Beiträge von Darkstar

    68. Spieltag (18.06.2021)


    Nach einer ruhigen Nacht stand für den nächsten Tag die Erkundung der Oase auf dem Plan. Das Frühstück der Reymahns war einfach, aber reichhaltig. Mit der Legende vom fahrenden Händler kam man durch das erste Stadttor. Die Wachen waren freundlich und fragten nach rastullahfeidlichem Besitz. Esbadascha hatte ihren Planwagen mit einem Zauberzeichen gesichert. Deshalb begnügten sich die Wächter mit einer einfachen Nachschau. Waren zum Handeln waren vorhanden. Mit dem Planwagen ging es in Richtung Keftplatz zum Händlerviertel (nördlicher Teil des mittleren Rings). Es war schnell klar, dass die Bewohner der Oase in einfachen Verhältnissen leben. Luxusgüter suchte man vergebens. Und so waren das Leder und die Eisenbarren ein gutes Handelsgut. Dolorita und Esbadascha übernahmen die Vermarktung und konnten Dank ihrer Fähigkeiten im Feilschen einen statten Gewinn von ca. 50 Dukaten erwirtschaften. Isleif und Diago machten ihre Runde um den Platz und wurden beim Teehaus von einem etwas besser gekleideten Herrn auf ein Glas Tee eingeladen. In dem Gespräch beschrieb der Herr die Oase mit seinen wichtigsten Gebäuden, aber erst nachdem man ihm von der Bekanntschaft mit dem Sultan der Oase Birsha berichtet hatte. Im inneren Ring, welcher für Ungläubige tabu war, befand sich ein See in den ein Wasserfall stürzte, am Südufer befand sich das Gebetshaus. Am Nordufer lagen Knochen von Drachen herum, außerdem munkelte man etwas von Geistern. Außerdem gab es eine Gruppe (Uled Ash´Shulak) die mit kleinen Drohungen die einfachen Leute zu „richtigem“ Verhalten animierten.


    Am Ende der Verkaufsshow bemerkte Dolorita, wie sich verhüllte Gestalten in den Schatten der Seitengassen bewegten. Es mochten wohl zwischen 3 und 6 Personen sein. Genau ließ sich dies nicht sagen. Jedenfalls war klar, dass die Gruppe beobachtet wurde. Als Dolorita sich einem der Menschen näherte, zog sich dieser sofort in die Schatten zurück. Im nördlichsten Teil des mittleren Rings konnte man eine Felsnische entdeckten, wo man einigermaßen ungesehen agieren konnte. Esbadascha suchte eine geeignete Stelle, um sich mit einem Feuerzeichen durch die Mauer schmelzen zu können. Also schaute sich die Spinne der Hexe mal die Innenseite der Mauer an. Zumindest das Nordufer des Sees konnte erkundet werden. Am Südufer waren die großen Gebetshäuser und ein hoher Wachturm zu erkennen. Dieser hatte freien Blick auf die Innenseite der Durchbruchstelle. Dolorita stellte auch fest, dass der Kiesweg um den See regelmäßig benutzt wurde. Zumindest waren Abdrücke von Schuhwerk feststellbar. Das mit den Drachenknochen hatte auch seine Richtigkeit. Dank der Tierkenntnis konnte sie die Knochen identifizieren. Es handelte sich um einen zweiköpfigen Lindwurm, zwei Mantra´ke und eine Ssrkhrsechu.


    Zeit sich mal im südlichen Bereich des mittleren Rings umzuschauen. Dort befand sich ein kleines Bethaus. Im weiten Verlauf der Straße ließ der Publikumsverkehr deutlich nach. Man kam am bewachten Haus des Sultans vorbei. Es gab wohl eine Hand voll Betuchte. Unter den wachsamen Augen der Wachen wurde der Planwagen am Ende der Straße gedreht. Bislang hatte man noch kein Garnisonsgebäude entdeckt. Entweder war die Anzahl der Wächter gering oder sie hatten ein gutes Versteck. Ob die Soldaten wohl alle im Wachturm waren? Oder in einer Wachstube im Palast? Der Innere Ring jedenfalls war nicht zu betreten. Vier rot gekleidete Wachen fragten jeden Unbekannten nach Suren aus den 99 Gesetzen. Am späten Nachmittag nahm man noch ein gesüßtes Heißgetränk und eine Wasserpfeife in der Teestube zu sich. Man kam mit einem Mann ins Gespräch. Dieser erzählte von einer Wasserschale am Rande des Sees. Ein Geschenk von Rastullah. Die Schale mit Wasser stand in der vollen Wüstensonne und wurde trotzdem nie leer. Einem wahren Gläubigen würde es nicht im Traum einfallen, etwas von diesem Wasser zu trinken. Ansonsten war man mit der Verwaltung der Oase durchaus zufrieden. Der Sultan wachte über die Einhaltung der Glaubensregeln, aber er bezahlte seine Diener in ausreichenden Maße. Auch die Steuerlast war zu ertragen. Da bediente man sich mit saftigen Preisen lieber an den Ungläubigen.


    Anschließend verließ man die Oase wieder, denn nach Einbruch der Dunkelheit durfte sich kein Fremdländer mehr in der Oase aufhalten. Nachdem man den Planwagen bei den Reymahns untergestellt hatte, suchte man die örtliche Karawanserei auf. Dort war Diago bereits am Vortag ein Mann aufgefallen. Dieser war auch heute wieder da. Dolorita sprach ihn an. Ihm fiel das Essen aus dem Gesicht, als er die Gruppe erblickte. Er erkannte sie sofort als die Ausgräber von Bischa wieder. Seine Tante (die alte Gerberin) hatte ihm von den Ereignissen berichtet. Seitdem sind die Anzahl der Staubteufel deutlich zurückgegangen. Der Tulamide (Yasafar ben Rabin) bot sich an, die Helden auf ihrer Reise durch die Wüste zu begleiten. Er ruhte sich jetzt ein paar Tage hier aus und ließ seine Kamele wieder zu Kräften kommen. Als man ihm das Drachenarmband aus Drakonia zeigte, erkannte er dieses wieder. Die Familie ben Kasam (Onkel und zwei Neffen) trugen auch welche. Diese waren auch im Transportgewerbe, jedoch eher für die Kurzstrecken. Wobei die Reisezeit dem erfahrenen Karawanenführer etwas seltsam vorkam. Die Kasams waren zur Zeit unterwegs, er schätzt das Eintreffen auf die nächsten Tage. Für einen kleinen Verdienst war er bereit die Helden beim Eintreffen zu informieren.


    Die weitere Geschichte wird sich am 22.06.2021 offenbaren.

    67. Spieltag (10.06.2021)


    Die Planung einer Reise von Punin nach Yiyimris beschäftigte die Gruppe eine ganze Zeit. Als Legende wollte man sich als Händler für Häute, Leder und Metall ausgeben. Esbadascha hatte ihren Wagen, nur waren Links und Rechts eben nicht wüstentauglich. Deshalb mussten sie vor dem Betreten der Wüste durch Packkamele getauscht werden. Auch sie erhielten die Namen ihrer Vorgänger. Never change a running system. Am Rande des Gebirges kamen den Helden regelmäßig Militär- und Handelskarawanen entgegen. Deshalb wurden sie auch von Räubern verschont.


