Beiträge von Martin

    Merci für die Zusammenfassung :) Wir haben allerdings noch Nijar den Gar ausgemacht und seinen letzten Magier auf Raumflug geschickt.

    Da mein letztes Update schon eine WEile her war gibts jetzt einfach eine Kurzzusammenfassung:



    Mit Big Boys Hilfe wurde ein Treffen mit Skype Pressley in einer alten Mall ausgemacht. Skype Pressley war die Anführerin des Teams, das Lorena entführt hat. Sie macht sich über Budaks Tod lustig und ist von der Situation der Gruppe ein wenig belustig (Tulags Einschüchterungsversuche lassen sie völlig kalt). Sie klärt die Gruppe auf, dass sie Lorena auf eigenen Wunsch hin entführt haben, die ganze Sache war in Wahrheit Lorenas Wunsch aus ihrem Leben fliehen zu können. Die Entführung war nur vorgetäuscht als falsche Fährte um die Firma auf eine falsche Fährte zu locken, Lorena hätte über ein Schiff nach Südafrika gebrahct werden, um von der über Nairobi den Schacht hin in den Orbit in die Anonymität zu verschwinden. Dadurch, dass durch die Gruppe alles öffentlich gemacht wurde, ist der Deal nun geplatzt, Lorenas Gesicht kennt nun fast jeder auf dem Planeten, und zuviele Leute sind an ihr wegen ihres Werts interessiert. Skye hatte versucht, die Gruppe über den Auftrag mit dem LKW wieder das Verhältnis zu den Russen kitten zu lassen und sie für weitere Ablenkungsaktionen einzuspannen. Das ist allerdings schief gelaufen, und nun wird die Gruppe von DImitri gejagd. Skyes Verhältnis zu den Russen ist nun ebenfalls zerrüttet, sie haben ihr die Bezahlung für den Auftrag (eine teure Antiquität) vorenthalten. Entsprechend bietet sie der Gruppe folgendes an: Sie verrät ihnen wo sich Dimitris Mannschaft aufhält um sie präventiv ausschalten zu können [bevor der nächste Überfall erfolgen kann], und dafür extrahiert die Gruppe die Antiquität (einen tausende Jahre alten Dolch) von Dimitris Leuten. Gesagt, getan, die Gruppe erfährt wo sich Dimitris Leute befinden (eine alte Straßenbahnstation, die alte Gang die dort einst lebte ausgeräuchert), und macht sich bereit zum Gegenschlag.


    Durch gute Planung und taktisch kluges VOrgehen kann die Gruppe Dimitris Mannschaft ausschalten, auch wenn dabei manche Belohnung zu Bruch ging. Die Drohne musste in einem Selbstmordanschlag daran glauben, aber dafür konnte die Gruppe sich mehrere Fahrzeuge, Implantate und einen Safe (bis heute noch immer ungeöffnet) sichern. Mit Hilfe von Big Boy und Butch konnte davon einiges zu Geld gemacht werden, und Skye freute sich an der Eisdiele morgens am Strand über den Dolch (wobei sie auf dem Weg nach Hause noch einen Eiskaffee stahl).


    Die Gruppe folgte weiter der Spur nach Lakeville, einem der schlimmsten Slums in Night City. Blues Bill, der Bettler, soll sich hier aufhalten. Das Parken am einzig beschützten Parkplatz geht daneben, nachdem der Gang-Parkwächter ein abfälliges Kommentar über Nomads gemacht hatte schoss im Pasta ins Gesicht. Ein Feuergefecht brach aus, die Gruppe floh und musste woanders etwas unsicherer parken. In den Projects konnte dank Pastas Connections Blues-Bill bei seinem Drogendealer durch Tulag festgenommen werden, und derzeit ist die Gruppe mit dem alten Mann im Gepäck auf den Weg zu einem Safehaus.

    Supi :)


    Ich werde Doloritas Korrespondenz und ihre beginnenden Schreibarbeiten (ausschnittsweise) hier auch mal nach und nach reinsetzen glaube ich. Das belebt das Spiel vielleicht auch in der Down-time ein bisschen?


    Nochmal schöne Weihnachten und guten Rutsch an dieser Stelle an alle in der Gruppe. :)

    "Angriff in der Werkstatt"

    oder

    "Wieso mag niemand mein Auto?"


    Die Gruppe sammelt sich bei Dimitri und geht ihre Optionen durch. Man könnte versuchen mehr über Vilakasi heraus zu finden, Shuichi aufsuchen oder die Obdachlosen am Tatort nochmal befragen.


    Während der Überlegung fällt der Gruppe auf, das ein Müllwagen langsam die Straße hinab fährt. Ein paar aus der Gruppe machen sich vorsorglich kampfbereit, als plötzlich das Feuer eröffnet wird. Vier Fahrzeuge kreisen das Gelände ein und nehmen das Haus ins Kreuzfeuer, während vier weitere Angreifer vom Müllwagen aus beginnen, Molotovcocktails auf das Gebäude zu werfen. Da alle in Deckung gegangen sind kann die Gruppe dem Feuer zwar erstmal entgehen, aber die Garage beginnt Feuer zu fangen und Flammen breiten sich aus. Rico hält den Hintereingang im Auge und kann sehen, wie sich jemand mit schwarzen Lederklamotten und roter Krawatte Zugang verschafft und, dem Geräusch nach, wohl in das Haus einbricht.

