Beiträge von Darkstar

    FAZIT zur Drachenchronik


    Es ist vollbracht !! Die Kampagne ist beendet. Deshalb noch ein paar Gedanken von mir. Die Kampagne hatte ihre Höhen und Tiefen. Die Durchführung einer Archäologie-Expedition war gut. Das zweite Abenteuer in Khunchom empfand ich als Lückenfüller. Hasrabal dringt in den Karfunkeltresor der Akademie ein und stiehlt einen der Steine als Brautgeschenk, was dann eine Traumwelt der Drachen auf die Stadt loslässt. Naja. Die Abenteuer in Perainefurten und Notmark waren ok. Das einzige was irgendwie nervte war, dass man sich zum nächsten Sachverständigen vorarbeitete, nur um dann zu erfahren, dass er die Rolle auch nicht entziffern kann. Nicht einmal ein Drache (Apep) war in der Lage die Rolle zu lesen, sondern schickte die Gruppe ins Eherne Schwert. Schließlich die Reise durchs ewige Eis und die Entzifferung durch Fuldigor.


    Die Lichtvogelexpediton als Kampfgefährten empfand ich als absolut unnötigen Lückenfüller. Mal ein paar aventurische VIPs in den Raum geworfen. Nur damit der Trollshamane die Gruppe über Trollpfade zur Trollfestung schicken kann. Wenn man die Helden gleich nach Drakonia geschickt hätte, wäre nichts verloren gegangen. Es ging eigentlich nur darum die Figur Pardona in die Geschichte einzufügen.


    Drakonia: War nur für ein paar Charaktere interessant. Die anderen wurden zu Mitläufern degradiert. Schließlich die Drachenchronik. Der Stammbaum der Drachen. Toll!?!. Der Weg zum Sternentor mit der Oase der Kasimiten war wieder gut. Bot sich hier die Möglichkeit für verdecktes Vorgehen.


    Der letzte Band der Chronik ist eine Mischung aus Regionalbeschreibung und Handlungsfäden. Ich kam damit gut klar. Musste aber einiges an Vorarbeit investieren, um die Ereignisse in eine logische Reihe zu bringen und die Helden gingen mir dann nicht in der Weite des Dschungels verloren. Ich fand den Abschluss gelungen.


    Sollte ich in die Verlegenheit kommen die Drachenchronik nochmals zu spielen, werden ich die Abenteuer deutlich ausdünnen. Es ist einfach zuviel „unwichtiges“ Beiwerk dabei, zu viele Nebengeschichten, was die ganze Kampagne meiner Meinung nach nur in die Länge zieht. Insgesamt ist die Drachengeschichte durchaus spielenswert.


    Die Gruppe wird sich jetzt ins Horas Reich stürzen. Das erste Abenteuer stammt aus Hendriks Feder (Belisarius / Diago). Ich selbst werde in die Heldenrolle schlüpfen. So denn, man liest sich.

    94. Spieltag (17.01.2022)


    Noch kurz die Helden mit Heiltränken aufgefrischt, dann ging es weiter. Erstmal brachten sich die Kämpfer in Position, um dann in der folgenden Runde zuzuschlagen. Isha versuchte als erste sich in Pardonas Nähe zu bringen, prallte aber gegen eine FORTIFEX-Wand. Dies weckte dann einen Grakvaloth, Pardonas Wächterdämon. Die Wand war eindeutig im Weg, weswegen ein erneuter Positionswechsel erforderlich wurde. Gilion bewegte sich bis an den Rand der Plattform, Dolorita rückte eng an die linke Palisade. Pardonas Reaktion auf den Einschlag in die Wand war ein AXXELERATUS auf sich selber. Dies blieb dann auch ihre einzige Aktion, denn sie wurde vom Humuspfleil des Elfen getroffen. Die hervorsprießenden Ranken fesselten die Eiselfe. Bis zum Schluss versuchte sie sich aus dem Gerank zu befreien, aber sie verstrickte sich nur noch stärker. Der Wächterdämon beschäftigte sich mit Isha, welche allen Angriffen auswich, allerdings bekam sie vor lauter Ausweichen keine Gelegenheit zum Angreifen.


    Isleif drückte sich mit einer Körperbeherrschungsprobe an der Wand vorbei. Gilion machte einen Satz über die Palisade und rannte Richtung Kessel. Dolorita bemerkte, dass sie mit ihren Borndolchen keinen Schaden anrichten konnte. Sie flog mit ihrem Schirm zum Kessel der Urkräfte und versuchte mit ihrem Kochkessel etwas von der Brühe zu schöpfen. Nach einigen Proben (Fliegen und Gewandheit) kehrte sie zurück. Isleif und Gilion warteten die Aktion der Hexe ab. Sie leerte zielgerichtet ihren Kessel aus und fügte Pardona einigen Schaden durch heißen Schlamm zu. Danach zerrten der Waldelf und der Nordmann mittels Körperbeherrschung und Kraftproben die gefesselte Eiselfe Schritt für Schritt in Richtung Schlammbrühe. Isha wich weiterhin den Angriffen (3mal Biss) des Grakvaloth aus. Ihr gelang es sogar einmal dem Dämon etwas Schaden zuzufügen als der Dämon patzte.


    In einer letzten koordinierten Kraftanstrengung des Thorwalers und des Elfen landete Pardona in der brodelnden Brühe. Sofort begann ihr Körper im Kessel der Urkräfte zu zerfallen und zerfließen. Ihre Lebensenergie ergoss sie leuchtend in die Umgebung des Kessels, schließlich löste sich der Körper auf. Der Dämon brach seinen Angriff ab und verschwand.