    Vor der Oase Kireh trat ein Fremden des Abends an das Lagerfeuer der Helden. Nachdem er jedem einzelnen ein Stück getrocknetes Kamelfleisch und Fladenbrot angeboten hatte, setzte er sich ans Feuer. Die Nächte waren schon empfindlich kalt geworden. Abu Khomchra war sein Name, zumindest stellte er sich so vor. Isleifs konnte der Gruppe mitteilen, dass der Mystiker aus der Khom ein Titel ist und nicht sein wirklicher Name. Das Amt wechselt immer vom Lehrer auf den Schüler. Abu Khomchra berichtete über Visionen, welche ihm den Weg zur Gruppe gezeigt hatten. Zuletzt sei er einem Falken gefolgt. Für ihn waren die Helden die Retter für die Khomvölker. Der Wüstenwind hatte das Kommen einer Eisdschinni vorhergesagt. Von einem todbringendem Wald, feucht und warm. Und Echsen, Tod und Verderben aus den Urzeiten. Er wollte die Aufgabe der Helden unterstützen und schenkte ihnen die abgestoßene Haut eines Mantra´ke. Diese war 1025 BF in die Hände der Tulamiden gefallen, als sie sich das Feuer-Ei zurückholten, das ihnen von Räubern auf dem Weg zur Oase Keft gestohlen worden war. Der Anführer war ein Mantra´ke gewesen. Diesem gelang es zwar durch ein Tor mit dem Humus-Ei zu fliehen, doch musste er sich vorher häuten. Dieses Tor stand in einem Tal in der Nähe von Yiyimris. Das Feuer-Ei wurde dann im Rastullah-Tempel in Keft eingelagert. Abu Khomchra hatte die Haut in einem Kloster in den Unauer Bergen von Derwischen erhalten.


    Eine Untersuchung der Haut ergab, dass man sich diese wie ein Kleidungsstück anziehen konnte. Ein Rest von Magie haftete ihr noch an. Esbadascha war völlig aus dem Häuschen, denn für so ein Stück zahlten andere Alchemisten gut und gerne 2000 Dukaten! Auch die Libellen-Brosche (gefunden in Drakonia) wurde untersucht. Als Esbadascha etwas ihres Blutes auf den Edelstein tropfte, erschien ein Bild von Pardona in ihrem Kopf. Die Eiselfe trennte die Verbindung mit einer Handbewegung und den Worten „Ihr werdet langsam lästig!“.


    Beim Frühstück am letzten Reisetag hantierte die Zwergin mit einem Dolch und deutete einmal auf Diago. Als dieser die Waffe auf sich gerichtet sah, schlug er diese der Zwergin aus der Hand. Nach einem kurzen Disput holte sich die Alchemistin ihren Dolch mit einem MOTORICUS zurück. Der Wüstenritt verlief dann kommunikativ frostig. Aber schließlich traf man am späten Nachmittag im Grüngürtel der Oase ein. Die Karawanserei verlangte für die Unterkunft der Gruppe saftige 20 Dukaten pro Tag (all inclusive). Da war der Hof der mittelländischen Familie Reymahn mit 5 Dukaten ein Schnäppchen . Zwar nicht so luxuriös, aber sauber. Die Reymahns hatten den inneren Kreis der Oase noch nie betreten. Dort durften nur die Gläubigen des All-Einen hinein. Die Wachen überprüften dies durch Abfrage von Suren aus den 99 Gesetzen. Der mittlere Ring beinhaltete im Norden den Handelsbereich und im Süden den Wohnbereich der etwas Wohlhabenderen. Alle Ungläubigen hatten am Abend den Ring zu verlassen. Der Grüngürtel um die Oase stand aber jedem offen. Aber außer der Farm und der Karawanserei, gab es dort nicht viel.


    Die weitere Erkundung der Oase findet am 17.06.2021 statt.

    Fazit zur Drachenchronik (bislang):

    Ausgrabung der Birsha-Rolle und die Episode in Kunchom waren ok. Die Episode mit Apep und seinem entführten Adlatus war auch gut. Aber dieses ewige „Die Rolle kann ich nicht übersetzten – geht mal zu dem da“ wurde ermüdend. Notmark – Ehernes Schwert – Fuldigor, hier fragte sich dann mancher Held, was er denn da soll. Warum würde meine Figur das machen wollen? Dann wurde der Rolleninhalt in den Köpfen der Helden verankert und es kam ein völlig abrupter Zielwechsel. Jetzt jagte man Pardona. Weil? Die ist böse und muss weg. Man merkte hier, wie man alle Brechstangen und Zauber und Historien zusammen schmiss, um der Geschichte eine neue Wendung zu geben. Wollte man die Kampagne verlängern? Oder war das Ergebnis der Kenntnis der Drachenstammbäume allein zu unbefriedigend? Jedenfalls dann die Trollepisode mit Auftritt der oberbösen Eiselfe. Anschließend Drakonia – einziger Aufhänger war das dort gelagerte Wissen. Dann das etwas schwache Ende der Birscha-Handlung.


    Jedenfalls besprachen wir uns, ob wir die Kampagne jetzt beendet. Im Ergebnis machen wir weiter bis zum bitteren Ende. Was danach kommt steht noch in den Sternen. Diskutiert wurden verschiedene Möglichkeiten, die von Anthologien bis zum Splitterdämmerung-Zyklus reichen. Ausgeschlossen wurde die Borbarad-Kampagne, da mehrere Spieler bereits Teile derselben kennen.


    Deshalb hier ein Aufruf an Interessierte:


    Ihr werdet an Hand der Journale sehen, wenn sich die Drachenchronik dem Ende nähert. Dies ist dann ein guter Zeitpunkt in die Gruppe einzusteigen. Ich werde dann mal einen Zwischenstand posten, damit die Neueinsteiger erfahrungsmäßig zur Gruppe passen. Vielleicht spielen wir dann wieder analog. Es besteht auch die Möglichkeit dann mit einer zusätzlichen DSA 5 – Gruppe zu beginnen. Das aber erst, wenn der CUBUS wieder öffnet.

    66. Spieltag (01.06.2021)


    Nach dem Frühstück mit Rachwan bereitete man sich auf den Abstieg vor. Rachwan ließ den Eispfropf verschwinden. Ein erster ODEM ARCANUM brachte ein entferntes Glimmen am Gangende. Bis dorthin ging es dann hinab. Der Gangdurchmesser betrug 20 Schritt, also genug Platz. Das rote Glimmen erwies sich als ein Schutzkreis der besonderen Art. Die Untersuchung erbrachte, dass den gesamten Kreis unbekannte Runen (vergleichbar mit den Flammenzeichen in den Ewigen Gärten) einen Art BANN UND FESSEL bildeten. Das Zentrum war durch einen HELLSICHT TRÜBEN verschleiert. Dort lag ein umgekehrter Temporalzauber. Die Wirkung war in der überreichten Schriftrolle geschrieben worden. Die Falle war einfach, tritt über den Kreis und du bist gefangen. Anschließend macht dich der Temporalzauber alle. Esbadaschas Ansatz war nicht ohne, zumal Zwerge deutlich älter werden können als Menschen. Mit einem Verwandlungstrank wurde sie zum Vogel, flog durch die Zone hindurch und landete sicher auf den anderen Seite. Ihre Idee mit dem NIHILGRAVO – Bolzen und einem Abortzauber fand leider keine Anhänger. Da war ein rasenden fliegenden Teppich interessanter. Ohne Bodenkontakt den Wirkungsbereich mit hoher Geschwindigkeit durchqueren.


    In der nächsten Kammer gab es eine Lehrstunde in Drachenphilosophie. Ähnlich wie die Elemente bildeten die alten Drachen ein Hexagon. Ziel war der Erhalt eines Kräftegleichgewichtes. Wobei den alten Drachenfamilien immer eine These (z.B. Zerstöre bevor das Gleichgewicht bricht) eine Antithese (Zerstöre nachdem das Gleichgewicht gebrochen ist) gegenüberstand. Das Ganze wurde noch durch eine Telepathenstimme erklärt. Schließlich musste sich die Gruppe entscheiden, welcher These sie folgen wollte. Als das geschehen war, wurden sie mit einer kleinen Flamme auf der Stirn markiert. Wobei kein Narbe zurückblieb.