    Ein Mann in schwerer Rüstung klettert auf den Müllwagen, in der Hand einen Flammenwerfer. Matchek schießt aus dem Auto heraus auf seinen Flammenwerfer und kann somit die Waffe lahmlegen bevor sie ihr Werk verrichten kann. Dauerfeuer aus Ricos SMG verletzt einen der Angreifer, aber weiter fliegen die Cocktails. Pasta baut sich eine Pasta-Puppe zur Ablenkung und rennt damit, nach einem kurzen Abstecher über das Gelände, in das Haus. Im Haus findet er Dimitris schwangere Frau, die sich hinter einem Sessel versteckt. Vor ihr steht der Mann in schwarzer Kleidung, in seiner Hand ein Mono-Ginunting. Mit einem Sprung bringt sich Pasta hinter dem Fernseher in Deckung. Der Mann sticht mit der Waffe durch den Fernseher auf Pasta ein, dank der Deckung, Pastas Skin-Weave und seiner Jacke übersteht er den Angriff zum Glück und statt einem Loch trägt er einen schmerzhaften blauen Fleck davon. Budak rennt von der Garage in das Haus und eröffnet Feuer auf den Mann während Pasta zum Auto davon rennt.

    In der Zwischenzeit baut nach anfänglichen Schwierigkeiten Raenne ihren Raketenwerfer zusammen und schießt ein Loch in das Mauerwerk zum Nachbargelände. Das Auto wird fahrbereit gemacht, die Flucht erscheint Nahe.

    Der Mann im Haus wendet sich nun Budak zu, springt auf ihn zu und schlägt mit seiner Waffe zu. Das Ginunting zieht durch Budaks Kopf und enthauptet den Corporate, hilflos kann die Gruppe (genauergesagt Matchek) durch den Türrahmen von der Garage ins Haus beobachten, wie Budak getötet wurde. Das Entsetzen ist groß, und ein Molotov-Cocktail trifft das Auto. Matchek fällt ein das er nicht fahren kann und tauscht mit Raenne den Sitz im Auto, zum Glück sind beide sportlich genug für solche Verrenkungsaktionen in der Fahrerkabine. Raenne gibt Bleifuß, lässt das Fahrzeug wie ein Profi durch das Loch in der Mauer schleudern und rast durch die Holztür des Nebenhaus auf die Straße, das brennende Auto jagd die Straße hinab und hinterlässt die Angreifer und einen entnervten Nachbarshund. Der Mann der Budak getötet hat tritt langsam aus dem Hinterausgang und sieht der Gruppe hinterher, Raenne kann im Rückspiegel sehen wie er langsam das Schwert mit einem Taschentuch abwischt bevor sie das Fahrzeug um die nächste Kurve lenkt.


    Die Gruppe fährt erschüttert zu Ricos Haus. Der Molotovcocktail hat einigen Schaden verursacht, die Anzeigen im Auto funktionieren teilweise nicht mehr richtig und das Fahrverhalten ist etwas ungewöhnlich, vermutlich ist einiges an der Elektronik durchgeschmort. Aber noch fährt der Wagen. In Ricos Haus wird sich gesammelt und auf Budak getrunken. Raenne verabschiedet sich für den Tag, sie will sich mit Kontakten ihres Clans in der Stadt treffen und sehen, ob sie Leute zum Schutz oder zur Rache zusammen trommeln kann.


    Die Gruppe geht einkaufen. In einem muffigen Armyshop kauft sich Rico, mit tatkräftiger Handelsunterstützung von Pasta, eine Bushmaster, Munition und einen Nylonhelm. Pasta klaut außerdem das Telefon des Ladenbesitzers.


    Die Gruppe, nun erstmal zu dritt, überlegt sich wie es weiter geht. Sie entscheidet sich die Obdachlosen am Tatort nochmal zu befragen. Auf dem Weg dahin sucht Matchek im Cyberspace nach Informationen über Vilakasi, kann aber nichts finden. Pasta erkundigt sich ebenfalls über seine Kontakte und kann herausfinden, dass der Mann Kontakte mit dem Fixer Jabari "Big Boy" Johnson hatte.


    Bei den Odachlosen unter dem Freeway an den Docks angekommen fragt sich die Gruppe erfolglos durch, ob jemand Lorena gesehen hat. Pasta freundet sich ein wenig mit der ehemaligen Corporate Francine an, aber sie hat nichts gesehen. Als man sich das Lager näher ansieht findet die Gruppe "Blues-Bill", ein alter schwarzer Mann mit einer Gitarre, der ein niegelnagelneues Fahrrad besitzt. Laut Francine besitzt er es erst effektiv seit gestern. Die Gruppe will ihn befragen, scheitert dabei aber kläglich, und Blues-Bill tritt die Flucht auf seinem Rad an. Ihn erschießen ist keine Option, da der Tatort direkt um die Ecke durch die letzten Vorkommnisse mit Polizei derzeit überläuft. Keiner aus der Gruppe kann ihm zu Fuß folgen (Rico landet beim Versuch auf seiner Nase) und Bill entkommt. Francine informiert die Gruppe, das Bill in Lakecity wohnt und öfters hier und zwischen Lakecity mit seinem Fahrrad hin und her pendelt. Lakecity ist ein riesiger Slum am Arasake-Komplex, dort wohnen in Zelten, Wellblechhütten und runtergekommenen Projects etwa 100 000 Menschen auf engsten Raum.

    Die Gruppe durchsucht Bills Sachen. Sie findet 300 Dollar, ein Banjo (das Matchek zerstört) und Lorenas Kleidung. Pasta nimmt ihre Schuhe mit (creepy). Die Klamotten sind ordentlich zusammengefaltet und völlig in Ordnung, nichts deutet darauf hin, das ein Kampf stattgefunden haätte oder etwas in der Art.