    Die Drachen stellten ihren Kampf ein. Dunkelelfen und Pardonas Gehilfen flohen aus der Globule. Mit ein paar Tagen Vorbereitung machten sich die Helden auf den Weg zurück nach Dere. Teile der Sonnenlegion und der Gronger-Stämme begleiteten sie. Als sie wieder in dem Tal mit dem Sternentor eintrafen, wurden sie von Hilbert Puspereiken erwartet. Rohul hatte sich um Esbadaschas Wagen und die Kamele gekümmert. Esbadascha machte sich auf den Weg zu ihrer Gilde. Die Helden schlugen die Einladung zur Khunchomer Akademie aus. Stattdessen nahmen sie eine großzügige Erfolgsprämie von Hilbert entgegen und machten sich über Punin auf den Weg nach Belhanka. Nun galt es das Horas Reich einmal näher zu erforschen.


    Das nächste Treffen ist am 26.01.2022.

    Schließlich sah sich die Gruppe allein der Drachenlady Oszandarra gegenüber. Mit ihren sechs Armen standen ihr drei Angriffe mit ihren Zeptern (Streitkolben) und drei Verteidigungen zu. Außerdem besaß sie noch einen giftigen Biss. Zunächst war Isha das Ziel, doch sie wich jedem Angriff aus. Diago und Isleif trafen mehrmals aus seitlicher Position. Schlag für Schlag verlor die Drachenlady ihre Lebensenergie. Aber davon hatte sie eine Menge (200 LE) und ihre Rüstung (Rücken 10, Bauch 8, Hals 5) war auch nicht zu verachten. Die Fernkämpfer kümmerten sich um den Hals. Isleif warf es von den Beinen als Oszandarra ihn mit Zepter (kritisch) und Biss in einer Runde traf. Nur seine eiserne Ausdauer verhinderte, dass er bewusstlos wurde. Dolorita half mit einem Heiltrank aus. Isleif hatte noch einen eigenen. Und so konnte der Nordmann bald wieder in dem Kampf mitmischen. Bis zum Ende des Abends hatte die Gruppe die LP der Gegnerin bis zu deren Ableben heruntergearbeitet.


    Nun konnten sie sich um Pardona im Beschwörungskreis kümmern. Dies wird am 17.10.2022 geschehen.

    93. Spieltag (10.01.2022)


    Als erste Aufgabe stand für die Helden das Ausschalten der Marus auf dem Plan. Oszandarra kurierte noch die Auswirkungen der Blendung durch Dolorita aus. Das Wurfmesser von Isha hatte die Drachenlady ein Auge gekostet und so den Blickangriff ausgeschaltet. Gilion kletterte über den Wachturm auf einen Beobachtungpunkt auf der östlichen Palisade. Isha trieb Maru Nr. 3 durch einen Ausfall vor sich her. Diago und Isleif kümmerten sich um Maru Nr. 2. Dolorita und Gilion beharkten die Drachenlady mit ihren Fernwaffen. Nachdem Gilion die Wurfspeere ausgegangen waren, zauberte er einen MOTORICUS, um sich eine Waffe wiederzuholen. Die beiden Marus kippten in der gleichen Kampfrunde um. Während Maru Nr. 3 unter Ishas Schlägen das Bewusstsein verlor, versuchte sich Maru Nr. 2 kriechend mit 6 LP in Sicherheit zu bringen. Isleif und Diago hatten was dagegen.

    P.S.: Solltet ihr Interesse an einer ungewöhlich hohen Anzahl an Patzern / Kritischen Erfolgen haben, solltet ihr den Bot Rollbutler verwenden. Der wirft (und das ist die Meinung aller Spieler) abartig viele 1er und 20er aus. Als Hintergrund-Info sei noch erwähnt, dass wir auf die Bestätigung eines Patzers / Kritischen Erfolges verzichten. Dies hat den Grund darin, dass ich Kartensets für Super-AT/-PA und AT-/PA-Patzer verwende. Für jede Rubrik hat man ca. 55 Karten mit diversen Konkretisierungen. So patzte z.B. Gilion mit seinen zweiten Speer. Resultat: der Wurf / Schuss ging auf Maximaldistanz daneben. Doloritas Patzer mit dem Borndorn erbrachte eine Selbstverletzung.

    Isleif und Diago gelang es den Campzugang vor den Marus zu erreichen. Gilion und Dolorita machten von ihren Speeren und Borndolchen Gebrauch. Auch Isha setzte ihre Wurfmesser ein. Oszandarra wurde durch Dolos Dolch geblendet, Ishas Messer traf die Chimäre ins Auge. Die Wurfsperre verursachten auch Schaden. Dies zwang die Drachenchimäre blind zum Rückzug. Ihrem Blickangriff beraubt, stand sie vorne nur im Weg herum.


    Doloritas zweiter Wurf entwickelte sich für sie zum persönlichen Alptraum. Nach einem Patzer traf sie sich mit ihrem Dolch aus Dung und Erde selbst. Der Dreckhaufen verursachte zwar keinen Schaden. Aber die missglückte Selbstbeherrschung schickte sie für ein paar Kampfrunden kotzend ins Aus. Mist im Gesicht ist halt nicht jedermanns Sache. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Waldelfen. Er musste bei diesem widerlichen Anblick (Erfolg bei der Negativeigenschaft) infolge seiner Sensibilität das Weite suchen. Diese fand er in Form von Isha, welche die Barrikade entlang in Richtung Wachturm lief. Nachdem sie keine Gegner im Nahkampf erreichen konnte, hatte sie beschlossen den Turm als Kletterhilfe zu nutzen, um die Barrikade zu umgehen. Dem dritten der Marus erging es ähnlich, er folgte Isha auf der Innenseite des Holzverhaus. Beide trafen beim Turm aufeinander. Dem ersten Angriff der Echse entging Isha mit einem Sprung nach hinten, was sie in den Innenraum des Turm beförderte. Die Echse setzte nach und konnte einen Treffer erzielen.