    Die letzte Prüfung war ein riesiges Tor. Das Tor war nur in Zusammenarbeit mit einem „Kind der sechs Väter“ zu öffnen. Ein beliebiger Drache, wäre ja zu einfach. Nein es musste einer sein, der im Einklang mit allen Alten handeln würde. Hatten wir da nicht einen alten Wächter? Genau den, den wir mit vereinten Kräften in den Limbus geprügelt hatten? Wie gut, dass Dolorita Geister herbeirufen konnte, bei einem Nachtalp ist das auch nicht besonders schwer. Und wie gehabt, griff dieser auch sofort wieder an. Was ein Glück, dass das Drachenmal den Geist sofort unterwarf. Und so konnte man das letzte Tor öffnen.


    Eine riesige Vulkanhöhle öffnete sich vor den Helden. Erstmal die 4 Schritt hohe Mauer hoch. Und dann lag die DRACHENCHRONIK vor ihnen. Also der Stammbaum aller Drachen, egal ob noch lebend oder schon tot. Verhaltener Jubel zog durch die Gruppe. Schön, aber was bringt uns das? Wo sind die elementaren Dracheneier?


    Damit endete die Handlung für die Birsha-Rolle. Jetzt musste man nur noch die Welt vor Pardona retten. Belisarius entschloss sich, seine weiteren Studien in Drakonia fortzuführen. Ein Abschiedsfest vor der Reise nach Yiyimris. Als die Gruppe dann durch das Lichtvogeltor trat, wartete auf einem Stein sitzend Diago, ein alter Bekannter von Dolorita. Unschwer als Kor-Geweihter zu erkennen. Nein, er hatte keinen Kor-Spieß. Seine Waffe war ein Warunker Hammer. Weiter ging es nach Punin, erst mal wieder die Gruppe für eine Wüstenreise zurechtmachen.


    Reise nach Yiyimris ist Thema am 10.06.2021.

    65. Spieltag (27.05.2021)


    Zunächst galt es Falleander ausfindig zu machen. Hierzu bediente man sich eines Hundes, welcher unter dem Zauber HERRSCHAFT ÜBER DAS TIERREICH stand. Der Vierbeiner machte sich auch folgsam auf die Suche. Als die Gruppe die Straße in Richtung Katakombeneingang lief, kam ihnen Falleander entgegen. Als er die Gruppe erblickte, aktivierte er einen Ring und ließ einen elementaren Flammenmeister erscheinen, welcher sich in den Weg der Helden stellte.


    Schon die erste Flammenpeitsche war ein Patzer. Isha gelang es mit einem Spurt und einer Akrobatikeinlage am Elementar vorbeizukommen. Sie stand nun direkt vor dem Zauberer, Falleander versuchte erfolglos Isha mit einem IGNIFAXIUS zu treffen. Isleif ging in den Nahkampf mit dem Elementar. Die Hexe warf ihren magischen Dolch und Esbadascha lud ihre Armbrust mit einem Halbgiftbolzen. Der Flammenstrahl des Magiers ging erneut daneben. Der Elementar streifte Isleif (8 TP bei 2W20). Nachdem der Halbgiftbolzen traf, nahm Isha den gegnerischen Magier aus dem Spiel. Dolorita versenken ihren Dolch erfolgreich in der Wand (Patzer). Nun konzentrierte man sich auf den Elementar. Sein zweiter Treffer kostete Isleif erheblich Gesundheit (21 SP). Esbadascha lud ihren magischen Bolzen und Dolorita begann mit einem Zauber für Schlangenhände. Die gemeinsamen Anstrengungen brachten dann das Ende des Elementars, ohne dass er weiteren Schaden anrichtete. Der noch (3 LeP) lebende Magier wurde in eine improvisierte Zelle gebracht und in Eisen gelegt.


    Zwischenzeitlich waren auch die beiden Eisdruiden wieder zurückgekehrt und Rachwan bedankte sich mit einem Gesprächsangebot im Eisgarten. Anschließend zogen sich beide wortkarg zurück. Die Befragung von Fallenader, nachdem man ihn etwas geheilt und mit Quasselwurz versorgt hatte, ergab, dass er Drakonia an einen Drachenkult verraten hatte. Er war in der Oase Yiyimris mit den Mitgliedern eines Drachenkultes in Kontakt gekommen. Der Kult wollte Drakonia in internen Streitigkeiten versinken sehen, um dann eine Eroberung zu starten. Der Kult wurde von einer Mantra´Ke und einem Dunkelelfen geführt. Nach der Befragung wurde der Verräter der Gerichtsbarkeit des Rates der Großmeister übergeben.


    Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück das Treffen mit Rachwan auf dem Programm. Der Eisdruide bedankte sich nochmals für die Rettung Drakonias und übergab einen versiegelten Schriftrollenbehälter. Der Inhalt erzählte die Erforschung eines dunkler Ortes jenseits des Eises. Ein Maul aus dreizehn Felsspitzen brachte für einen der Forscher das Ende, als er vor den Augen der Expediton zu altern begann und schließlich zu Staub zerfiel. Das nahm der damalige Expeditonsleiter zum Anlass den Gang mit einer Wand aus Eis auf ewig zu verschließen. Diese Wand aus Eis bildete heute das Zentrum des „Ewigen Eisgartens“, wo sich die Helden gerade aufhielten. Rachwan bot den Helden an, diesen Eisverschluss zu lösen, damit die Helden die Forschungen in den Tiefen Drakonias wieder aufnehmen konnten. Er wollte die Helden auf ihrem Weg hinab auch begleiten.


    Der Abstieg in die Tiefe wird Thema am 01.06.2021 sein.

    64. Spieltag (20.05.2021)


    Endlich wieder das allseits beliebte Frühstück in Drakonia nach einer ruhigen erholsamen Nacht. Der einäugige Tulamidenmagier fehlte. Als dann ein fremder Magier ein paar Worte mit Pyriander wechselte und anschließend bleich und hektisch den Saal verließ, war es auch für die Helden Zeit ihr Frühmahl zu beenden. Im bereits bekannten verschneiten „Ewigen Garten“ war der Tulaminde mit eingeschlagenen Schädel aufgefunden worden. Er war schon mit einer Reifschicht überzogen. Die Untersuchung ergab, dass hier wohl ein ZORN DER ELEMENTE Borons Hallen geöffnet hatte. Da man sich an den Disput zwischen dem Verstorben und dem Eisdruiden erinnerte, nahm man Kontakt mit der Eisabteilung der Akademie auf. Leider hatte sich der gesuchte am Morgen auf den Weg ins ewige Eis begeben. Freundlicherweise unterstützte dessen Stellvertreter die Helden bei der Untersuchung der Leiche und ging anschließend wieder.


    Da man vermutete, dass im modularen Aufbau der Gebäudestruktur, die Zimmer der Abteilungsleiter an der gleich Stelle waren, untersuchte Dolorita und Isha im Flug (Schirm und Teppich) die Außenmauern und wurden auf ein verlassenes Zimmer aufmerksam. Isha schlängelte sich gekonnt durch das Fenster und konnte den Raum untersuchen. Alles spartanisch eingerichtet. Auf dem Sekretär die üblichen Verwaltungspapiere zur Führung einer Magierabteilung. Im Schrank konnte sie dann noch eine Travia-Figur auffinden. Also wieder durchs Fenster zurück auf den Teppich und dann nach Hause.