    Die Gruppe fährt zu Bigboy, der im Punk- und Rockerclub "Skullhunter" herumhängt. Big boy ist ein netter, übergewichtiger Zeitgenosse, der der Gruppe ein bisschen über Vilakasi erzählt. Vilakasi hat für eine kleine Corporate in Südafrika gearbeitet, seine Frau führt außerdem noch ein Cybercafe in Singapur. Bei der Crew mit der sich Vilakasi eingelassen hat wundert es Big Boy nicht, das er tot ist - die Crew war gefährlich, die Jobs wohl ebenfalls gefährlich. Big Boy bietet der Gruppe an, ein Treffen mit dem Anführer der Crew zu arrangieren, wenn sie ihm einen Gefallen erledigen: Ein Reality-TV-Star weigert sich, Big Boy seine Schulden zurück zu zahlen. Die Gruppe soll seinen Sportwagen zerstören um eine Botschaft zu senden.


    Auf dem WEg zur Villa des Stars holt die Gruppe noch einen Kanister Benzin und fährt vor die Villa vor. Sie liegt in einem wohlhabenden Viertel an einem Strand und ist von einer Mauer geschützt. Pasta kann sehen, dass sich auf dem Gelände noch ein Wagen von Newsnetwork 54 - FunChannel befindet. Die Geräusche von der anderen Seite des Gebäudes deuten darauf hin, das hier gerade eine Party oder etwas ähnliches gefilmt wird.

    Matcheks Drohnenflug scheitert, und das Netrunning schlägt ebenfalls fehl, das System wird auf ihn aufmerksam. Pasta kann sehen, wie ein Leibwächter mit Taschenlampe auf das Tor zugeht um nach dem Rechten zu sehen. Die Gruppe entscheidet sich dafür, das Rico ihn mit seinen Judofertigkeiten überwältigen soll, während Matchek ihn mit Pastas Nadelpistole Schlafmittel verpassen soll. Der Plan gelingt, Rico nimmt den Leibwächter in den Schwitzkasten und beginnt ihn die Luft abzudrücken, beide raufen miteinander, während Matchek im zweiten Anlauf den Leibwächter schlafen legt. Gemeinsam schleichen Rico und Pasta auf das Gelände und öffnen mit einer Keycard, die sie dem Leibwächter abgenommen haben, die Garagentür. Im Inneren finden sie einen sehr schicken Sportwagen. Rico findet außerdem einen Hologenerator und ein teures Keyboard in der Garage. Da Rico das Benzin vergessen hat schleicht er zurück zu Konstantin, holt es sich und zieht eine Spur zum Auto, welches dann mit Hilfe eines Lappens in Brand gesetzt wird. Auf der Flucht zurück zu Big Boy kann die Gruppe noch beobachten wie Feuerwehr in Richtung des Haus fährt.


    Big Boy ist mit der Gruppe zufrieden und arrangiert ein Treffen mit Vilakasis Crewleader um neun Uhr am nächsten Tag. Die Gruppe soll unbewaffnet kommen, er bürgt für die Sicherheit.

    Die Suche nach Lorena

    Oder:

    Das Mädchen das entführt wurde?



    Am nächsten Tag traf sich die Gruppe nach einem Anruf von Ezekiel im Phantom. Im Hinterzimmer wartete auf sie ein Kontakt: Dr. Stein von Trauma Team International. Aufgrund der medialen Enthüllungen war nun die Konkurrenz auf Lorena aufmerksam geworden und bot der Gruppe einen Handel an: 60 000 (nach kurzer Verhandlung) für eine lebendige Lorena Sanchez. Ihr Innenleben ist für Trauma Team sehr interessant, mehrere Biopatente befanden sich in ihrem Körper, die für die Preisstabilität medizinischer Produkt weltweit wertvoll sein könnten. Als Hilfe wurde außerdem der Fixer Pasta der Gruppe mitgegeben.


    Als ersten Anlaufpunkt gab ihnen Stein Information, dass es an den Docks zu einer Schießerei zwischen Russen und einer mutmaßlichen Terrorgruppe "V1.0" gekommen war. Die Terrorgruppe hatte das Geheimlabor von PowerMax in dem Lorena gezüchtet wurde in die Luft gesprengt, und mit Hilfe einer Netbombe die Server zerstört. Lorena ist seither das einzige Zeugnis der biotechnologischen Arbeit von PowerMax. Die Gruppe sollte sich den Tatort näher anschauen, vor Ort finden sich vielleicht noch eine Kopie des Initialberichts und digitale Informationen.


    Stien verlässt mit seinen Leibwächtern das Phantom durch den Hintereingang, und auf dem Weg nach draußen wird die Gruppe von Inspektor Morales und einer Angestellten von NightCorp kurz aufgehalten, begleitet von meheren Streifenpolizisten. Pasta schleicht sich unauffällig nach draußen, tritt dort kurzfristig einer Gruppe Breakdancer bei und beobachtet wie das von der Gruppe letztens gestohlene Auto gerade abgeschleppt wird.


    Morales weiß grob den Verstickungen der Gruppe in die Entführung und bietet ihr 10 000 Dollar an, wenn sie ihnen Lorena ausliefern. Mit einer Aussage von Lorena könnte Morales gegen die oberen der Firma vorgehen, statt sich wie immer nur mit Strohmännern (in diesem Falle Richard Wright) zufrieden zu geben. Die Belohnung würde ihnen unter der Hand aus einem gemeinsamen Topf des NCPD und Night Corps ausgezahlt.


    Die Gruppe machte sich ihre Gedanken zu dem Vorgang und fuhr zu den Docks. Pasta schlich sich erfolgreich an der Polizeisperre vorbei ein, während Konstantin und Rico eine Schlägerei vortäuschten (und Raenne die weinende Frau spielte) [das Ablenkungsmanöver startete nachdem Budak mit der Torwache ein langes und langweiliges Gespräch gestartet hatte]. Erfolgreich stahl Pasta den Bericht und musste nun bis zur Drohne weiter auf das Gelände vor, damit Matchek die Dateien von der Maschine hacken könnte.