    Diago und Isleif kümmerten sich um die beiden anderen Echsenmenschen. Die Echsen machten die Erfahrung, dass es zwar toll ist zwei Angriffen pro Runde zu führen (Säbel und Biss). Aber nicht so toll, wenn der Angriff einer natürlichen Waffen mit echtem Stahl pariert wird. Und schwere Rüstung nur den Verlust von Zähnen mit sich bringt. Während Maru 2 sich ganz ordentlich schlug, war Maru 1 vom Pech verfolgt. Isleifs kritischer Treffer, konterte er mit einem Paradepatzer. Dies brachte ihm zunächst einen ordentlichen Schaden bei (+ Zustände Schmerz und Blutend). Dann verlor er noch seine Waffe. Er versuchte diese wieder an sich zu bringen, als ihn die Schläge von Isleif und Diago trafen. Erneut patzte er, diesmal beim Ausweichen und kickte seine Waffe damit ins Jenseits. Schließlich ließ ihn der Schaden durch den Blutverlust umkippen.


    Damit wurde der Abend unterbrochen. Wir treffen uns am 10.01.2022 wieder.

    92. Spieltag (05.01.2022)


    Die Gruppe bereitete sich auf den kommenden Drachenrat vor. Zauberspeicher mussten aufgeladen werden. Die vorhandenen Echsenmünzen wurden in Edelsteine umgetauscht. Für einen Zaubertrank reichte es jedoch nicht. Auch sonst war die Gruppe ausreichend ausgerüstetet.


    Nach einer ruhigen Nacht begab man sich zum Sitzungssaal. Fulsure war diesmal dabei, Lessankan hatte sich entschuldigen lassen und hatte einen Vertreter geschickt. EMPYRADOR, der Ökodrache, verneinte die Teilnahme an Pandoras Plänen, da diese zur Vernichtung des Erddrachen geführt hätten. APEP und AGAPYR waren auch nicht für die Elfenpläne zu haben, denn beide hatten ihr Wirken im eigenen Herrschaftsbereich erlebt. Etwas enttäuscht waren die Helden von der Entscheidung von FULSURE, diese hatte sich für die Neutralität entschieden. Aktiv wollte sie gegen Pardona nicht in den Kampf ziehen, sie versprach jedoch die Helden vor dem Elfenzorn zu schützen. ERAVIOR und HAZINSHAN, welche durch die Nachkommen der Perldrachenkönigin beraten wurden, sprachen sich gegen Pardona aus. Die Perldrachengeschwister wollten nicht ihre wiedererweckte Mutter opfern. LESANKANS Meinung hatte sich nicht geändert. Die Machenschaften die Menschen waren für ihn nicht hinnehmbar. Eine Drachenherrschaft musste her. Diese Meinung galt auch für BRAKADOR und GABIJANAR, FERACINOR konnte seine Verstümmelung durch die Menschen nicht überwinden, außerdem hatten die Dunkelelfen ihm eine neue Klaue beschert, also stand er auf Pardonas Seite. SCHIRR´ZACH war und blieb eine Gegnerin der Eiselfe, hatte sie auch das Wirken aus Pardonas Händen erleben müssen. Die beiden Lindwürmer MENELACHOR und MENELNARIR entschieden sich dafür nicht ihre Essenz als Drachenopfer herzugeben. Zusammengefasst blieben als „nur“ vier Drachen auf der Seite der Dunkelelfe.


    Agapyr trat in die Mitte des Saales, stampfte einmal kräftig mit der Klaue auf die Steine und verkündete das Ergebnis. Dann stieß er einen kurzen Flammenball aus, um die Sitzung zu beenden.

    Dabei fiel dem Waldelfen auf (Intuitionsprobe + Sinnensschärfe +8), dass GABIJANAR keinen Schatten warf. Dieser Umstand war im Zwielicht der Globule nicht zu bemerkten. Ein ODEM brachte hervor, dass der Drache real war. Seine linke Klaue jedoch nicht. Die steckte in einer Prothese. Der Elfe teilte dies den Helden mit, Isha wusste sofort, dass dies Zeichen für einen Paktierer des Namenlosen sind. Die unterlegenen Drachen versuchten noch im Zweigespräch einzelne Drachen umzustimmen. Die Diskussion erstarb jedoch, als Pardona herself auf den Bildfläche erschien. In arroganter Art trat sie zwischen die Drachen und brachte ihre Enttäuschung über die fehlende Unterstützung zum Ausdruck. Sie verkündete, dass sie dann eben ihre Pläne allein umsetzen werde. Über alle die ihr nicht folgen würden käme die Vernichtung. Dann verließ sie mit ihren Anhängern das Gebäude und machte sich auf in Richtung Kessel der Urkräfte.


    Kurz Beratung..., AGAPYR bließ zum Angriff. Auf dem Weg zum Kessel, wurde noch die Perldrachenkönigin, ehemals Erddrachen unterrichtet. Durch ihren Schrei wandte sich das Perldrachengefolge von ihren Herren ab und griff die Dunkelelfen im Kessel an. Sie selbst zeigte, was sie so mit ihrem neuen Körper draufhatte. FULSURE setzte die Gruppe von dem Elfencamp ab. Pardona stand bereits im Beschwörungskreis, Oszandarra bewachte mit drei Marus den Zugang.