    Wie lockt man den bösen Buben aus der Reserve? Belisarius unterhielt sich mit Gorodez, dieser Stimmte einem Possenspiel beim Abendessen zu. Lautstark wurde verkündet, dass man endlich die Aufzeichnung des Tulamidenmagiers entschlüsselt habe und nun endlich ein weiteres Geheimnis Drakonias enthüllen kann. Auffallend war, dass die Magier der Eisabteilung keinerlei Abneigung gegen die Helden zeigten, jedoch der Adjutant von Pyriander der Unterhaltung auffällig unauffällig folgte. Nach dem Schauspiel galt es die beiden Lockvögel über Nacht unauffällig zu bewachen.

    Esbadascha und Isleif kümmerten sich um Gorodez. Dolorita und Isha stellte die Leibwache bei Belisarius. Während der zweiten Wache bemerkte Isha wie die Temperatur im Raum sank. Kurz darauf erschien eine wirbelnde Schneewolke, die sich zu einen Eisdschinn verdichtete. Isha ging mit ihrem Säbel auf die Kreatur los. Konnte aber nicht verhindern, dass Belisarius einen heftigen Treffer (16 TP) noch im Halbschlaf abbekam. Dem zweiten Schlag konnte der Magier ausweichen, bevor sich nach weiteren Treffern und einem Patzer auf Dschinnseite der letztgenannte als Schneewirbel davon machte. Alle Helden, bis auf Dolorita, verschliefen den Kampf. Die Hexe kam noch rechtzeitig um die Flucht des Dschinns zu sehen. Sie sprang durch das Fenster und riss sich ihr Kleid auf. Fliegend konnte sich beobachten, wie sich der Eiswirbel in ein Zimmer der Feuerabteilung davonmachte. Dolorita stellte sich beim Fensterklettern etwas ungeschickt an, aber sie kam hinein. In dem Raum war niemand. Bett unauffällig, ebenso der Arbeitstisch (Bücher aus der Bibliothek, handgeschriebene Pergamente) und eine Truhe. Die Hexe nahm eines der Pergamente mit. Dann wurde Pyriander geweckt. Er erkannte die Handschrift wieder. Sie gehörte Falleander, seinem Assistenten. Mit seiner Genehmigung wurde das Zimmer betreten. Da die Tür durch eine WAND AUS FLAMMEN blockiert war, ging man eben durch einen neugeschaffenen Torbogen (METAMORPHO) in der Seitenwand. Die Truhe war das Ziel. Das Schloss widersetzte sich Ishas Bemühungen, jedoch den Feinmechanik-Kenntnissen von Esbadascha gab es sich geschlagen. In der Kiste konnte ein Armreif, welchen Gorodez beschrieben hatte, aufgefunden werden. Dazu noch ein Idol des Pyrdracor und ein Anhänger in Form einer Regenbogenlibelle. Im Endurium war ein Sanguit (verbotener Edelstein, wandelt Blut in Astralenergie) eingelassen. Außerdem wurde die Kladde des Tulamidenmagiers aufgefunden. Falleander war fleißig gewesen und hatte den letzten Absatz Feuerzeichen bereits übersetzt. Da war noch ein Buch aufzufinden, das sich auf philosophischem Wege mit der Rückkehr von Drachen befasste.


    Die Jagd nach Falleander wird Thema am 27.05.2021

    63. Spieltag


    Belisarius hatte sich in seinem Vollsuff in den Gängen der Katakomben verlaufen und musste erst mal gefunden werden. Anschließend gingen alle Helden erschöpft zu Bett.


    Am nächsten Morgen erwachten alle in der Akademie wie gerädert, manche zeigten frische Wundmale, andere verkündeten den Untergang Drakonias. Das schal schmeckende Frühstück wurde dadurch unterbrochen, dass die Helden zu Pyriander gebeten wurden. Diesen traf man in der Sackgasse der Katakombengänge. Dort fand man die Reste von Leisetreter, Luisinas Katze, abgebrannte Beschwörungskerzen, einen Schutzkreis gegen Geister und einen abgerauchten Zigarillostummel. Also war Gorondez Ziel der weiteren Ermittlungen. Der Magier wurde zu den Helden gebracht und gab an, tief und fest geschlafen zu haben. Allerdings zeigte er die gleichen Schlafmangelanzeichen wie der Rest der Akademie. Da man am letzten Abend das verlassene Zimmer aufgefunden hatte, war klar, dass der Mann log, doch er beharrte darauf unschuldig zu sein. Also mal mit einem ANALYS den Mann betrachtet. Das offenbarte dann den Herrschaftszauber der auf ihm lag. Zum Brechen desselben musste man auf die Ressourcen der Akademie zurückgreifen, aber schließlich gelang es einem Druiden die Beherrschung zu brechen.


    Gorodez erzählte, dass er in Silas (Esbadaschas Heimatstadt) vor zwei Jahren von Anhängern eines Drachenkultes überwältigt worden sei. Die Anführerin Yalstene (eine Matra´ke) hatte ihn durch ein Tor nach Zze Tha verschleppt. Eine Dschungellandschaft mit einer alten Echsenstadt. Dort hätte diese den Herrschaftszauber gesprochen und ihn mit dem Auftrag nach Drakonia entsandt, einen alten Wächtergeist zu beschwören und diesem den Auftrag zu geben, seiner Wut freien Lauf zu lassen. Am Schluss seiner Erzählung bat er um einen Schnaps und schwor dem Drachenweib jede Schuppe einzeln von Leib zu reißen. Die weitere Befragung ergab, dass Djasfrador ein Nachtalp eines Riesenlindwurmes ist. Nun haben diese Geisteswesen die Angewohnheit bei ihren Opfern Lebensenergie zu tanken und da boten sich in der Akademie eine Menge Opfer an. Eile war geboten, denn der Geist würde jede Nacht an Stärke gewinnen.


    Nach Absprache mit Pyriander entschloss man sich die Bewohner der Akademie für eine Nacht auf der nahen Bergwiese zu parken. Im zentralen Innenhof wurde ein Bannkreis errichtet und die Helden boten sich dem Wächtergeist als „Nahrung“ an. Belisarius stand in der Mitte, umgeben vom Rest der Gruppe. Es war geplant den Geist so lange zu beschäftigen, bis Belisarius seinen PENTAGRAMMA beendet hat. Der Geist tauchte als eine dunkle Wolke auf und stürzte sich auf die Opfer. Wenig später war klar, dass das ein mühseliger Kampf werden würde, da das köperlose Ding kaum verletzt werden konnte (RS 11) und dazu noch bei einem eigenem Treffer einen Teil des Schadens in Lebensenergie umwandelte. Als dann Belisarius beim Zaubern versagte, entschloss man sich den Geist dann halt auf die harte Tour zu bannen. Dolorita verpatze einen Wurfangriff mit ihren magischen Borndorn und nagelte Esbadaschsas Hosenbein an den Boden. Dies war nicht schlimm, denn ihr NIHILOGRAPHO-Bolzen kehrte per Aport wieder zu ihr zurück, nur halt aktiviert. Gut, dass einen so ein Borndorf einen am Wegschweben hindert. Der Kampf wurde schließlich gewonnen. Belisarius war völlig ausgebrannt und hatte noch einen Zaubertrank der Hexe aufgebraucht. Aber der Geist war gebannt. Zumindest bis zum nächsten Neumond (Probe Astonomie = 8 Tage).


    Die geparkten Magier kehrten in ihre Quartiere zurück. Dabei konnte die Gruppe beobachten, wie sich der einäugige Tulamidenmagier Eslam (Feuerabteilung) mit dem Druiden Rachwan iban Muyanshir (Eisabteilung) stritt. Ihre Nachfrage wurde mit dem Hinweis auf interne Akademieangelegenheit abschlägig beschieden. Eslam verließ kurze Zeit darauf mit einem Buch unter dem Arm den Feuer-Wohnflügel und ging in die Kellergewölbe. Isha folgte ihm unauffällig und konnte feststellen, dass sich der Magier wieder der Leuchtschrift im Eisgarten widmete.