    Nun gingen wie so oft verschiedene Dinge schief. Pasta wurde entdeckt, die Polizisten auf dem Gelände wollten ihn trotz seiner Obdachlosenverkleidung (von denen es in der Nähe eine kleine Siedlung gab) festnehmen. Konstantin ging ein bisschen zu sehr in seine Rolle auf und klebte Rico wirklich eine. Rico fegte ihn daraufhin von den Beinen - dank eines Fumbles traf Konstantin mit dem Gesicht voran auf den Beton, biss sich auf die Zunge und Blut lief auf Platzwunde, Nase und Mund. Dem Polizisten wurde es zu bunt und er nahm die beiden fest, ein hefitges Wortgefecht entwickelte sich, Raenne spielte weiter die hysterische Freundin und rannte auf Gelände vorbei um Hilfe zu holen. Durch Raennes Auftauchen konnte sich Pasta verkrümeln und erfolgreich die Drohne einschalten. Zwei Polizisten eskortierten Raenne zurück zum Ausgang, der dritte auf dem Gelände suchte erfolglos weiter nach Pasta, der den Container durchsuchte, in dem sich mutmaßlich Lorena aufgehalten hatte. Er fand ein Photo und zwei Bücher, eines über Night City, eines über Südafrika.


    Auf den Weg zurück ging Pasta einfach durch das Haupttor und wurde nun ebenfalls festgenommen. Konstantin konnte seine Durchsuchung noch ein wenig herauszögern indem er spontan eine Krankheit erfand die Pasta haben könnte, und Raenne konnte sich, weiterhin die hysterische Freundin spielend, aus der ganzen Sache loseisen. Kurzerhand stieg sie in Pastas Fahrzeug, nahm damit Anlauf und fuhr in voller Fahrt in die drei debattierenden Polizisten hinein. Alle starben nach Aufschlag, wobei Raenne auch dem Auto substantiellen Schaden zufügte. Der dritte Polizist eilte herbei und wurde kurzerhand von einem Kugelhagel der Gruppe getroffen. Die Gruppe durchsuchte das Polizeiauto, die Toten und nahm auch noch kurzerhand die Drohne mit, bevor sie sich auf den Weg zu Dimitri, einem Kontakt von Pasta machte, der das Auto gegen einen guten Preis wieder fahrzüchtig machen lassen konnte.


    Dimitri wohnte in einer heruntergekommenen Siedlung an einem verseuchten Strand mit seiner schwangeren Freundin und bot an, gegen eine Stange Geld das Auto wieder auszubessern und die Drohne umzulackieren. Die Gruppe hatte nun ein wenig Zeit sich zu sammeln und die gesammelten Hinweise sich näher anzusehen.



    - Der Container: Er war mit Hygieneartikeln ausgestattet, sogar eine kleine improvisierte Dusche und einen Fernseher. Man konnte ihn von innen öffnen und schließen. Ein Buch über Südafrika und Night City befand sich hier. Außerdem noch ein Geburtstagsfoto von Lorena, mutmaßlich an dem Tag, an dem sie aus dem Tank geholt wurde. Lorena mit einem Kuchen, noch ein wenig feucht von der Nährflüssigkeit umringt von Labormitarbietern. Einer davon ist ein Mann namens Higa Shuichi, dessen Adresse Matchek schnell heraus bekommt. Die anderen sind beim Anschlag von V1.0 gestorben. Außerdem fand Pasta ein Telefon, das allerdings nachhaltig zerstört worden war.

    - Die Daten der Drohne: Matchek konnte sich die Bilder der Drohne näher ansehen, inklusive den vorläufigen IDs der Toten. Die meisten hatten entweder Verbindungen zur russischen Mafia oder V1.0, nur derjenige direkt vor dem Container fiel aus dem Rahmen: Marius Vilakasi, ein Südafrikaner, höchstwahrscheinlich ein Freelancer auf den Straßen Night Citys. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, das er mindestens eine Viertelstunde vor seinem Tod bewusstlos geschlagen worden war.

    - Informationen aus dem Bericht: Der fragliche Container wurde kurz vor der Schießerei mit schweren Gerät bewegt. Der Container wurde ohne Gewalt von innen geöffnet kurz bevor die Schießerei begann. Die elektronischen Überwachungssysteme wurden kurz vor Beginn der Tat via einer Overflow-Bombe stillgelegt. Eine junge Frau, deren Beschreibung auf Lorena Sanchez passt, wurde von Arbeitern dabei beobachtet, wie sie das Gelände verlassen hat. In der weiteren Umgebung gibt es allerdings keine weiteren Hinweise auf sie. Der Tote vor dem Container wurde liegend erschossen. Erste Spuren deuten darauf hin, das er von hinten niedergeschlagen wurde sein Tod erst mindestens eine Viertelstunde später stattfand. Lokale Obdachlose bei Erstbefragung unkooperativ.

    "Das Kammerspiel (oder: Wie lernte ein Abenteuer in der Garage zu erleben)"



    Die Gruppe verschanzte sich gemeinsam mit Wright in einer leeren Garage. Budak versuchte, aus Wright Informationen mit (psychischer) Gewalt herauszubekommen. Als das nicht funktionierte da Wright anscheinend mehr Angst vor seinem Chef als vor Budak hatte, tasert ihn Budak und trat ihm vor Frust in die Genitalien. Allerdings konnten sie zumindest erfahren, das die Sache mit einer Entführung zusammen hängt.


