ihren Anteil. Der Norbarde kaufte sich frei. Fetanka übernahm die Geschäfte der Sippe und bot dem Norbarden eine freie Reisemöglichkeit, die Alriksej auch annahm. War er jetzt kein Spielball der weiblichen Sippschaft mehr.

    [Ende des Moduls, Steigerung der Helden; Beginn: „Der grüne Zug“ - Theaterritter 4]

    Die Helden reisten nach Norburg. Bisminka nahm ihre Wohnung in der Akademie wieder in Besitz. Die Helden quartierten sich „Am Badehaus“ ein. Die Barden hatten schon Einzug in die Stadt gehalten. Bisminka wollte am Folgetag ein Treffen mit der Adelsmaschallin organisieren und so hatte die Gruppe den Abend für sich. Viel wussten sie über Norburg nicht. Als größe Stadt Seweriens gilt sie als letzte Stadt vor den Weiten des Nordens. Deshalb sind hier stets Norbarden, Nivesen und Händler aus dem Norden anzutreffen, bisweilen sogar Elfen. 298 BF errichteten die Theaterritter hier die Ordensfest. Mehrere große Brände hatten die hölzerne Siedlung heimgesucht. Der ehemalige Firun-Tempel war nun, nach dem Erscheinen der heiligen Eisrose von Jarlak, Ifirn geweiht.

    Die Helden wurden Zeugen eines Vortrags von der Legende der Heiligen Rondragabund (hatte die Schwerter des Nordens vor den Praioten in Sicherheit gebracht). Gassenwissen brachte nur die Bemerkung, dass sich die Korsmal-Truppen in der Stadt der Toten sammeln würden. Als zweiter Künstler trat der „Rollende Donner“ auf. Eine aventurienweit bekannte Trommlergruppe. Alle neun Mitglieder waren kahlgeschoren und traten eingeölt, nur mit einem Lendentuch bekleidet, auf. Der Zwerg war von seinesgleichen angetan und gab sich mit dem „Donnerzwerg“ ein Trommelduell. Der Künstler nutzte sein Instrument, für Korgrimm genügte der Tisch. Die beiden Musiker gerieten ins Gespräch. Der Trommler erzählte, wie er seine Binge verlassen hatte, um die Welt zu sehen. Dieses Unterfangen war ihm geglückt. Auf seiner Reise hatte er noch mehr Trommelbegeisterte gefunden und man hatte sich zur Combo zusammengefunden. Rumtrommeln macht viel mehr Laune als Edelsteinschleifen. Schließlich war es Zeit für Ullick Jessoff. Ein absoluter Publikumsliebling, zumindest in nüchternem Zustand. Er betrat schon leicht wankend die Bühne, brachte es noch fertig ein Kinderlied über die Goblinpauke zum Besten zu geben, bevor er hintenüberfiel und reglos liegen blieb. Sein fast leerer Weinschlauch brachte die Ursache ans Licht. Wulfgrimm nahm das leere Behältnis an sich und ließ es wieder mit gutem Roten auffüllen. Ullick wurde durch die Hotelangestellten zur Nachtruhe gebettet. Dann beschlossen auch die Helden den Abend zu beenden. Auf der Straße trafen sie auf Tanile Walroder. Die Perainegeweihte ging leise fluchtend die Straße hinauf und beschwerte sich über die lauten Feiernden, welche den rechtschaffen Arbeitenden den Schlaf rauben würden. Auch die Helden schickte sie mit der Ansage ins Bett, den Tag nicht mit nutzlosem Rumsitzen zu verbringen. Sauferei und Faulheit gebaren selten etwas Nützliches. Sie hielt das Bardentreffen, auch wenn es nur alle vier Jahre in Norburg stattfand, für absolute Zeitverschwendung.

    Mit diesen Gedanken legten sich die Helden nieder und werden am 14.11.2023 der Audienz bei der Adelsmarschallin entgegensehen.