    Das nächste Treffen finden am 20.05.2021 statt

    62. Spieltag (04.05.2021)


    Esbadascha hatte heute eigene Sachen zu erledigen. Zunächst stand mal eine Nachtruhe an. Beim nächsten Frühstück nahm Belisarius Kontakt zu dem tabakrauchenden Magier Gorodez Sgirra auf. Beim Gespräch gab er an, dass er schon seit ein paar Jahren auf den Spuren von verschiedenen Drachenkulten wandelt. Offensichtlich haben alle einen gemeinsamen Ursprung, unterscheiden sich aber dann im Detail. Ein zentrales Anliegen der Kultisten scheint die Kontrolle über das Gelege von Pyrdracor zu sein. Es gibt sechs Eier, die jeweils einem Element zugeordnet sind. Von vieren ist der Aufenthaltsort bekannt. Das Humus-Ei soll sich in den Händen von Kultisten befinden. Und das Erz-Ei (kindskopfgroßer Diamant) könnte sich in den Innereien Drakonias verbergen. Gorodez wollte sein Forschungen am heutigen Tag fortsetzen.


    Luisina trat an den Tisch der Gruppe und machte einen leicht abwesenden Eindruck. Auf Nachfrage gab sie an, dass ihre Katze Leisetreter verschwunden sei. Außerdem wurde die Gruppe auf ein Gespräch zwischen Pyriander und Feuerschlick Spökenkiecker aufmerksam. Ishas scharfe Ohren konnten hören wie Letzterer das Verschwinden von Landproben, Schwarzwachs und Schlangenhaut aus seinem Lager beklagte. Dolorita kam zu dem Schluss, dass nur noch Alraune für die Erstellung von Beschwörungskerzen fehlte. Bei der anschließenden Inventur des Lagers wurde dann festgestellt, dass das Fehlen einer Wurzel bislang noch nicht aufgefallen war. Da das Lager keinerlei Sicherung hatte, konnte also jeder aus der Akademie die Dinge entwenden. Isha machte sich über den Lagerplatz für die Edelsteine kundig.


    Weitere Nachforschungen in der Bücherei erbrachten Grundlegendes zu den Menacoriten, eine große schwere Eisenkugel (die den Namen Drachentöter trug), der „Erben des Zorns“ (Gelege von Pyrdracor) und zu den veränderten Kraftlinien. Die Ermittlungen im Erz-Flügel der Akademie führten zu keinem Ergebnis, dort war das Diamant-Ei unbekannt. Die Suche nach der Katze verlief erfolglos. Bei der Besichtigung eines der Ewigen Gärten (einer säulengestützten Halle in der es dauernd schneite) traf man auf Eslam Abd-al-Angru, einen einäugigen Tulamidenmagier der Feuer-Abteilung, welcher die leuchtenden Zeichen zu entschlüsseln versuchte. Die Halle wurde durch einen Loch in der Decke mit Tageslicht versorgt. Dolorita flog den Schacht hinauf und landete auf den Dächern des Eis-Flügels. Nachdem die Dachöffnung verschlossen war, waren unten in der Halle nur noch die leuchtenden Schriftzeichen zu erkennen.


    Nach dem Abendessen schaute man sich mal Gorodez Kammer an. Sie machte einen unbewohnten Eindruck, nicht einmal das Bett schien benutzt worden zu sein. Von dem Magier fehlte jede Spur. Deshalb machte man sich auf die Suche in den Kellergewölben. Isleif bemerkte einmal einen leichten Tabakgeruch, leider verlor sich der Geruch wieder und konnte ich wieder festgestellt werden. Mit diesem etwas unbefriedigendem Ende ging der Tag zur Neige und die nächste Nachtruhe stand bevor.


    Die weiteren Ereignisse in der Akademie werden am 10.05.2021 Thema sein.

    61. Spieltag (27.04.2021)


    Die Gruppe fand sich in Punin wieder zusammen. Die Stadt mit ihren 21.000 Einwohnern bot mannigfaltige Möglichkeiten zur Erholung und Erkundung. Isleif fand man im Hotel Raschtulswall an der Bar. Der Skalde hatte nun mehrere Wochen die Stadt erkundet und führte die Gruppe herum. Den Abend verbrachte man in den Madathermen. Bei der Besichtigung des Glockenspiels beschloss Dolorita, dass man Esbadascha neu einkleiden muss. Alle hatten schon eine gehöriges Quantum an Zwergenbier intus und betraten das Geschäft des Hofschneiders. Der feinsinnige Mann war ob der rauen Kleidung der Zwergin entsetzt. Um überhaupt an die Maße der Zwergin zu kommen, mussten Isleifs Muskel ordentlich Arbeit verrichten. Schließlich vereinbarte man einen Abholtermin in drei Tagen. Man ließ es sich in der Großstadt gutgehen und erschien wie vereinbart. Der Schneider hatte ganze Arbeit geleistet. Einer Corsage mit Salamander und Flammensymbolen folgte zugehöriges Beinkleid in rot und gelb. Der Bolero, welcher Flammenaplikationen an den Ärmeln und Salamander auf dem Oberarm hatte, bedeckte die Schultern. Abschließend noch ein kleines keckes Hütchen mit zwei Federn in rot und gelb. Das Ensemble war auf jeder Gesellschaft ein Hingucker. Dolorita war von der Leistung des Kleidermacher so beeindruckt, dass sie auch noch ein Kleid in Auftrag gab. Für 30 Dukaten war das geschenkt.


    Als dann jedermann versorgt war, machte man sich an die Reisevorbereitungen. Links und Rechts mit dem fahrbaren Laboratorium der Alchemistin wurden in die treuen Hände der örtlichen Gilde gegeben und man flog mit dem Teppich (von Nijar Hasrabal) etappenweise in Richtung Drakonia. Zuletzt landete man auf einer Bergwiese vor der Akademie. Die achteckige Stadt hatte einen Durchmesser von einer Meile (1 km). Am Lichtvogeltor traf man auf eine ganze Schar von Elementaren, die einen etwas heruntergekommenen Magier der Zutritt verweigerten. Gorodez Sgirra zog an seinem Zigarillo und blickte den Neuankömmlingen missmutig entgegen. Das Einladungsschreiben von Pyriander öffnete für die Helden das Tor. Sie wurden durch Pyriander und Falleander (Lehrling) begrüßt. Auch Gordez erhielt Zutritt, nachdem er vorbrachte, dass sich unter der Akademie eines der elementaren Dracheneier („Kinder des Zorn“) befinden würde. Nachdem man die Zimmer bezogen hatte, traf man sich in den Gemeinschaftsräumen der Schule. Pyriander bot den Helden die Möglichkeit die Bibliothek für ihre Forschungen zu den Drachen zu nutzten. Als „Preis“ verlangte er nur die Preisgabe von den bereits gewonnen Erkenntnissen.


    Der erste Arbeitstag brachte die Erkenntnis, dass es in Drakonia keine Aufzeichnungen zu Drachen gab, die vor der Erbauung der Akademie gelebt hatten. Man fand eine Notiz zu einem Saal der Bäume. Die ortskundige Luisina führte die Helden dorthin. Als sie eine Verbindungsbrücke querten, machte sie die Gruppe auf einen grauen Wanderer aufmerksam. Die Wege der seltsamen Gestalten sollte man am besten nicht behindern, so Pyrianders Rat. Der Saal der Bäume stellte sich als eine große Höhle heraus, die man wie ein Stück Dschungel geformt hatte. Der Wechsel zwischen klarer Bergluft und feuchtem Dschungelodem verkraftete nicht jeder. Die Draknet-Runen, von welchen die Notiz berichtete, waren in so luftiger Höhe, dass man die erklettern musste, um sie sich näher anzuschauen. Die Bezeichnung „Pfleger des Ewigen Gartens“ weckte das Erwachte Wissen in den Helden und führte zu einem Drachen namens Karphegor.