    Ezekiel rief die Gruppe an. Ihre Phantombilder sind in den News, und auf dem Highway gab es einen Toten und einen Schwerverletzten. Nach seinen Informationen suchten nun die Russen, die Polizei und PowerMax nach der Gruppe. Die Russen hatten sogar ein Asset aus Vladiwostok eingeflogen: "Dimitri der wandelnde Tote". Ein Solo, der spezifisch für die Mafia Jobs erledigte. Angeblich wurde er schon mindestens dreimal in seiner Karriere getötet, einmal mit einer Ladung C5 - und jedes Mal war er trotzdem wieder aufgetaucht und hatte sein Ziel erledigt.

    Um der Gruppe auszuhelfen schickte Ezekiel etwas Verstärkung: Konstantin, ein Medtechie, dessen Gesicht noch frisch und ungesucht in Night City war. Der attraktive griechische Arzt mit dem mächtigen Brusthaar traf kurz darauf bei der Gruppe ein und etabliert sofort ein spezielles Klopfzeichen, mit dem man in die Garage reingelassen wird.


    Um weiter zu kommen wurde Konstantin losgeschickt, eine Droge zu finden mit der Richard weichgeklopft werden soll. Nicht weit von der Garage entfernt fand Konstantin einen Dealer, der ihm eine Pille für 350 $ verkaufte und aus guten Willen noch ein wenig Gras dazu legte. Außerdem konnte er in einen Cornershop einen Rasierapparat und billige Klamotten für die Gruppe finden (Polyester-Jeans und weiße T-Shirts in Übergröße, dazu billige Sonnenbrillen). Zurück in der Garage kleidete sich die Gruppe um. Raennes und Budaks reguläre Kleidung war sowieso mit dem Pickup verloren gegangen, und Haare auf dem Kopf und gegebenenfalls im Gesicht wurden schnell abrasiert.


    Die Gruppe setzte Wright unter Drogen und wiederholte die Befragung, diesmal erfolgreich. Aus seinen Informationen, Recherche im Cyberspace und Anrufen bei Nomadfamilien (Sprich: Jeder Charakter konnte mithelfen) ergab sich nun folgendes Bild: In Nevada wurde vor etwa zwei Wochen ein Trek von PowerMax überfallen, bei dem die Tochter des Firmenchefs (Lorena) entführt worden ist. Einer der Angreifer starb bei dem Angriff, ein frei anzuheuernder Söldner in Night City. Sein Leichnam lag seither kalt gestellt in einem Büro von PowerMax. Lorena selbst war allerdings nicht eine gewöhnliche Teenagerin. Sie war speziell aus Erbmaterial in einem Tank privat gezüchtet worden und erst vor drei Jahren aus der Nährlösung geholt wurden. Ein teurer Vorgang, aber nicht illegal, sich so ein Prestigekind in die Familie zu holen. Was illegal ist, sind bestimmte experimentelle genetische Veränderungen, die an ihr vorgenommen wurden. Als Tochterfirma des Biotechnica-Konglomerats ist sie ein von PowerMax entwickelter industrieller Prototyp. Ein solcher Eingriff ist nur in wenigen Ländern auf der Welt erlaubt, und die USA und das Freistaat Kalifornien gehören (noch) nicht dazu. PowerMax hatte Verhandlungen mit den Entführern aufgenommen und sich in den Kopf gesetzt, mit Hilfe von Spearhead-Security die Entführer auszuschalten und Lorena zu befreien. Durch Kevins Trollmove das Zeichen der Entführer auf den Pickup der Gruppe zu zeichnen wurde die Gruppe in den ganzen Schlamassel reingezogen und seither für die Entführer gehalten. Von allen Seiten nun unter Druck stehend stellt sich die Frage, wie man aus der ganzen Geschichte wieder heraus kommt.


    Die Gruppe entscheidet sich dafür, den Skandal an die Öffentlichkeit zu bringen und die beiden mutmaßlichen Gruppierungen (PowerMax und die russische Mafia) gegeneinander aufzuhetzen. Mit Matscheks Hilfe entschloss man sich, eine Lösegeldübergabe zu fingieren. Mit Hilfe gefälschter E-Mails und etwas Hacking wurde in den Badlands eine Übergabe angesetzt, und die Turboreporterin Lien Cho über den Austausch heimlich informiert. Anschließend nahm man Kontakt auf mit der anderen Turboreporterin Imani Mafinga, die Wright interviewen soll. Kurz darauf tauchte sie tatsächlich auf, und nachdem man ihr im Groben die Geschichte erzählt hat befragte sie Wright mit ihrer Kamera. Wenn er keine Lust hatte zu antworten half sie mit Gewalt nach (was die ganze
    vorherige 'Keine Folter'-Debatte ein wenig konterkarierte), und kurz darauf hatte sie ein beeindruckendes Interview auf Band. Als die Gruppe sich allerdings weigerte ihr zu erzählen an wen sie noch die Geschichte verkauft hatte verlässt sie scheinbar die Garage wieder friedlich - um sie nachher mit heimlich geschossenen Fotos zu erpressen (mutmaßlich mit Hilfe eines Kameraimplantats). Entweder würde die Gruppe ihr erzählen, wen sie noch mit ins Boot geholt hat, oder die Fotos der Gruppe würden mit dem Interview zusammen veröffentlicht. Zähneknirschend gab die Gruppe den Kontakt zu, und Mafinga war beruhigt. Sie hatte Sorge, dass es sich in Wahrheit um eine Intrige großer Konglomerate handeln würde und war daher so rabiat vorgegangen.