    Zum Jahreswechsel möchten wir uns noch für das rege Interesse an den Abenteuern unserer Gruppe bedanken. Der Zähler zeigt fast 36 300 Zugriffe. Auch bei einer Google-Suche ist unser Journal zwischenzeitlich zu finden.


    Allen Fantasybegeisterten noch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Kommt gesund ins nächste Jahr. Die Drachenchronik neigt sich dem Ende entgegen. Nach den bisherigen Absprachen wird dann ein Stadtabenteuer im Horasreich aus der Feder von Belisarisus/Diago folgen. Meinereiner wird dann als Held durch die Lande stapfen.


    Bis zum nächsten Jahr.

    91. Spieltag (13.12.2021)


    Isha springt und schafft es trotz hin und her pendeln des Teppichs darauf zu landen. Dolorita muss noch das zusätzliche Gewicht ausgleichen, dann geht es zu den Kleidern von Isha, die immer noch unsichtbar ist. Nachdem alle wieder komplett sind, wird die Heimreise angetreten. Zuletzt noch ein Besuch bei Schirr´Zach. Der Frostwurm war ohne Gefolge angereist. Isha sprach vor, durch die Kälteaura des Wurms bildeten sich Kondenswolken beim Sprechen. Aber bei der Schwüle des Dschungels war die Kühle angenehm. Der Frostwurm war eindeutig gegen Pardona eingestellt. Er war durch Pyrdacor vor fast 4000 Sonnenläufen zusammen mit der Eiselfe geschaffen worden. Der Eisdrache hatte das Wirken Pardonas aus nächsten Nähe erlebt. Er riet den Helden die Elfe wieder in den Kessel der Urkräfte zurückzustoßen. Mit dem Kessel konnte man Leben erschaffen, aber eben auch vernichten.


    Danach stand die Kür des Heermeisters an. Zunächst musste die Rote Flamme besorgt werden. Isleif war durchaus bewusst, dass sich diese eigentlich in der Echsenstadt H´Rabaal befindet. Per Drodont machte darauf aufmerksam, dass es in der Dracopole eine ähnliche Pyramide gab. Auch dort sei eine purpurne Flamme. Mit einer groben Standortbeschreibung und dem purpurnen Leuchten aus dem Dachgeschoss des Bauwerks, war der Handlungsort schnell gefunden. Die Gruppe stieg die steile Außentreppe empor und wurde, als sie etwa die Hälfte der Treppe geschafft hatte, von Lessankan überholt. Dieser landete auf der obersten Plattform. Aus dem Gebäude kamen zunächst Echsen in hellen Roben. Es kam zu einem Streitgespräch. Als der Drache dann begann auf die Echsen einzuschlagen, erschienen mehrere Leviatanim und hielten dem Drachen stand. Die Helden verließen bei nächstmöglicher Gelegenheit die Treppe und umrundeten die Stufenpyramide auf einer Terrasse. Auf der gegenüberliegenden Treppe ging es dann weiter nach oben. Dolorita nahm Kontakt mit den Echsen im oberen Raum auf. Die Berobten bedienten sich einer einfachen Form des Draknet, was ja schon mal komisch war. Mit dem Finden der Drachenchronik, waren die Helden dieser Sprache mächtig. Nachdem die Helden als Flammenträger identifiziert worden waren, gestatteten die Priester (?) den Zugriff auf die Flamme. Diese bestand aus einer Kugel die mit purpurnem Feuer über einem großen Steinblock schwebte. Als Dolorita die Hand nach dem Feuer ausstreckte, sprang ein Teil des flackernden Lichtes auf ihre Hand über. Draußen war der Drache immer noch mit dem Kampf gegen die Leviatanim beschäftigt. Aus dem Innern der Pyramide kamen immer neue hinzu. Der Drache hatte bislang keine sichtbaren Verletzungen. Und eine kurze Beobachtung ergab, dass die Echsenkrieger ihre Waffen wohl nicht mit höchstem Schadensfaktor gegen den Geschuppten einsetzten. Nun gut, so eine brennende Hand (warum tut das nicht weh?) ist ein nettes Accessoir. Aber macht halt auch jeden in deiner Umgebung auf dich aufmerksam. Wie gut, dass die geneigte Dame eine Tasche aus Höhlendrachenhaut mit sich führt. Hand hinein und nichts wie weg. Die Gruppe treppte die Rante runter. Ihre Körperbeherrschung verhinderte den Sturz der Helden.


    Nun musste man die Flamme schnellst möglich wieder los werden. Wer ist der ideale Heerführer? Schauen wir mal bei Empyrador vorbei. Dort waren die Helden durch die Rettung des Erddrachen gut angesehen. Der Drache bezweifelte aber, dass er als Schöpfungsliebender am besten geeignet war einen Feldzug durchzuführen. Er bat darum die Ehre einem Anderen, Apep oder Agapyr anzutragen. Das Argument hatte was für sich. Eine kurze Rückfrage bei Dracodan ergab, dass Apep zugunsten seines Bruders auf die Ehre des Feldherrn verzichtete. Damit war den Agapyr das Ziel für die Flamme. Dieser lag mit seiner Zyklopenrüstung in seiner Behausung und nahm die Flammengabe an. Damit war dann auch ein Roter Marshall gekürt.