  • 30. Spieltag (14.11.2023)

    Wie mit Bisminka besprochen, kam es am Spätnachmittag zu dem Zusammentreffen mit der Adelsmarschallin Nadjescha von Leufurten. In der Norburg empfing sie die Helden. Auf bequemen Stühlen, um den Kamin gereiht, bei einem Krug Gewürzwein, berichteten die Helden von ihren Erlebnissen. Nadjescha hörte aufmerksam zu und hatte auch ein paar Nachfragen. Die Marschallin gab dem Diener an der Tür ein Zeichen. Nach kurzer Zeit erschienen zwei Träger mit einer schweren Truhe. Nadjescha überreichte jedem Helden eine Schriftrolle. Skra öffnete die ihre und konnte nur fremde Zeichen darauf erkennen (Analphabet). Sie schaute zu Thalian und erwartete eine Übersetzung. Der Magier berichtete, dass das Dokument eine Erlaubnis erhielt einen Bornländischen Bärenpelzmantel zu tragen. Der Gjalskerin erschloss sich der Sinn nicht, warum braucht man zum Tragen von Pelzen eine Erlaubnis? Das erklärte Nadjescha umgehend. Besagter Bärenmantel (den die Helden nun erhielten), stellt nicht irgendein beliebiges Kleidungsstück dar. Das Tragerecht wurde nur Personen zugesprochen, die sich für das Borland eingesetzt hatten. Die Helden waren nun nicht mehr eine Bande dahergelaufener Streuner. Das zweite Geschenk war schon mehr nach dem Geschmack der beiden Nordländer. Ein meisterlich gefertigter Borndorn (TP+1). Dieser schwere Dolch hatte nun die Wirkung eines Kurzschwerts. Und Fleischstücke vom Wildbret konnte man damit auch abtrennen. Die Unterredung war beendet und die Marschallin lud zum gemeinsamen Abendessen. Während sich die Helden an bornländischen Spezereien labten, betrat nach einem kurzen Klopfen ein älterer Herr (ca. 60 Jahre alt) den Raum. Nach einem knappen Gruß an die Gäste, richtete er seine Worte an Nadjescha. Er erbat deren Anwesenheit bei dem Ritterschlag einer tapferen Frau auf dem Marktplatz. Als er bemerkte, dass die Gäste seinen Ausführungen nicht folgen konnten. Nutzte er die Gelegenheit den Anwesenden seine Geschichte zu erzählen. Nadjescha war anzusehen, dass sie diese schon mehrmals gehört hatte. Nun gut.


    Graf Wahnfried von Ask war der Begründer des Ordens der Jagd. Dieser Orden versammelte tapfere Kämpfer gegen Ungeheuer und Drachen. Morgen nun, soll ein weiteres Mitglied, Gundanja Tippsjen, aufgenommen werden. Der Graf schweifte von Thema ab (Nadjescha kaute leicht abwesend auf ihrem Fasan herum). Wahnfried erklärte, dass die freien Städte eigentlich im Bornland nicht existieren durften. Es sei Wahnsinn irgendwelchen Geldschefflern politische Entscheidungen aufzudrängen. Wofür hatte man schließlich den Adel. Nadjeschas Einwurf, dass ihm diese Sichtweise schwerlich das Wohlwollen der freien Städte einbringen würde, fegte der Adlige mit einem verständnislosen Heben der Augenbraue davon. Nachdem nun der Graf für die Helden politisch einzuordnen war, erzählte er von seinen Forschungen in der bornländischen Geschichte. Er hatte vor kurzem aus der Jarlaksfeste einen Wappenschild geborgen. Als Wappen war das derer von Riedemer. Das Schild muss schon heftige Kämpfe erlebt haben, wies doch der Stahlrahmen um das Schild deutliche Schäden in Form von tiefen Kratzern und Rillen auf. Er vermutete, dass es sich sogar im Besitz der Rondraheiligen Rodragabund von Riedemer befunden haben könnte. Magisch sei der Schutz nicht, aber möglicherweise ein Fingerzeig auf den Lagerort der Schwerter des Nordens. Was für ein Fund. Die Helden hielten sich dezent zurück, man brauchte ja nicht jedem gleich erzählen, dass Leudara eine der gesuchten Waffen mit sich führte. Die Geweihte hatte die Helden begleitet und Unterkunft im Rondratempel gefunden. Der Graf ging dann mit Nadjeschas Zusage davon. Man nahm noch einen Absacker, bevor es auch für die Helden Zeit wurde ihre Unterkunft aufzusuchen.