    Der Versuch, die Polizistin "Karissa Battle" in die Geschichte zu involvieren scheiterte allerdings. Konstantin gab sich als Mitglied der obskuren osteuropäischen Geheimorganisation "T.Z.A.T.Z.I.K.I." aus und blieb so vage, dass sie den Anruf für einen Prankcall hielt und nach einer kurzen Drohung auflegte.


    Budak ließ sich von seiner Assistentin einen neuen Anzug bringen und mit einer abgedunkelten Limousine nach Hause fahren, während die Gruppe in der Garage blieb und noch ein paar Kleinigkeiten im Cornershop einkaufte um auch nachts in einen Eimer scheißen zu können. Mit Konstatins Hilfe wurden die nun eintretenden Nebenwirkungen der halluzigenen (und die Zunge lockernden) Droge, die man Wright eingetrichtet hatte, vermindert - Fruchtsaft, Schmerz- und Kohletabletten und Gras halfen bei der Sache.


    Am nächsten Tag traf Budak wieder ein nachdem man die Nachrichten sah. Der Gefangenenaustausch fand statt während Cho die ganze Sache heimlich filmte, und Mafinga sendete das Interview mit Wright. Die Skandal war in der Welt, die Justiz wurde aktiv. PowerMax und die Polizei beendeten ihre Suche nach den vermeintlichen Entführern nachdem die Konspiration öffentlich gemacht wurde, und wie die Russen weiter reagieren würden war noch unklar. Doch eine Sache in den Schlagzeilen machte die Gruppe stutzig: Die Frau, die bei der Lösegeldübergabe freigelassen wurde, war nicht Lorena, sondern jemand anderes - ein Mädchen, das man auf chirurgische Art verändert hatte, um wie Lorena auszusehen. Wo sich die echte Lorena befand und warum sie nicht freigelassen wurde blieb also weiterhin ein Mysterium.


    Die Gruppe ließ Wright frei, setzt sich auf die Roller und Motorräder um nun wieder halbwegs frei sich erneut in Night City stürzen zu können. Allerdings: Die ganze Geschichte hat mehrere tausend Dollar vernichtet und bisher praktisch nichts eingebracht - und zumindest einige hamrlose Gewebeproben von Lorena könnten neues Geld in die Kassen spülen ...


    Am 5.12. geht es mit Teil 2 des Abenteuers weiter.

    Am nächsten Morgen sind die meisten Wunden überwiegend geheilt, auch wenn Budak optisch blendend aussieht während Matchek noch mit blauen Flecken übersäät ist und seine Bauchwunde durch Biokleber, Nähte und Verbände zusammengehalten wird. Man holt gemeinsam den Pickup beim Restaurant ab, der nachts von Herumtreibern ein wenig ausgeschlachtet wurde. Das Radio und lokale Elektronik fehlt, außerdem wurde ein Fenster eingeschlagen und mehrere Löcher in die Motorhaube geschlagen. Weiterhin wurde das Fahrzeug vollgesprayt.


    Die Gruppe macht einen Plan wie sie Richard Wright entführen kann. Gemeinsam fährt man mit dem Pickup auf den privaten Freeway (der wie alles in Night City Geld kostet) und wartet an der Tankstelle auf Richard Wright. Pünktlich wie ein schweizer Uhrwerk taucht er in seinem weißen Sedan mit seinem Fahrer auf und wird betankt, während er sich selbst einen Kaffee holt. Die Sicherheit und Cybersicherheit an der Tankstelle wird genauestens beobachtetund ein genauester Plan entworfen. Budak wird sich als Tankstellenmitarbeiter verkleiden und mit einem Taser (der kurz vor Beginn noch per Anruf beim Arbeitgeber mit einer Drohne eingeflogen wird) ausgeschaltet. Raenne und Siegfried fahren anschließend mit dem Pickup vor und sacken den Fahrer ein. Raenne, als Fahrer verkleidet, nimmt anschließend seinen Platz ein während Siegfried mit dem Fahrer wegfährt. Matchek bleibt im Pickup und schaltet die lokalen Sicherheitssysteme aus um die Entführung zu vervollständigen. Budak soll mit Wright einsteigen für den Fall das es zu einer kurzfristigen Meinungsverschiedenheit kommt. Soweit so gut. Der Pickup wird für 700 Dollar wieder aufgemöbelt um nicht mehr auszusehen als wäre er gerade eben ausgeplündert worden.


    Am Abend erwartet die Gruppe im Phantom ein anonymer Anruf. Eine Person mit verstellter Stimme sagt "Wenn ihr nicht wollt das die Russen euch platt machen erledigt den Truck AB-71 von PowerMax der vom Werksgelände fährt möglichst medienwirksam." Dann legt die Person auf. Ein Probehack von Matchek lässt den altbekannten Hacker wieder auftauchen, und Matchek klinkt sich aus bevor es wieder zur Konfrontation kommt. Nach etwas Beratung entscheidet sich die Gruppe, die Warnung nicht allzu ernst zu nehmen. Statt tatsächlich einen Truck nachts zu überfallen, versuchen Siegfried und Matchek gemeinsam einen Film aus bestehenden Footage zu schneiden, der über die Medienkanäle laufen soll. Das Ergebnis (durch einen Würfelfumble) verursacht ist abstrakte Filmkunst eines Erstsemester-Filmstudenten und nicht überzeugend. Eine eingeschnittene Atombombenexplosion und ein umgefallener Truck mit lebenden Hühnern auf einem chinesischen Highway nehmen große Teile der Glaubwürdigkeit. Auch die wehende amerikanische Fahne mit einer langsam weinenden Frau am Ende können das Drama nicht retten. Die Gruppe beschließt trotz Siegfrieds anderslautender Beteueruungen, das der Film nicht veröffentlichbar ist und vergisst die Sache.