    Als die Gruppe an das heimische (Herd)Feuer zurückkehrte hatte sich einer der Waldelfen eingefunden. Gilion Schlingerruf hatte den Weg von der ehemaligen Elfenstadt Tie´Shianna zur Dracopole gefunden. Da er den Helden schon mal begegnet war, war schnell Freundschaft geschlossen. Er wurde in die bisherige Gesamtsituation eingewiesen. Da sich Lessankan heute „freiwillig“ gemeldet hatte, sollte er sich bald des Geschenkes eines Karfunkelwurms erfreuen. Ein Check ergab, dass er als Gefolge ein paar Perldrachen und einen Taschendrachen mitgenommen hatte. Während die Perldrachen auf der Terrasse die Umgebung sicherten, war der Taschendrache um das Wohl seines Herrn besorgt. Wie es sich gehörte hatte Lessankan in der Nähe von Pyrdacors Pyramide sein Heim gefunden. Das schmeichelt dem Ego, nur leider sind die Bauwerke so nah an der Schollenkante stark beschädigt. Deshalb gelang es auch der Gruppe über einen Spalt ins Innere vorzudringen. Drinnen war die fehlende Sanierung deutlich zu erkennen. Der Weg ging nach oben. An der Spitze angekommen wurde schnell klar, dass man so einfach an Lessankan nicht herankam. Der Karfunkelwurm war sehr langsam, deshalb musste er in der Nähe des dösenden Drachen abgelegt werden. Das verhinderte die Vollpflege des Taschendrachen, der um seinem Herrn herumschwirrte wie eine fleißige Biene. Eine Ablenkung musste her. Dolorita machte sich auf den Weg zurück und stieg die Außenstufen hinauf, um ordnungsgemäß um eine Audienz zu bitten. Die Perldrachen riefen den Leibdiener herbei. GLIMBO der Meckerdrache erschien in seiner ganzen Herrlichkeit. War ihm nun gegeben, über das Bedürfnis eines dieser kleinen unwichtigen Wesen, Menschen genannt, zu entscheiden. Er blieb dann auch eine Treppenstufe über Dolorita stehen. Man muss sich ja nicht auf das Niveau der Glatthäutigen herablassen. Das Ersuchen um eine Audienz wurde schlicht abgelehnt. Aber Dolorita gelang es den Kleindrachen in einen philosophischen Disput zu verstricken. Innen bereitete der Elf den Wurmbehälter mit einem SILENTIUM vor. Isha übernahm mit den Topf das Anschleichen und platzierte den Wurm in der Nähe des Drachenkopfes. Den leeren Topf (mit dem Zauber) nahm sie wieder mit und die Truppe zog sich vom Gebäude zurück. Möge der Drache mit heftigen Kopfschmerzen aufwachen.


    Am Folgetag steht nochmal ein Drachenrat auf dem Programm. Wir werden uns nach den Weihnachts-/Neujahrspause am 05.01.2022 wieder treffen.

    Hallo Mario


    Ich leite die Gruppe für DSA4-Online. Wenn du einen Discord-Account hast, kannst du deinen Name hinterlassen und ich lade dich auf unseren Server ein. Im Moment treffen wir uns nur online ( 1mal pro Woche). Zwischenzeitlich sind zwei Spieler weggezogen, so dass wir die Gruppe auf jeden Fall virtuell weiterspielen müssen. Vom System her spielen wir gerade DSA4.1 (den letzten Teil der Drachenchronik- ich denke, dass wir in 3 bis 4 Abenden durch sein werden, die bisherige Story findest du hier im Form).


    Sollte sich irgendwann Corona verzogen haben, gedenke ich zunächst Dienstags eine DSA5-Gruppe neu aufzubauen.

    Dolorita und Isleif sahen die Kreaturen auf dem Kopf, wie sie auf etwas Unsichtbares einschlugen. Der verfolgende Pseudopodentroß hatte durch schiere Überzahl den Weg den Hals abwärts versperrt. Da sich der Erddrache immernoch in Bewegung befand, pendelte der Kopf hin und her. Dolorita gelang es durch Vor- und Rückwärtsfliegen den Teppich an die Frequenz des Halses anzupassen. Isha nach Anlauf und sprang …....


    Wird sie sicher auf dem Teppich landen? Das wird sich dann am 13.12.2021 zeigen.

    Bereits kurz nach Ishas Ankunft bildete der Drache Pseudopodien in Ishas Umgebung aus. Die durch die Bewegung entstehenden Erschütterungen führten die Kreaturen zielstrebig in Ishas Richtung. Isha beschloss, sich schnell den Hals nach oben zu arbeiten. Dabei gelang es ihr mit Körperbeherrschung und Ausweichen geschickt den Angriffen zu entkommen. Ihre hohe Geschwindigkeit sorgte dafür, dass sie Abstand zu den Geschöpfen aufbauen konnte, die ihr aber in immer größerer Entfernung folgten. Im weiteren Verlauf erschienen immer wieder neue Geschöpfe, die aber immer stärker und größer wurden. Isha wechselte auf den aus Felsbrocken gestehenden Rückenkam des Drachenhalses. Dies brachte zwar einen Geschwindigkeitsverlust mit sich, aber verringerte auch die Erschütterungen auf der Drachenhaut. Im letzten Halsabschnitt hatten die Gesteinsformationen so an Größe gewonnen, dass man sich für eine Haltseite entscheiden musste. Auch hatte sich Gestrüpp gebildet, das die Geschwindigkeit verringerte. Isha gelang es wiederholt den Angriffen ihren Verfolger zu entgehen. Auf dem Kopf angekommen, stellte sich die letzte Welle der Geschöpfe in den Weg. Zwischenzeit hatten diese die Größe von überdimensionalen Insekten angenommen. Isha schaffte es erneut ohne Treffer an den Kreaturen vorbeizukommen und warf den Karfunkel in den Schlud des Drachen.