    Der Sinnesschärfe war es zu verdanken, dass man aus den Augenwinkeln noch das Verschwinden einer grauen Robe bemerkte. Isha schlich der Gestalt hinterher und konnte sie in einer weiteren Kammer einholen. Hier schien der Mensch die umlaufende Schrift vorzulesen. Oder vielleicht auch nicht, denn er sprach von Wegen die sich wieder kreuzen werden. Isha sah noch ein seltsames Amulett (Rad aus sechs Drachenflügeln), bevor die Gestalt durch einen Dimensionstor verschwand. Die Untersuchung der Wand ergab das Relief einer Landkarte mit einer Markierung bestehend aus einem 12strahligen Stern. Isha holte den Rest der Gruppe nach. Das Wissen wurde zusammengetragen und ergab, dass es sich bei dem Amulett um das Zeichen der Menacoriten handelte (Verehrer des Drachen Menacor). Das Relief stellte das Eherne Schwert dar und der Stern war die Dämonenzitadelle mit den 12 Kraftlinien, die sich dort zu einem Nodix vereinen.


    Die weiteren Nachforschungen finden am 04.05.2021 statt.

    60. Spieltag (19.04.2021)


    Die Gedanken Agapyrs schlugen in die Köpfe der Helden ein. Er träumte von großem Reichtum und Macht, welche er mit der Hilfe von IHR erreichen würde. Immer wieder war das Wispern einer fremden Stimme zu hören, welche dem Drachen riet sein Vertrauen in SIE zu setzten. Isha machte eine Erkundungstour durch den vor ihr liegenden Gang. Nach kurzer Zeit erreichte sie die Drachenhöhle. Agapyr lag dösend auf seinem Schatzhaufen. Daneben stand Ayshal und redete mit leiser Stimme auf den Drachen ein. Isha bemerkte zwei Öffnungen in der Höhlendecke, welche direkt über Agapyr lagen. Mit dieser Entdeckung machte sich Isha auf den Weg zurück. Die höhlenkundige Zwergin suchte nach abzweigenden Gängen, welche eine Verbindung zu den Deckenlöchern haben könnte. Esbadascha wurde fündig und die aufgeteilte Gruppe kroch die engen Gänge bis zu Agapyr´s Höhle.


    Nun gab es mehrere Prioritäten zu wahren. Der Drache durfte nicht aufwachen und die Gruppe rösten. Ayshal musste ausgeschaltet und der Dämon aus dem Drachen vertrieben und gebannt werden. Zunächst versteinerte Belisarius die Dienerin des Drachen. Dann ließ sich Isha leise an einem Seil in die Höhle hinab. Esbadascha hatte es sich in den zweiten Öffnung gemütlich gemacht und ihre Armbrust mit einem magischen Bolzen geladen. Plötzlich bemerkte Isha wie ein goldener Kelch langsam Richtung Decke flog. Die Goldgier der Zwergin hatte zugeschlagen (Wurf 1) und mit einem Telekinesezauber lenkte sie das gute Stück in ihre Richtung. Agapyr wurde unruhig, da er merkte, dass sie Stimme seiner Dienerin verstummt war. Isha wurde nicht entdeckt. Doch plötzlich brach der PARALYS in sich zusammen. Und Pardonas Stimme sprach durch Ayshals Körper. Das Angebot war verlockend. Doch Isha´s Argumente (Überreden mit 10 überschüssigen Punkten) machte den Drache nachdenklich. Gleichzeitig setzte der Dämon dem Geschuppten zu. Nachdem Agapyr diesen nicht selbst verscheuchen konnte, bat er um Hilfe. Diese gewährte Esbadascha gerne, indem sie ihren magischen Pfeil im Drachenhals versenkte. Das reichte schon, um den Dämon aus dem Drachenkörper zu vertreiben. Belisarius aktivierte sein selbstgemachtes PENTAGRAMMA-Artefakt und konnte den Dämon zurück in die Niederhöllen schicken. Pardona sah fluchend ein, dass sie verloren hatte, verließ den Körper der Dienerin, die dann als Drachenfutter Verwendung fand. Isha meinte, dass der Verlust eines kleinern Ringes aus dem Schatz wohl nicht auffallen würde. Agapyr bedankte sich für die Hilfe und sicherte zu, dass er die Helden zukünftig im Kampf gegen Pardona unterstützen werden. Diese hatte nämlich vor nach der Verstärkung der Kraftlinien Pyrdacors Reich nach Dere zurückzubringen. Genau dort, wo es vor Urzeiten einmal gewesen war, anstelle der heutigen Khom Wüste.


    Nach der Rückreise mit den Teppichen wartete Nurhan bereits im Kloster auf die Helden. Ein Luftdschinn hatte eine Nachricht von Pyriander di Ariarchos aus Drakonia überstellt. Er lud die Gruppe als Dank für seine Rettung (siehe oben, nach Fuldigors Übersetzung der Birsha-Rolle) zu Studien in das Konzil der Elemente ein. Eine zweite Überraschung war ein Säckchen aus purpurnem Samt, welches von Archon Megalon (Spielstein-Kampagne) abgegeben worden war. Darin befanden sich neun Metallplättchen ähnlich Spielkarten. Auf der Vorderseite waren Bilder aus den vorangegangen Abenteuern zu sehen. Die Rückseite bestand aus zwei Teilen. Eine Häflte weiß mit goldener Schrift (Elementarzeichen), eine Hälfte rot mit schwarzer Schrift (Zhayad-Runen). Die weiße Hälfte hatte eine angenehme Wärme und schien das Sonnenlicht einzufangen, bis die Schriftzeichen irisierend leuchteten. Die dunkle Hälfte blieb dunkel. Allerdings verwandelten sich die Schriftzeichen je nach Betrachter in lesbare Schrift, welche diverse Zauber und Segen versprachen. Die Karten hatten eine stumpfe und seine messerscharfe Kante und eignen sich sehr gut als Wurfsterne. Entsprechende Versuche von Dolorita die Dinger in angrenzenden Bäumen zu versenken waren erfolgreich. Deshalb kam die Vermutung auf, dass die dunkle Seite als „Brennstoff“ Blut benötigen könnte. Allerdings verweigerte Esbadascha sich als impirische Studie zur Verfügung zustehen. Die Gruppe beschloss sich in einen Monat in Punin zu treffen und dann gemeinsam nach Drakonia zu reisen.


    Die Reise findet am 27.04.2021 statt.

    59. Spieltag (12.04.2021)


    Zunächst fiel der letzte Bogenschütze durch den Feuerelementar von Ashu. Agapyr übertrug seine Gedanken. Er wurde durch eine flüsternde Stimme aufgefordert zu fliehen, weil SIE ihm weggenommen werden soll. Voller Wut und Hass durchbrach er die mit einer Eiswand versiegelte Kuppeldecke und flog mit seiner neuen Leibdienerin davon. Die beiden übriggebliebenen Leibwächter Nijars fielen schließlich der blanken Übermacht zum Opfer. Nachdem es Isleif gelungen war einen der Gegner zu Boden zu werfen, droschen mehrere Kämpfer auf die verbleibenden Gegner ein.