    Am nächsten Tag startet die Operation Entführung. Alle sind in Position, die Kameras werden auf Loop gestellt. Wright fährt vor und holt sich seinen Kaffee während Budak, mit einem falschen Profil im System als Mitarbeiter vermerkt, den Tankwart gibt. Siegfried und Raenne fahren langsam vor während Budakl an das Fenster tritt und den Taser zückt. Der erste Schuss hat aber nicht den gewünschten Erfolg, der Fahrer ist noch immer bei Bewusstsein! Kurzentschlossen zückt Siegfried seine Pistole und tötet den Fahrer mit einer Kugel quer durch den Brustkorb. Der Knall lässt Panik ausbrechen, die Wachen rennen aus der Tankstelle, der Alarm wird gedrückt und der vorher sorgfältig ausgearbeitete Plan wird in einer von Siegfrieds geliebten Toiletten hinabgespült. Raenne, Budak und Matchek rennen in die Tankstelle, während Siegfried draußen unter Beschuss gerät und mit dem Pickup wegfährt. Raenne nutzt die allgemeine Verwirrung um einen hellgrünen Kleinwagen als Fluchtfahrzeug zu stehlen. Die Gruppe schlägt Wright k.O., zerrt ihn in der allgemeinen Verwirrung (aber unter den Augen vieler Zeugen) in das Fahrzeug und fährt weg. Dank Raennes Fahrkünsten kann die Gruppe um das Entführungsopfer im fließenden Verkehr verschwinden - Siegfried hat im Pickup aber nicht so viel Glück. Ein Van der für den Freeway zuständigen Sicherheitsfirma sichtet Siegfried und nimmt die Verfolgung auf. Die Gruppe kann beobachten das ihr Media unter Druck gerät, entschließt sich aber, die Entführung lieber abzuschließen, überholt Siegfried bei einem seiner gewagten Fahrmanöver und fährt mit dem gestohlenen Auto zur Garage, die von Budaks Firma kurzfristig zur Verfügung gestellt wurde.


    Siegfried unternimmt eine Vollbremsung auf dem Freeway, rennt zu einem anderen Fahrzeug, zerrt die Fahrerin aus dem Auto und wendet einmal quer über die fünf Spuren auf den Standstreifen um als Geisterfahrer zurück Richtung Tankstelle zu rasen. Doch einer seiner Verfolger gelingt das Manöver ebenfalls und nimmt die Verfolgung wieder auf. unter Druck geraten entschließt sich Siegfried zu einer erneuten Vollbremsung um einen Auffahrunfall zu verursachen. Dabei verliert er die Kontrolle über das Fahrzeug, gerät in den Verkehr und kracht frontal mit einem anderen Auto zusammen. Siegfried wird durch den Schaden aus dem Auto geschleudert und stirbt augenblicklich. Eine potentielle Legende im Trashjournalismus endet, bevor sie ihre Höhepunkt erreichen konnte.

    Auf den Weg zum Krankenhaus wurde Raenne von Ezekiel angerufen. Er hat einen Job: Eine Gruppe braucht einen Fahrer, und wenn sie auf der Straße sich besser aufstellen möchte, sollte sie ihn annehmen. Ihre neuen Kumpanen könnte sie auf dem Helipad des St. Mary Krankenhauses in Distrikt 15A erwarten.


    Angekommen wurde die Gruppe der Mehrklassenmedizin der Zukunft einmal mehr gewahr. Budak mit seinem HealthPlan und TraumaTeam-Account wurde sofort die beste Notfallversorgung zuteil, während Matchek auf dem Dach blieb und "erstmal zur Rezeption" sollte. Als professionelle Fahrerin fuhr Raenne den jammernden Matchek runter zur Anmeldung, während Siegfried erneut über mögliche Kloaufnahmen mit dem lokalen Staff diskutierte. Mit gewagten Überzeugenproben versuchte man, Matchek in Budaks Krankenstatus aufzunehmen, da die normale Behandlung mindestens 1 000 Dollar kosten würde - das Ergebnis war ein Patzer. Hart im Ton vergriffen wurden der schwerverletzte Matchek gemeinsam mit seiner Fahrerin Raenne auf die Straße gesetzt. Es musste ein Alternativplan: Siegfried kannte zum Glück einen Ripperdoc im nächsten Viertel. Zehn Minuten mit dem teuren Lufttaxi landete man in einer versifften Seitengasse. Siegfried versuchte einen Rabattcoupon für den Flug herauszuschlagen, aber die Gruppe bestand darauf, sofort den Hinterhofarzt aufzusuchen.


    Der Gruppe wurden alle Waffen beim Eintreten abgenommen, und man lernte den "Schweden", seine Krankenschwester und zwei Leibwächter kennen. Nachdem der Schwede bemerkte, dass die Gruppe nicht gerade viele Optionen hatte, gab er seinen Preis bekannt: 1 300 Dollar. Mittlerweile waren alle nach dem Lufttaxi weitgehend Pleite. Der SChwede gab der Gruppe eine Stunde Zeit, das Geld aufzutreiben, ansonsten würde er beginnen Matchek für die Organbank auseinander zu nehmen und seine Implantate extrahieren.


    Verschiedene Optionen lagen auf dem Tisch. Jemanden überfallen, das Geld von der Mafia leihen, Ausrüstung eintauschen ... stattdessen rief man Budak an, der das Deluxeprogramm im Krankenhaus genoss. Ein wenig groggy von den Schmerzmitteln aber ansonsten wieder in Topform kam er mit dem Lufttaxi zur restlichen Gruppe und zog das Geld locker aus seiner Brieftasche. Die Gruppe dürfte beim Schweden übernachten und sich ein wenig kennenlernen während Matchek behandelt wurde.