    90. Spieltag (06.12.2021)


    Man traf sich mit den magischen Größen an Apeps Feuer. Dabei ergab sich dann noch eine weitere Aufgabe für die Helden: Die Kür eines drachischen Heermeisters mittels einer purpurnen Flamme. Dieses Thema wurde zunächst zurückgestellt. Muntagonus bekräftigte nochmals, dass das Verschlucken eines Karfunkels genüge, um eine Beseelung durchzuführen (hatte bei Feracinor ja auch funktioniert). Nachdem klar war, dass man den Erddrachen beseelen will, nahmen die Helden Kontakt mit Empyrrador, dem Öko-Drachen auf. Als dieser seine Unterstützung für das Unternehmen gab, wurde mal nachgerechnet, wie sich die Drachen auf Pro und Contra Pardona verteilen. Das Ergebnis sieht bislang erfreulich für die Gruppe aus.


    Als nächste Aktion nahm man die Beseelung des Erddrachen in Angriff. Dieser hatte sein Aussehen in der Zwischenzeit verändert und einen Schwanz und Kopf ausgebildet. Das Ding stapfte wie bislang auch, stumpfsinnig im Kreis um den Kessel der Urkräfte herum. Dort hatte Oszandara mit Gefolge und Dunkelelfen ein kleines Camp inklussive magischem Ritualkreis erschaffen. Dolorita und Isleif flogen mit dem Teppich auf die Seite des Camps und sollten die Anhänger Pardonas ablenken. Isha würde die Gelegenheit nutzen und im Schutz eines Unsichtbarkeitstrankes den Erddrachen besteigen und den Karfunkel im Maul des Erdgeschöpfes versenken.


    Dolorita und Isleif näherten sich dem Dorf und wurden durch eine Gruppe Dunkelelfen empfangen, die ihnen deutlich machten, dass sie von Friedensgebot des Drachenrates nichts hielten. Die Leichen würden einfach im Kessel der Urkräfte aufgelöst, Niemand würde den Thorwaler und die Hexe jemals wiederfinden. Da hier nichts mit Verhandeln zu erreichen war, war der Rückflug anzeigt. Doloritas Spott schickten die Elfen noch einen Armbrustbolzen hinterher, der in der Unterseite des Teppichs stecken blieb.


    Isha erkletterte die Beine und die Flanke des Drachens und kam am Halsansatz raus. Der aus Wurzeln, Blättern und Dreck bestehende Körper war ein trügerlischer Untergrund. Jeder Schritt hinterließ eine kleine Welle, die sich kreisförmig ausbreitete. Jede schnelle Bewegung brachte die Gefahr eines Stolperns mit sich.

    89. Spieltag (01.12.2021)


    Und weiter ging es im Gefecht. Der Dunkelelf war in seinem Bereich eingesperrt und musste irgendwie an Diago vorbei. Hierzu nutzte er seine körperliche Geschicklichkeit, einen AXXERLERATUS und vertraute auf seinen hohen Rüstschutz (Dunkelelfenplatte + Armatrutz = RS 9). Trotz diverser Treffer gelang es ihm sich bis zu Isha vorzuarbeiten. Im zweiten Anlauf schaffte er es sogar, sich in den Besitz der Drachenperle an der Kordel zu setzten. Isha wirbelte mit ihrem Säbel herum, schaffte es aber nicht, den Griff nach dem Schmuckstück zu verhindern (PA 19 – 2 AXXERLERATUS = 17, Wurf 19). Danach versuchte der Nachtalp sich durch sein Geschick in Sicherheit zubringen. Es gelang ihm sogar den Höhlenboden zu erreichen. Doch dann wurde er eingekreist und in die Bewusstlosigkeit geprügelt. Isha holte sich ihre Drachenperle zurück und sorgte dafür, dass der Elfe nie wieder aufsteht. Dann blieb nur noch eine Gletscherwurmraube übrig, die dann unter der Masse an Schlägen und Bissen fiel. Wundversorgung und Pünderung. Die Elfen hatten 5 Tränke (Heil-, Zauber-, Unsichtbarkeitstrank und ein Antidot) dabei. Ihre sonstige Ausrüstung wurde den Grongern überlassen. Zum Schluss fiel dann noch ein Einmalartefakt, welches auf das elfische Wort „Mauer“ einen FORTIFEX freisetzte, in die Hände der Helden. Vor den Höhlen warteten die neuen Reittiere, 5 degenerierte Perldrachen, auf die Gruppe.


    So ging es zurück zu Fulsure, der kranken Drachin. Mit Hilfe der Drachenperle wurde der Karfunkelwurm aus dem Drachenschädel gelockt. Isleif packte den Wurm hinter dem Kopf, Isha hielt den Schwanz. Dolorita den Behälter und Diago den passenden Deckel. Schlussendlich fing man den Parasiten ein und hatte nun eine biologische Waffe gegen unfreundliche Drachen zur Hand. Die Rettung der Drachenperle und die Heilung von Fulsure spühlte noch eine ordentliche Anzahl von AP und SE auf das Konto der Helden.


    Nun war es Zeit mal über die nächsten Aktionen nachzudenken. Zwischenzeitlich hatten sich neben dem magischen Dreierpack (Eternenwacht, Sgirra und Muntagonus) noch Per Drodont am Herdfeuer Apep´s eingefunden. Mit Drodont hatte man nun einen Verbindungsmann zu Yalstene dazubekommen. Zwischenzeitlich war es Pandoras Schergen gelungen sich in den Besitz einer magischen Drachenklaue zu setzten. Sie hatten diese Feracinor als Ersatz für seine abgeschlagene Klaue vermacht und so diesen Drache auf die Seite Pardonas gezogen.