    Nijar selbst hatte das Gefecht gerade so überlebt und wurde dann befragt. Er gab an, dass er im Namen eines Djinn der Nacht (Dunkelelfen) beauftragt worden war, Agapyr für seinen Drachenkult (Achmadim al´Ashtarra) zu gewinnen. Die Achmadim sind der Hoffnung, dass sich Pyrdacor eines Tages aus seinen Gefängnis befreien kann, um anschließend eine Herrschaft der Drachen und Magier aufzubauen. Außerdem soll Nijar die Kraftlinien über den Gor-Wüste überwachen. Von Atherion kam noch der Hinweis, dass man wohl einen Yel´Arizel übersehen habe und man als letztes einen besessenen Drachen haben wolle.


    Nurhan konnte die Örtlichkeit von Agapyrs Hort nennen. Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe mit zwei fliegenden Teppichen auf die Reise zum Hort, nachdem ihnen noch ein Feuerschutz durch das Tor des Feuers verpasst worden war. In der Nähe eines zerstörten Lagers konnte der Höhleneingang festgestellt werden. Eine Untersuchung des Lagers ergab, dass der Drachenkult von Nijar erfolglos versucht hatte die Drachenhöhle zu betreten.


    Nachdem man Belisarius unstandesgemäß mit einem Seil in die Höhle gezogen hatte (Magier tun sich halt schwer mit dem Klettern) konnte mit der Erforschung begonnen werden. Die Höhle war mit den Anzeichen für große Hitze überseht. Tatsächlich konnte man einen Haufen Drachendung auffinden, welche Wohltat für die Alchemistin, endlich Zugriff auf eine langersehnte Zutat bekommen zu haben. Daran hinderte sie auch nicht eine Feuerwand, die durch die Höhlengänge tobte. Dann musste man noch einen querfließenden Lavastrom überqueren, wobei erneut die Seilzugtechnik für Belisarius zum Einsatz kam. Schließlich ließen schwere Atemzüge die Nähe der Drachen erahnen.


    Am 19.04.2021 werden die Helden versuchen Agapyr wieder zur Vernunft zu bringen.

    Runde 3:

    Isleif landete den ersten Treffer bei den Leibwächter. Auch diesmal kein Glück bei den Assassinen. Doloritas Krähenschwarm erschien und nahm sich Nijar vor, woraufhin sich der Dunkelelf auflöste. Der Thalud griff erfolglos einen Attentäter an. Atherion begann mit seiner

    zweiten Beschwörung. Selfimaid und Derlinde begannen mit einem neuen Zauber. Agapyr tötete den Speerkämpfer, kümmerte sich um einen Assasinen und konnte ihn mit einem Biss verwunden. Ashu´s Feuerdischinn war fertig. Dolo begann einen Zauber. Esbadschas Bolzen und Belisarius´ Zauber schlugen in die neue Magierin ein.


    Runde 4

    Diesmal blieben Isha und Isleif trefferlos. Dafür bekam der Skalde einen ab. Den Attentätern gelang es wieder nicht dem Drachen mit ihren Sonderfertigkeiten (Todesstoß und Gezielter Stich) Schaden zuzufügen (was bei effektiven AT-Werten von 5 auch nicht verwundert). Dolorita, Atherion, Sefimaid waren tüchtig am Zaubern. Der Feuerdischinn traf den zweiten Attentäter. Agapyr tötete mit seinen Bissen anschließend beide. Einen erneuten Beschuss durch Esbadscha und Belisarius konnte die Magierin nicht standhalten. Ashu zog ihre Knochenkeule.


    Am Ende des Abends stehen von den Gegnern noch ein „verdunkelter“ Bogenschütze und zwei Leibwächter. Der Kampf geht am 12.03.2021 weiter.

    Runde 2:

    Der Speerkämpfer erhob sich. Der Kampf zwischen Isha / Isleif und der Leibwache ging weiter. Die Assassinen versuchten erfolglos dem Drachen Wunden zuzufügen. Ein Bogenschütze traf den Drachen und machte dank seinen Panzerung nur lächerlichen Schaden. Agapyr röstete den ersten Bodenschützen und verwundete den Speerträger. Derline schickte einen Feuerball auf die Reise, der im oberen Gang explodierte. Belisarius erkannte den Luftdschinn als Illussion und konnte die Gruppe warnen, sein Zauber verletzte den Speerkämpfer. Atherion rief einen Thalon herbei. Sefimaid schickte ihren Stab mit Radau auf den zweiten Bodenschützen. Nijars Flammenboden ging mit dem Schaden des Feuerballs unter. Vor Ashu züngelten nun hüfthoch die Flammen. Esbadschas Bolzen durchschug die Rüstung des zweiten Bodenschützen und bewirkte eine Kugel der Dunkelheit um den Fernkämpfer. Eine Magierin trat aus dem oberen Gang, warf eine Flasche von sich und begann mit einem Zauber.

    Runde 1:

    Um die beiden Leibwächter kümmerten sich Isha und Isleif. Der Herr mit den Speer patzte und zerstörte teilweise seine Waffe. Der Dunkelelf verspottete den Drachen. Die Bögenschützen zielten auf den Drachen. Der obere Magier begann zu zaubern. Nijars Abbild löste sich in Luft auf. Derlinde (Bibliothekarin), Atherion, Ashu und Sefimaid begannen auch zu zaubern. Agapyr erhob sich kurz in die Lüfte und begrub den Speerkämpfer unter sich. Den Assassinen gelang kein Treffer. Dolorita ging in Deckung und zauberte. Belisarius versenkte einen Flammenstrahl in einem der Bogenschützen. Esbadschas Nihilographo-Bolzen brachte den Magier auf der Ballustrade zum Fliegen. Der Luftdschinn attackierte Isha erfolglos.

    Nachdem der Drache zuerst mit der Äbtissin geredet hatte, war Atherion an der Reihe. Dieser befragte den Geschuppten nach der Möglichkeit eines Streites zwischen den Drachen. Agapyr hatte hierüber keine Kenntnis und verneinte auch jegliches Interesse daran. Nijar war der nächste. Sein Angebot, sich mit der Familie Hasrabal zu verbünden, lehnte der Drache ebenfalls ab. Er hatte kein Bestreben, sein Reich auszudehnen. Das mitgebrachte Geschmeide ließ ihn kalt. Nijar verbeugte sich mit gekreuzten Armen und blieb stehen. Für die Helden ergriff Dolorita das Wort. Ein Bote Pardonas hatte den Drachen noch nicht erreicht. Der Drache gab an, dass er für ein Bündnis mit der Eiselfe nicht zur Verfügung stünde. Belisarius bemerkte, dass sich die Gestalt von Nijar nicht mehr bewegte.


    Kurz darauf sprang ein Kämpfer mit einem Schrei von der Ballustrade auf den Rücken des Drachen und versuchte einen Stoßspeer in seinem Rücken zu versenken. Eine Eiswand verschloss die Kuppeldecke des Palastes. Auf der Empore erschienen ein Dunkelelf, ein Magier und zwei Bogenschützen. Nijars Leibwache machte sich zum Kampf gegen die Helden bereit. Hinter den Säulen im rückwärtigen Teil erschienen zwei Assassinen aus den Schatten. Nurhan brachte die Klosterdienerinnen und Agapyrs Leibdienerin in Sicherheit. Ein Luftdschinn erschien im Rücken der Helden.

    58. Spieltag (06.04.2021)


    Als erstes wurde mal das Guckloch zwischen den Räumen von Nijar und Thomeg untersucht. Isha fand das gute Stück hinter dem Schrank von Thomeg. Auf Nijars Seite war es mit einem Wandteppich verhangen. Der WIDERWILLE UNGEMACH verhinderte erfolgreich jede Durchsicht. Eine Untersuchung ergab, dass das Loch an sich sehr alt war. Der Zauber vor 10 – 20 Jahren permanent darauf gelegt worden war. Eine Recherche in der Bücherei führte zu einem entsprechenden Eintrag in den Analen des Klosters. Es stellte sich dann die Frage, ob der Gebrauch von Steinen und Mörtel nicht günstiger gewesen wäre.