    Zur Mittagszeit versammelten sich die Helden und Nadjescha um die die Bühne am Marktplatz. Nach einer Ansprache des Rondrageweihten trat Graf Wahnfried von Ask vor die Menge. Er trug seinen Plattenpanzer mit den legendären Drachenflügeln. Wahnfried legte den geborgenen Schild gegen einen Holzpfosten und begann die Heldentaten von Gundaja der Menge vorzutragen. Diese senkte feierlich ihr Haupt, als der Graf sie in den Orden aufnahm. Das Volk jubelte und die Musikanten stimmen die Hyme „von Ask bis an den Walsach“ an, unterstützt von rhythmischem Trommeln. Plötzlich ballte der Graf seine Faust, sein Blick von Zorn verzerrt. Die Umstehenden Adligen und Gardisten rissen ihre Schwerter heraus und begannen, rasend um sich zu schlagen.


    Den Helden war die Wirkung einer Zaubertrommel bekannt, deshalb schoben Wulfgrimm und Skra Nadjescha gleich in das Straßengewirr. Dabei bekamen sie eine paar Faustschläge der Tobenden ab, die sich auf die Fliehenden stürzten. Thalian fiel auf, dass sich einer der Trommler, ein Zwerg, davon machen wollte. Er ließ sein Instrument fallen und holte sich den Wappenschild. Da der Zauberzwang nun keine weiteren Leute mehr in seinen Bann zog, war zu vermuten, dass der Zwerg die magische Trommel spielte. Der Magier versuchte sich zum Rand der Menge zu bewegen und feuerte einen PARALYS auf den Dieb. Nun wurde der Zwerg ein wenig langsamer, trotzdem sprang er von der Bühne und wollte im Straßengewirr untertauchen. Wie ein berühmter Zwerg treffend bemerkte, sind Zwerge geborene Sprinter, für die Langstrecke eher nicht zu gebrauchten. Thalian folgte dem Zwerg und konnte ihn am Beginn einer Gasse einholen.


    Zwischenzeitlich hatten Wulfgrimm und Skra die Marschallin in das erstbeste Haus geschoben und sofort einen Küchenschrank vor die Tür geschoben. Die etwas gesetzte Bürgerin schaute überrascht von ihrem Herd auf, wollte gerade zum Protestgeschrei anheben, als sie die Adlige bemerkte. Nordmann und -frau machten sich auf den Weg zum Dach. Von oben konnten sie sehen, dass der Magier seine liebe Mühe hatte, den Zwerg zu Fall zubringen. Der hatte es nämlich geschafft einen Haltegriff anzusetzen und Thalian mit einem Wurf aufs Pflaster zu legen. Nun drehte sich der Krieger um und lief Skra und dem Thorwaler in die Arme. Erstere war von Dach geklettert, Letzterer war einfach gesprungen. Den Fallschaden steckte er locker weg. Die beiden Helden verwickelten den Zwerg in Kampf. Der Dieb wechselte zum Lindwurmschläger und wollte sich seinen Weg freikämpfen. Als Thalian sich schließlich aufgerappelt hatte und auch zum Gefecht stieß, ging der Dieb zu Boden und das Schild wurde sichergestellt.