    Da im Kessel der Urkräfte ein frisch gewachsener Erddrache herumlief, stellte sich die Frage ob sich die Seele der Perldrachenkaiserin dorf verankern ließ, um so die Übernahme des Erddrachen körpers durch Pyrdracor zu erschweren oder gar unmöglich zu machen. Muntagonus gab hierzu die Information, dass das Verschlucken eines Karfunkels für die Übernahme reicht. Im Falle Pyrdacors war ein deutlich komplizierteres Ritual vonnöten. Erst die Essenz aus den Nachkommen ziehen und diese dann mit dem Ritual SEELENWANDERUNG in den Zielkörper zu transferieren.


    Obwohl die Perldrachenkaiserin zunächst um die Vernichtung ihres Karfunkels gebeten hatte, stimmte sie einer weiteren Existenz im Leib des Erddrachen zu. Ihre Tochter hatte damit keine Probleme, war so auch die Frage um das Erbe der Mutter geklärt. Denn dann gäbe es kein Erbe mehr. Die Tochter bezweifelte aber, dass ihr Bruder das auch so sehen würde, da dieser nach mehr Macht strebe. Den Helden war es somit gelungen die Drachen Fulsure und Hazinshan auf ihre Seite zu ziehen. Pardona hatte die Gunst von Feracinor gewonnen. Da sich der Drachenrat erst in zwei Tagen erneut treffen wird, haben die Helden noch Zeit für weitere Interventionen.


    Die Story wird am 06.12.2021 weitergehen, mal sehen was der Nikolaus so bringt.

    88. Spieltag (22.11.2021)


    Der heutige Abend stand ganz im Zeichen des Kampfes. Während Isleif und Isha sich auf die erste Gletscherwurmraupe konzentrierten, verschlossen zwei Elfen mittels Artefakten die Höhlengänge. Damit waren sie schon mal die Gronger los. Der dritte Elfe machte sich auf dem Weg zum Plateau und begann die Felswand zu erklimmen. Die Rampe war durch den Wurm blockiert. Diago patzte beim Angriff mit seiner Handarmbrust und warf das nun nutzlose Ding ins Eck. Anschließend versperrte er dem kletternden Elf den Weg. Die Perldrachenkönigin fragte Isha ob sie ihre Kinder rufen soll, was Isha bejahrte.


    Isha gelang ein kritscher Treffen (über 20 SP) und beendete das Leben des ersten Wurms. Der zweite Wurm nahm dann seinen Platz ein. Mit einer Geschwindigkeit von 3 Feldern braucht er halt eine Weile bis er da ist. Diago empfing den Kletterelfen mit einem Kriegshammerschlag. Aber dem flinken Spitzohr gelang es (trotz halbiertem Ausweichenwert) dem Schlag zu entkommen. Nachdem der Nachtelf keine Möglichkeit sah auf das Plateau zu kommen, stieg er wieder hinunter. Seine zwei Kampfesbrüder gelang der Aufstieg an der unbewachten Seite. Während sich ein Klingentänzer mit Isha beschäftigte, machte der andere den nervigen Krähen den Garaus. Schließlich flogen Holztrümmen durch die Höhle als ein Perldrache sich seinen Weg ins Innere bahnte. Der Drache nahm sich den Klettermax vor.


    Die beliebte Kampfdisziplin der feststeckenden Waffe erfreute sich beiderseits wachsender Beliebtheit. Besonders Isleif schien Gefallen daran zu haben. seine magische Axt im Felsenboden zu versenken. Beim zweiten Mal würfelte er bei der Korperkraftprobe zum Herausziehen sogar einen Patzer, so dass die Waffe stecken blieb. Er stieg dann auf seine profane Orknase um.


    Der Drache landete einen kritischen Treffen beim Kletterelfen und beendete sein Mitwirkung am Kampfgeschehen. Der degenerierte Perldrache hatte keinen Feuerodem, sondern musste mit seinen Kiefern Schaden austeilen. Aber was der Drache nicht kann, schafft Dolorita mit einem magischen Wurfdolch. Die Gletscherwurmraupen mussten jede Runde einen verkraften. Neben Eisdolchen, unsichtbaren Messern und Panzerbrechern traf einmal ein Explosivdolch. (Die Dolche erscheinen in der magischen Wurfdolchscheide und programmieren sich jedes mal neu). Die Explosion grillte nicht nur die Feinde, sondern auch das verbündete Federvieh. Und so fand der Krähenschwarm sein Ende. Leider traf das Feuer auch ein paar Helden. Isha fiel bewußtlos um und Dolorita musste ihr einen Heiltrank einflößen. Diago rief die Gunst seines Gottes Kor an. Unter seinen Schritten bebte die Erde und verängstigte die Feind. Schließlich fiel auch der zweite Dunkelelf.


    Am Schluß waren noch ein Wurm und ein Elf übrig. Diese werden am 01.12.2021 noch zu bekämpfen sein.

    87. Spieltag (18.11.2021)


    Zunächst einmal wurde Muntagonus bzgl. Schlammtümpel und Erddrachen befragt. Tatsächlich gibt es keine Erkenntnisse wie eine Trennung der beiden vonstattengehen soll und welche Folgen das haben könnte. Den Erddrachen zu zerstören, könnte ZZe Tha retten, da der Drache die Energie aus der Globule zieht. Eine Entscheidung über das Vorgehen wird bis zu einer besseren Datenlage warten müssen.