    Nach dem Abendessen versammelten sich die Leute im Hexagonpalast, um Agapyrs Audienz beizuwohnen. Das Erdgeschoss umrundete eine auf Säulen stehende Ballustrade. Rechterhand führte auf beiden Ebenen ein Gang in Richtung des Verwaltungsgebäudes.


    Helden: Belisarius, Dolorita, Esbadascha, Isha, Isleif


    tatkräftige Unterstützer: Agapyr – Atherion – Sefimaid – Derlinde – Ashu

    57. Spieltag


    Nach ausgiebiger Absprache beschloss die Gruppe bei Nijar ein phexgefälliges Werk zu verrichten. Der Magier (der Zauberstab war jetzt wieder sauber) suchte mit PENETRIZZEL TIEFENBLICK den genauen Standort einer der Schatztruhen heraus, indem er durch die Holzdecke in den oberen Raum blickte. Der Zufall (und die genauen Rechenkünste des SL) wollte es, dass der untere Raum unbewohnt war. Anschließend wurde mit einem wiederholten HARTES SCHMELZE das Holz von Decke und Schatztruhenboden, sowie Schmuck und Gold verflüssigt. Die zähe Masse tropfte dann in einen bereitgestellten Eimer. In den Eimer wurde ein NIHILOGRAVO-Bolzen gesteckt. Den nun schwerelosen Eimer brachte die Hexe auf dem Luftweg zum Zyklopenschmied. Das Nachtwerk war vollbracht.


    Beim Frühstück am folgenden Morgen beschuldigte ein erboster Nijar den ahnungslosen Atherion des Diebstahls. Als Beweis brachte er vor, dass er ein Guckloch zu seiner Kammer entdeckt habe, welches durch einen WIDERWILLE (Erfinder = Atherion) gesichert war. Nijar forderte zum Magierduell. Atherion stimmte zu, Hasrabal hatte jetzt genug genervt. Meister Atherion ging jedoch nicht unvorbereitet in das Gefecht. Eine unsichtbare Isha lauschte der Strategiebesprechung von Nijar und teilte dessen Taktik Atherion mit. Nijar wollte Atherion den Turban vom Kopf reißen und ihn so lächerlich machen.


    Mittagessen – Popcorn besorgt – Show vor dem Kloster genießen. Beide Magier saßen auf ihren fliegenden Teppichen und belauerten sich schwebend. Nijar tat den ersten Schritt und zauberte mit einem DUPLICATUS acht Doppelgänger seiner selbst herbei. Alle Nijars begannen Atherion zu umkreisen. Nachdem Atherion keine Reaktion zeigte, versuchte nun Nijar den Turban mittels eines MOTORICUS an sich zu bringen. Als Ablenkung dienten einige FILM-FLAM-Lichtblitze. Da der Turban aber mit einem OBJEKTOFIXO am Kopf Atherions befestigt war, wurde Nijar samt Teppich in Richtung von Atherion gezogen. Zum Schluss zündete Atherion seinen Zauberspeicher und steckte den gegnerischen Teppich mit einem BRENNE TOTER STOFF in Brand. Rauchend erfolgte eine Notlandung durch Nijar, welcher sich dann in seine Gemächer zurückzog.


    Den Nachmittag verbrachte man mit Verkaufsverhandlung beim Zyklopenschmied und erstand so ein paar ausgezeichnete Klingen. Atherion lud zum Siegestrunk und zeigte der Gruppe ein seltsames Drachenamulett, welches eine Magierin in der Eile der Abreise in der Akademie Atherions liegen ließ. Die Schriftzeichen wurden den Echsen zugeordnet, konnten aber nicht entziffert werden.


    Die Audienz bei Agapyr wird Thema des nächsten Abends am 06.04.2021 sein.

    56. Spieltag


    Isleif wartete im Klosterhof auf die Gruppe, als sie nach dem Gespräch mit Atherion wieder ans Tageslicht kam. Belisarius war weiterhin damit beschäftigt in der Bibliothek seinen Zauberstab zu polieren.


    Nach einer kurzen Lageeinweisung ging es zum Mittagstisch. Dort beschuldigte Roana eine tulamidische Gruppe von Klosterschülerinnen des Rassismus. Sie sah sich als Mittelreicherin diskriminiert und brach einen Streit vom Zaun. Dolorita stellte durch einen Zauber fest, dass sich Roana gerade dämonischer Beeinflussung erfreute und brachte die Gute dazu sich weiter mit Atherion zu unterhalten. Dieser konnte nur eine Austreibung aus dem Körper von Roana erreichen, indem er dieser mit seinem kleinen Zauberstab auf die Finger schlug. Der Dämon bedankte sich noch mit einem Funkenblitz für die Austreibung und verschwand dann. Nach Absprache mit der Klosterleitung wurde in einem unbenutzten Raum ein Bannkreis durch Thomeg Atherion gezeichnet.


    Als sich die Gruppe im Klosterhof versammelt hatte, bestieg Hasrabal einen Aussichtsturm und kam nach kurzer Zeit gutgelaunt wieder zurück. Eine eigene Nachschau ergab, dass sich eine kleine Karawane dem Kloster näherte. Eine Absuche des Klosters nach weiteren Besessenen verlief erfolglos und so konnte die Gruppe das Eintreffen der kleinen Karawane beobachten. Die Karawane bestand aus drei beladenen Kamelen (7 Kisten) und neun Personen. Davon war einer wie ein Krieger gekleidet und zwei waren offensichtlich Magier. Auf Nachfrage gab Nijar Hasrabal an, dass sein Gefolge endlich mit der Wechselkleidung eingetroffen sei. Anschließend zogen sich die Neuankömmlinge in die Gemächer von Hasrabal zurück. Dolorita schickte ihren Vertrauten auf Erkundungstour. Die Spinne kroch unter der Türritze durch und konnte zumindest den Inhalt der Kisten erkunden. Zwei beinhalteten neue Kleidung und ein paar Tränke für Hasrabal, zwei waren für das Gefolge bestimmt und drei Truhen enthielten Wertgegenstände, die wohl für den Drachen bestimmt waren.


    Beim Abendessen belustigte Nijar seine Anhängerschar indem er in einem Spiegel das Bild von Atherion zu lustigen Fratzen verzerrte. Dies konterte Thomeg dadurch, dass er eine Klosterschülerin mit einem RESPONDAMI belegt und die Schülerin daraufhin ihre wahren Eindrücke zu Nijar kundtat („eingebildeter Schleimbeutel“). Die Klostervorsteherin ging dann dazwischen und forderte von beiden Magiern die Einstellung der infantilen Scherze. Das weitere Essen wurde unterbrochen, als eine Küchenkraft mit verzerrter Mine in den Raum torkelte. Sie hielt ihre Hand umklammert, welche ein kleine Fläschchen hielt. Isleif überwältigte die Küchenkraft. Mit vereinten Kräften wurde sie zum Bannkreis gebracht. Atherion gab zu bedenken, dass ein PENTAGRAMMA leider auch den Besessenen in die Niederhöllen zog. Das war unpassend, also musste man den Dämon erst austreiben. Dies erledigte dann Ashu mit einem Schlag mit ihrer Knochenkeule. Anschließend schickte man Yel´Arizel in die Hölle zurück. Eine Untersuchung des Fläschchens ergab, dass es sich um Schurinknollengift handelte.


    Die weiteren Geschehnisse werden Thema am 22.03.2021 sein.