    Zusammen mit Nadjescha wurde der Zwerg im Hinterhof vernommen. Nachdem seine anfänglichen Lügen (Menschenkenntnis gg Überreden; Thalian brauchte drei Anläufe, bis es ihm gelang mehr Erfolge als der Zwerg zu würfeln) durchschaut waren, gab der Zwerg zu, dass er im Auftrag von Woltan von Ilmenstein gehandelt hatte. 100 Batzen Prämie sind ein gutes Argument. Woltan hielt sich mit seiner Söldnertruppe im Stadthaus auf. Die Helden verlegten sofort dahin, wollte man Woltan keine Gelegenheit zur Flucht geben. Der Bösewicht fühlte sich umgeben von neun Söldnern sicher. Als die ersten zur Aufgabe aufgefordert wurden, nachdem man ihnen erzählt hatte, dass sie einen Mörder beschützten, drehte sich das Blatt. Das Stadthaus war zwar umstellt, aber gewaltsam Eindringen wollten die Helden nicht. Skra sammelte Reisigbündel von den umgebenden Hinterhöfen und schichtete sie um das Haus herum auf. Ein Haus in einer Stadt aus Holzbauten anzuzünden, ist jetzt vielleicht nicht die beste Idee, jedenfalls hatten die Anwohner entschieden etwas gegen das Feuerwerk. Einzig die Anwesenheit Nadjeschas hielt sie davon ab, die Helden sofort zu überwältigen. Die Menge stellte sich nun um das Haus und so war ein Entkommen nicht mehr möglich. Die restlichen Söldner hatten nun ein Einsehen und folgten ihren Kameraden. Woltan war nun allein. Als ihm angedroht wurde, ihn gewaltsam aus dem Haus zu prügeln, gab er auf.

    Auf dem Marktplatz hatte das Chaos gewütet. Um das Podest lagen die bewusstlos Geprügelten. Auf der Bühne hatte ein Blutbad stattgefunden. Der Graf von Ask und die neue Jägerin hatten das Gemetzel nicht überlebt.


    Bei seinem Verhör gab Woltan zu, dass er von Ischtan von Quelldunkel beauftragt worden war, den Schild zu organisieren. Ischatan will sich für die Kor-Brüder in den Besitz der Schwerter des Nordens bringen. Ischtan hatte Norburg, kurz vor dem Attentat in Richtung Notmark verlassen. Ob der dortige Graf Alderich auch mit dem Korsmalbund paktierte, war nicht bekannt.

    Nadjescha beschloss diesem Kormalbund die Leviten zu lesen und eröffnete einen Heerzug. Die Helden werden als Beraten mitreisen. Auch Bisminka von der Halle des Lebens wird dabei sein. Der Weg nach Notmark ist weit, aber der Zug benötigt dringend weitere Kämpfer. Die Organisation der Versorgung übernehmen die örtlichen Händler und die Jantareff-Sippe.


    Der Zug startet am 28.11.2023.

  • 31. Spieltag (28.11.2023)

    Die Adelsmarschallin Nadjescha von Leufurten sammelte ihre Truppen und zog in Richtung Notmark. Aufgrund der grünen Fahnen erhielt er bald den Namen: „Der grüne Zug“. Die Helden spielten die Vorhut und sollten Ortschaft für Ortschaft die örtlichen Begebenheiten bezüglich neuer Rekrutierungsmöglichkeiten ausloten. In der Führungsriege befanden sich noch Graf Tsadann von Norburg (als Adelsvertreter), Vito Seveling (der Schänkenkönig, Vertreter der Pfeffersäcke), Vanjescha Nach´Rassandra (Rondrageweihte), Mirhiban saba al´Kashbah (Rahjageweihte), Fetanka Jantareff (Versorgungstross), Bisminka von Jassula (Heilerin aus der Halle des Lebens zu Norburg) und zuletzt die allseitsbekannte Leudara von Firunen, die noch ein persönliches Hühnchen mit dem Korsmalbund zu rupfen hatte.


    [Spieltechnisch startete der Zug mit 100 Truppen mit einer Moral von 12. Es gilt also mehr Truppen anzuwerben und gleichzeitig die Moral nicht sinken zu lassen. Für die Truppenrekrutierung stehen den Helden verschiedene Methoden zur Verfügung (Kundschaften (um Handlungsmöglichkeiten aufzutun), militärischer Druck (die unschöne Methode, manchmal aber notwendig) und zuletzt Diplomatie (die elegante Methode). Täglich ist ein Moralwurf notwendig. Ist das Ergebnis kleiner als der Wert, verläuft alles geschmeidig und der Wert sinkt um einen Punkt. Wird der Wert überworfen, werden die Spannungen zwischen den Parteien steigen, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass Truppen desertieren.]