    Als nächste Ziele für die heldenhaften Forschungen wurden die beiden Perldrachen auserkoren. Beim Besuch von Eraviors Pyramide stellte sich Ben Khersir der Gruppe in den Weg. Er wollte die Helden nur gegen eine Gefälligkeit zu seiner Herrin lassen. Die Kleinigkeiten besteht in der Beschaffung des Karfunkels seiner Mutter. Diese war von Pyrdacor vernichtet worden. Der Karfunkel in Form einer hühnereigroßen schwarzen Perle sollte sich im Hort des Drachen innerhalb seiner Pyramide befinden. Ben Khersir sah sich als neuer Perldrachenkönig und versprach im Fall eines Erfolges die Perldrachen auf Seiten der Helden in die Schlacht zu führen.


    Dann mal auf zu seiner Schwester Ysandir im Gefolge von Hazinshan. Auch diese Perldrachin forderte eine Gefälligkeit von der Gruppe. Die Gruppe sollte sich der kranken Fulsure annehmen. Die Karfunkelperle würde es natürlich auch tun. Auch sie war gern bereit die Drachenkönigin für die Perldrachen zu geben.


    Bei Fulsure wurden die Helden durch einen Taschendrachen empfangen. Der Rest der Taschendrachenbande kümmerte sich fürsorglich um die sichtlich kranke Kaiserdrachin. Bereits ein einfacher Blick auf die stumpfen Schuppen genügte Dolorita. Weitere Erkundigungen erbrachten, dass die Drachin an einem Karfunkelwurm litt. Der Wurm hatte sich in ihren Schädel gebohrt und zerstörte ihren Essenzkristall. Der Wurm wandert immer zur größten magischen Quelle in der Umgebung und könnte beim Verlassen des Drachenschädels eingefangen werden. Ein wertvolles Relikt für Esbadascha und eine biologische Waffe gegen Pardonas Drachen.


    Zu einer Schatzsuche hatte Isha einen deutlich besseren Bezug und so entschied man sich erneut in die Tiefen von Pyrdacors Pyramide einzudringen. Die Gruppe wählte den gleichen Weg wie zuvor. Nur ging die Reise diesmal in die Tiefe. Bei der Untersuchung der jeweiligen Stockwerke stellten die Helden einen zentralen Schacht im Zentrum der Stockwerke fest. Einen Zugang fanden sie erst auf der letzten Ebene. Dort waren in mehreren Kreisen Drachenstatuen (teils umgeworfen) platziert worden. Die Drachen formten mit ihren Vorderklauen Behälter in dem die Karfunkel gelagert worden waren. Irgendwelche Wertsachen fanden die Helden nicht mehr. Eine Stehle unterschied sich von den anderen. Dort ragte ein etwa unterarmlanger Stab in die Höhe. Eine ausgiebige Suche nach der Karfunkelperle erbrachte dann auch ihre Statue. Nur lag sie am Rande eines Abgrundes. Dort war ein Teil der Schatzkammer weggebrochen und gab nur den Blick auf das wabernde Grau der Globule frei. Im Boden steckend fand man einen Wurfanker mit einem verrotteten Seilstück. Bei einem Blick in die Tiefe stellte man in 50 Schritt Tiefe die gewohnten Holzstege der Gronger fest. Dolorita ließ sich mit ihrem Schirm in die Tiefe gleiten.


    Und wurde durch mehrere Gronger empfangen. Diese trugen zwar die gewohnte Fellkleidung, waren aber mit Speeren, Dolchen und Kurzbögen bewaffnet. SATUARIAS HERRLICHKEIT sorgte für die entsprechende Atmosphäre und die Gronger schafften genug Seil zum Hinabklettern für die Gruppe herbei. Auf dem Weg nach unten kletterten Isleif und Isha an Mauernischen mit degenerierten Perldrachen vorbei. Beide Helden kamen unversehrt auf dem Holzsteg an. Anschließend wurde die Gruppe zum Stammesshamanen geführt. Dieser trug an einer Lederkordel die Karfunkelperle. Der Drachengeist hatte Besitz vom Shamanenkörper ergriffen. Die Drachenkaiserin hatte kein Interesse an Pardonas Machenschaften. Ihrer trostlosen Gefangenschaft war sie überdrüssig und sie bat die Helden darum, ihren Karfunkel zu zerstören. Anschließend überreichte der Shamane die Kordel Isha. Der Karfunkel stellt auch eine ausreichende Präsenz dar, um den Karfunkelwurm aus Felsure zu locken. Damit hatte die Gruppe nun wieder einige Optionen zum Überdenken.


    Die beschauliche Szene wurde jedoch von schrillem Geschrei von außerhalb der Höhlen gestört. Kurz darauf hörte man es poltern. Dann betraten drei Dunkelelfen in Begleitung von zwei Gletscherwurmraupen das Höhlensystem. Nun galt es den errungenen Karfunkel vor Pardonas Schergen zu sichern. Die Helden hatten eine gute Verteidigungsposition auf einem erhöhten Absatz mit nur einer Zugangsrampe. Isleif und Isha bezogen Stellung und erwarteten das Eintreffen der Raupen. Die Dunkelelfen hatten sich im einem ARMATRUTZ gestärkt und gingen auf die Helden zu. Dann zauberten sie einen FULMINICTUS. Die Gronger aus den Seitengängen konnten mit ihren schwachen Waffen die Elfen zwar nicht verletzen. Für eine ausreichende Ablenkung sorgten sie dennoch. Nur einer der Elfen konnte seinen Zauber beendet und fügte Isha Schaden zu. Aber auch eine Raupe steckte Schaden ein. Einer der Elfen bekam Esbadaschas Bolzen zu schmecken.


    Das Gefecht wird am 22.11.2021 fortgesetzt.