DSA 4 - Online

  • Die Gruppe traf im Hafen von Vallusa ein. Nachdem man die ersten Bersorgungen erledigt hatte, führte der Weg über die nördliche Brücke in Richtung Ordensburg der Grauen Stäbe, auch Ordo Defensores Lecturia (ODL), genannt. Das Empfehlungsschreiben Khadils öffnete das schwere Tor und man führte die Gruppe zu Großmeisterin Llezean. Llezean untersuchte die Drachenrolle, konnte sie aber nicht vollständig entziffern. Sie fand heraus, dass sich der Text auf die Drachen selbst bezieht, vielleicht auch eine Art Chronik darstellt. Ihr Rat bestand darin, dass Dracodan von Misaquell, ein Gesandter des Drachen Apep, die Rolle untersuchen soll. In Sachen Damiano wollte sie Kontakt mit seinem Ausbilder Taphirel aufnehmen. Dies gestaltete sich etwas schwierig, da es dem Magier gelungen war seinen kompletten Turm in eine Zwischenwelt zu versetzen. Zurück blieb nur ein Kellergeschoss mit Ringmauer. Die Großmeisterin stellte die Unterbringung zur Verfügung.


    Einer Stadtbesichtigung stand nichts mehr im Wege. In der Schenke Schlange und Federkiel, war die Assistentin von Tahirel nicht anzutreffen. Deshalb zog jeder seiner Wege. Einige besuchten den Ingerimm-Tempel mit seinem Leuchtturm mit der ewig brennenden Flamme. Dort nahm der Ritter Kontakt zu den Zwergen auf. Er zeigte seinen (vor ihm selbst) beschädigten Baburiner Hut vor. Der Zwerg war ob der miserablen Handwerkkunst entsetzt und benannte ein Geschäft seines Vetter als Empfehlung für einen neuen Helm. Nach einem Besuch der Schmiede trat der Ritter die Reise zur Ordensburg an. Der Rest versammelte sich einzeln im Rahja-Tempel und erlebte einen entspannten Abend mit Musik, Tanz, Bad und Ilmenblatt. Schließlich endete auch ihr Tag in den sauberen Betten des ODL.


    Am Morgen wurde man früh geweckt, da die Reise zu Taphirels Turm anstand. Die Reise dauerte drei Tage. Die erste Nacht verbrachte man im Weiler Firunsrast, einem Dorf, das nach Borbarads Angriff durch die Flüchtlinge neu entstanden war. Die zweite Nacht verbrachte man in einen verlassenen Bauernhof. Zeit einmal das Einhorn-Horn auszuprobieren. Die Wachen eingeteilt und das Ding in den Boden gesteckt. Frieden breitete sich aus und die Ruhe führte in einen tiefen Schlaf. Isleif hatte die erste Wache. Als er Thimorn wecken wollte, musste er so kräftig an dessen Nase ziehen, dass Thimorn schmerzhaft aufschreckte. Thimorn übernahm die nächste Wache, er konnte aber Isha nicht aufwecken und deshalb übernahm der auch deren Part. Als dann der Morgen graute und sich immer noch keiner rührte, durchfuhr den Magier ein Schmerz, als der Schwertknauf von Thimorn ein paar Mal gefühlvoll rücksichtslos mit dem Scheitel des Zauberers kollidierte. Der Gelehrte wusste Rat aus der Misere und zog kurzerhand das Einhorn-Horn, im Weiteren Feenhorn genannt, aus dem Boden. Danach konnte man alle wie gewohnt wecken. Sie hatten eine Reise ins Regenbogenland hinter sich und waren außergewöhnlich erfrischt. Selbst Dolorita hatte ob des guten Schlafes mal gute Laune am Morgen.


    Die Reise ging weiter und am frühen Nachmittag hatte man den Mauerring erreicht. Eine Untersuchung des 7 Meter dicken und 30 Schritt durchmessenden Ringes ergab, dass er zur Zeiten der Theaterritter erbaut worden war. Irgendeine Kraft hatte das Untergeschoss mit einem sauberen Schnitt vom Rest des Turmes getrennt. Plötzlich war die Gruppe von 30 Mittelreichern mit Lederarmschutz (mit Drachengravur) umstellt. Ihr Sprecher war eine schlanke in schwarzer Rüstung gekleidete Gestalt. Silrilion Lässt-Ascheflocken-tanzen forderte die Herausgabe der Rolle im Angesicht der Übermacht. Nach einer kurzen Besprechung wurde dieses Ansinnen negativ beschieden. Erst kam der Angriffsbefehl, dann erschien mit dunklen Wolken und Blitzgewitter der Rest des Turmes aus dem Nichts. Das war den Drachenanhängern dann doch zuviel der Zauberei und sie liefen schreiend davon. Nun hatte der Schwarze nur noch seine Eiskreaturen, die er in Richtung der Helden schicken konnte. Die Gargylen schritten behäbig los. Viel schneller war ein Schwarm Eislibellen, der über die Gruppe herfiel. Dem Ritter gelang es gleich mit dem ersten Schlag eine Libelle in Eiskristalle zu verwandeln. Die Dinger waren nervig, suchten sie sich immer eine ungeschützte Stelle für ihren Stachel. Llezean schützte die Gruppe mit einem Fortifex vor den Eispfeilen der Gargylen. Nach zwei Runden sind jetzt noch 10 Libellen übrig.


    Die nächste Sitzung findet am 10.08.2020 statt.