    Die Marschgeschwindigkeit beträgt 25 Meilen pro Tag. Da die Helden beritten sind, können sie zwischen den Ortschaften und dem Zug hin und her pendeln.


    Dotzen war der erste Ort. 150 Einwohner, verwaltet von Vesaja Rondraga Schilfing von Dotzen. Da Skra als wildniskundige Gjalskerin eher zu undiplomatischen Verhalten neigt, jedoch als Kundschafter die erste Wahl ist, nahm sie ihre Rolle an. Von der Bevölkerung erfuhr sie, das die Dame nicht grün mit ihrem Bruder Vigo war. Skra traf letzteren auf der Pferdekoppel, wo er sich mit seinem schwarzen Hengst vergnügte. Zwerg, Magier und Seefahrer nahmen Kontakt zur Bevölkerung, in der von Vasaja geführten Herberge, auf. Vesaja machte klar, dass sie gerne ihrem Bruder den Vortritt lässt. Dann hat dieser eine Beschäftigung und macht ihr nicht das Leben schwer. Schlussendlich wirkten die Helden darauf hin, dass Vigo und ein paar Waffenkechte sich dem Zug anschlossen. Nadjescha bemerkte gegenüber den Helden, dass jetzt das Vorhandensein der Schwerter des Nordens einen Moralschub bringen würden. Skra erzählte, dass Leudara bereits im Besitz eines der Schwerter war. Das ließ die Marschallin aufhorchen und hoffen, den Rest der Waffen auch noch zu finden. Der Moralwurf gelang und eine feurige Rede von Leudara von Firunen über das abgründigen Verhalten der Korsmalbrüder und Leudaras besonderen Rondrakamm, hielt die Stimmung oben (keine Senkung der Moral). Die Aussage von Nadjescha ermutigte Thalian sich das gerettete Eisenschild aus Norburg näher anzuschauen. Die breiten Stahlkanten zeigten Beschädigungen, die sich bei näherer Untersuchung als absichtliche Rillen, Punkte und Markierungen entpuppten. Ohne weitere Hinweise war das Schild nutzlos. Also musste es noch einen zweiten Teil geben. Fetanka beobachtete die Untersuchung gespannt.


    Als nächstes Stand Schossko auf dem Programm. Mit 900 Seelen deutlich größer als Dotzen. Skra fand bei ihrem Rundgang einen Zugang zu weiteren Schnapsvorräten und konnte einen entsprechenden Handel abschließen (einmalig Moral +1 wegen guter Kost zu einem beliebigen Zeitpunkt). Außerdem fiel ihr auf, dass die Ortschaft kaum über junge wehrfähige Männer verfügte. Graf Lumin von Schossko war mit 72 Götterläufen nun nicht mehr der jüngste und konnte den anderen Helden über seine Rückenschmerzen berichten. Heilkunde Wunden +: Rücken verschlissen durch dauerndes Reiten. Der alte Graf berichtete stolz von seinem Mitwirken beim Heerzug gegen Helme Haffax (siehe Splitterdämmerung / DSA4). Er selbst, sah sich als zu alt für einen weiteren Kampf an. Vielleicht ließen sich noch ein paar kaum versehrte Veteranen aus der damaligen Schlacht finden. Korgrimm, Thalian und Wolfgrimm war klar, dass diese Truppen wohl nur unwillig und unter Zwang kämpfen würden. Das wäre nachteilig für die Moral vom Rest der Truppe. Sie beschlossen, hier keine Truppen mitzunehmen. Der Moralwurf gelang und ein paar deftige Zwergenlieder (Singen +) von Korgrimm hielten die Stimmung oben.


    Der Weiler Ilumin war mit 130 Einwohnern nicht das größte Dorf. Freifrau Baernja von Ilumin hatte hier die Ehre des Flusskönigs inne. Skras Erkundigungen brachten hervor, dass die Schwester der Freifrau einst zusammen mit Uriel von Notmark gekämpft und dann während der Borbarad-Krise die Seiten gewechselt hatte. Die Dörfler berichteten jedoch auch, dass schwarz gekleidete Korsmal-Kämpfer durch die Freifrau der Ländereien verweisen worden waren. Nach ein paar Verhandlungen schloss sich die Freifrau mit ein paar Waffenknechten dem grünen Zug an. Die Moral hielt diesmal der Thorwaler mit seinen Geschichten (Sagen/Legenden-Probe) oben. Fetanka trat im Laufe des Abends an die Helden heran und machte sie darauf aufmerksam, dass sie im Sefer Manich der Sippe (die Helden hatten das Buch schon mal in den Händen) ähnliche Markierungen wie auf dem Schildrand gefunden hätte. Das musste natürlich gleich untersucht werden. Die Geschichte von Rondragabund und den Schwertern des Nordens wurde hier etwas anders wiedergegeben. Hier verkleidete sie sich als Norbardin und brachte die Waffen in Sicherheit. Ein gewissen Amrun Nevalainen, vom Namen her ein Nivese, half ihr dabei. Ihm wurde von der Theaterritterin „alles was sie besaß“ versprochen. Die Sippe der Nevalainen gibt es heute noch. Die Schwerter wurden, laut dem Sefer Manich, auch nicht vergraben, sondern in einer „Roten Höhle“ versteckt. Die damalige Zibilja der Jantareffs, Njobura ihr Name (nicht mit Niobara verwechseln), bezeugte, dass die Ritterin ihr Versprechen hielt. Was genau Amrun erhielt ist nicht überliefert. Noch Generationen später, so Fentanka, rätselten die Zibiljas über „Njoburas Tausch“. Als man den Schild mit den Zeichen im Sefer Manich verband und mit den Karten der Region verglich, stellte man fest, dass die Gegend nördlich von Drauhag zu den Symbolen passt. Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage.


    Von Ilumin war es nur 12 Meilen bis Torsin. Eine Ortschaft mit 200 Einwohnern, bereits in der Grafschaft Ilmenstein. Dort erfuhr Mirhiban, dass ihr Tempel in Pervin angegriffen worden war. Sie erhielt von Nadjescha des Dispens zu ihrem Tempel zu reisen, um dort nach dem Rechten zu sehen. Ihr wollten sich 15 Truppen anschließen. Die Helden hinderten durch Verhandlungen 3 Truppen an der Abreise. Zwölf Kämpfer zu verlieren, war ein schlechtes Omen, aber vielleicht kehrten diese nach der Erledigung der Angelegenheiten in Pervin wieder zurück. Etwas überraschend war, dass sich in Torsin Truppen aufhielten, die die Helden von den Weißen Seen her kannten. Skras Auftritt, als der Goblin die Trommel nutzen wollte, war ihnen noch im Gedächtnis. Als ein paar Festumer davon erfuhren, dass die Helden, welche die Thorwalertrommel zurückgebracht hatten (Siehe Band 1 der Theaterritter-Kampagne), in dem Zug mitritten, schlossen sie sich dem großen Abenteuer an. Der Zug erhielt eine ordentliche Verstärkung von 20 Kriegern. Außerdem ging die Moral um 2 Punkte nach oben, da die neuen Truppen die Heldentaten der Mitreisenden verbreiteten.

  • Bis zur Burg Ilmenstein war es nur ein Katzensprung. Die Helden erhielten von der Adelsmarschallin den Auftrag, dafür zu sorgen, dass der Anführer der Ilmensteiner Truppen seine geflügelte Rüstung tragen soll. Sie erhoffte sich einen deutlichen Moralgewinn durch die legendäre Rüstung. Die Helden wurden herzlich willkommen geheißen und sofort zu den Vertretern des Adelsgeschlechtes geführt. Ronjascha von Ilmenstein war nicht erfreut, als sie erfuhr, dass die Helden dafür gesorgt hatten, dass ihr Sohn Woltan in den Kerker kam. Sie wusste zwar von dem Streben ihres Sohnes in Richtung Korsmalbund. Hielt dies aber für eine harmlose Liebelei. Sie versprach den Namen Ilmenstein wieder von dem Makel zu befreien und bot an, als Anführer von 10 Truppen an dem Zug teilzunehmen. Gewinja von Ilmenstein stellte sich auch zur Wahl, sie versprach sich eine knackige Siegesprämie, eine Gelegenheit, welche die geschäftstüchtige Frau nicht vorbeiziehen lassen konnte. Nun bot sich noch eine dritter Anführer an.: Baerow von Ilmenstein. Seine rote Nase machte deutlich, dass er einem guten Tropfen nicht gänzlich abgeneigt gegenüberstand. Vielmehr ließ sein dauernder Gebrauch seines Weinkelches eher darauf schließen, dass er sein Essen ausschließlich in flüssiger Form, vorzugsweise mit viel Alkohol gewürzt, zu sich nahm. Die Helden waren ob der angebotenen Freiwilligkeit überrascht. Die Kenntnisse in Kriegskunst (Zwerg) brachten jedoch, dass es suboptimal ist, wenn Truppen von mehreren Generälen geführt werden.


    Also mussten die Helden eine Wahl treffen. Wer war der beste Krieger von den dreien. Keine(r) der Ilmensteins wollte zurücktreten. Also forderte Skra (the Mistress of Noblesbashing) die Mutter zum Duell, um ihr zu beweisen, dass ihre Kampffertigkeiten ungenügend waren. Die Adlige trat mit Langschwert und Schild gegen die zwei Äxte der Gjalskerin an. Es wurde eine enge Sache, aber Skra gelang es, die Frau bewusstlos zu schlagen.

    Korgrimm wollte es der Nordfrau gleichtun und duellierte sich mit Häuptling Rotnase. Zweihänder gegen Felsspalter. Rotnase mag zwar ein Trinker sein, aber dem Zwerg schlug er ordentlich den Stahl um die Ohren, bis der Tunnelkrieger umfiel.



    Wolfgrimm und Thalian kamen Zweifel, ob der Thorwaler das Duell gegen die Geschäftsfrau gewinnen würde. Geschäfte wurden mit dem Verstand geregelt. In zähen Verhandlungen gelang es den beiden die Geschäftsfrau davon zu überzeugen, dass man ohne Kampf den Gewinn deutlich steigern könne. Außerdem hatte das Haus Ilmenstein bereits einen würdigen Vertreter. Und so traten 10 Waffenknechte unter Führung des ruhmreichen und durstigen Baerow von Ilmenstein dem grünen Zug bei. Soviel Prominenz hob die Moral um 2 Punkte.


    [Wäre es nicht gelungen die anderen Ilmensteins von der Mitwirkung abzuhalten, hätte jeder weitere Anführer die Moral um 1 Punkt fallen lassen; außerdem bestand noch die Möglichkeit weitere Truppen zu bekommen, jedoch nur, wenn es den Helden gelungen wäre im AB-Modul „Der schwarze Forst“ eine gütliche Einigung mit Zelda „Struppelhexe“ von Ilmenstein herbeizuführen. Die Helden hatten sich jedoch entschlossen, die Dame aus dem Traum zu prügeln (auch wussten sie nicht um den vollen Namen der Zauberfrau). Bisminka hatte die Hexen begnadigt, sehr zum Unverständnis zur Helden. Und damit war diese Gelegenheit dahin. Merke: vergangene Taten wirken in einer Kampagne auch in der Zukunft!]


    Die Helden sind noch ein paar Meilen von Drauhag entfernt. Dann beginnt die Suche nach den Schwertern des Nordens. Nächster Termin: 09.01.2024