    Als die Gruppe bei V8 wieder auftauchte gab es Verstärkung, geschickt von Ezekiel: Netrunner Matchek und Corporate Budak warteten in der Lagerhalle auf die anderen und schlossen sich an, das Rätsel um die Farbpatrone zu lösen. V8 hatte sich redlich bemüht und Ergebnisse vorzuweisen: Anscheinend wurde der Beutel von einem hohen Angestellten von einem Energydrinks und Sportartikelhersteller „PowerMax“ deponiert, ein Mann namens Richard Wright. Er hält jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit und an einer bestimmten Tankstelle auf dem Freeway NC48, und steht anschließend ein paar Minuten vor dem Tunnel im Stau. Die Gruppe könnte sich entscheiden, ihn an einer der beiden Stellen zu entführen oder zu befragen.


    Ein anderer Hinweis ist, dass ein Junge namens „Kevin“ das Zeichen an ihren Van gesprüht hat. Warum ist V8 nicht ganz klar – er ist leidenschaftlicher Gamer, aber als schlimmer Troll verschrien, und partizipiert in Real-Digital-Games (RD-Games). Dabei handelt es sich um Spiele, die in einem virtuellen Setting aufgesetzt werden, aber in der Realität gespielt werden. Ein solches Spiel soll am morgigen Abend stattfinden: Terroristen, die Bomben legen, und Spezialeinheiten, die die Terroristen ausschalten sollen. Nach einem kurzen Hack von Matchek ist die Gruppe angemeldet und fährt zu Siegfried, um sich vorzubereiten.


    Auf den Weg wird die Gruppe von einer Drohne angegriffen. Nach einigen waghalsigen Fahrmanövern kann die Maschine vom Himmel geschossen werden, wer der Übeltäter ist, ist nicht ganz klar.


    Bei Siegfried erhält die Gruppe ihre Ausrüstung für das Spiel am Abend: Extra Telefone um Informationen zu erhalten und Kleidung, um sich gemäß der Erkennungszeichen anzuziehen. Außerdem einige Infos zu den Regeln. Natürlich ist die ganze Sache nicht unbedingt legal, RD-Games sind oft ein öffentliches Ärgernis und werden entsprechend geahndet, sollte man die Verantwortlichen finden.


    Das „Terrorteam“ geht in die U-Bahn und erhält ihre Instruktionen, in welchen Stationen die Bomben zu legen sind. In der Hoffnung, das Kevin aufkreuzen würde, beginnt man sich aufzuteilen. Matchek versucht seinem Verfolger zu entkommen und die Bombe in seinem Ziel, der Telefonzelle, zu legen. Das geht sehr sehr sehr sehr sehr schief, und er verletzt sich schwer nachdem er seinen Kopf am Rahmen anstößt, ausrutscht, das Telefon von der Wand reißt und durch die Glasscheibe fällt. Seinem vorzeitigen Tod durch diesen Endgegner kann er gerade noch entkommen, wird aber von einem aus dem anderen Team „erledigt“ in Form einer Farbpatrone. Siegfried kann ebenfalls seiner Verfolgerin nicht entkommen, veranstaltet dabei aber so einen Radau, das er und sie am Militech-Plaza von privater Sicherheit festgenommen werden. Rico kann seine Verfolger gekonnt abschütteln, und Budak marschiert an seinen Zielort – ein Blumengeschäft unter einer halboffenen Mall. Er kann die Farbbombe legen und gerade noch einem intensiven Kundengespräch der sehr zuvorkommenden Verkäuferin entgehen. Kurz nachdem er das Geschäft verlässt explodiert die Bombe und ruiniert sämtliche Pflanzen wie auch die Inneneinrichtung. Dann taucht Kevin auf und „erschießt“ Budak den Terroristen. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, die von den lokalen Sicherheitskräften aufgelöst wird. Der Überzeugungsversuch schlägt gehörig fehl, und beide landen im Gefängnis. Nur dank seiner Verbindungen kann sich Budak befreien und trifft draußen auf die restliche Gruppe. Es wird sich entschlossen, Kevon so friedlich wie möglich zu befreien. Matchek schaltet die Sicherheitskameras aus und Rico tritt durch die Tür. Zwei tote Wachen später (das mit dem Frieden hat nicht lange gehalten) wird Kevin entführt und in den Pickup verfrachtet, wobei er dorthin bereits eine gehörige Tracht Prügel erhält und kräftig eingeschüchtert wird. Anschließend fährt die Gruppe mit ihm zum Plaudern an ein stilles Örtchen in einem stillgelegten, betonierten Flussbett unter einer Brücke. Die lokalen Obdachlosen interessieren sich nicht für die Angelegenheit, und aus Kevin wird die Wahrheit rausgeprügelt und gedroht bis der Junge sich wortwörtlich in die Hosen macht. Er wurde von einem unbekannten Adressaten aus Singapur angeheuert, das Symbol auf ein bestimmtes Auto zu sprayen. Da er allerdings ein kleiner Troll ist, hatte er sich „aus Lulz“ dazu entschieden, das Symbol auf den Pickuptruck der Gruppe zu malen. Er rückt noch mit der Adresse raus. Die Gruppe schüchtert ihn noch gehörig ein, Siegfried droht ihn, ihn auf dem Klo demnächst zu filmen, und dann wird losgefahren. Kevin lässt man mit seiner vollen und nassen Hose stehen.


    An einem ruhigen Fleckchen beginnt Matchek, sich mit der Adresse auseinander zu setzen. Weitere Verfolgung der ganzen Angelegenheit rufen einen anderen Netrunner auf den Plan, der Matchek Paroli bieten kann. Bevor noch Schlimmeres passiert entscheidet sich Matchek, sich aus der Konfrontation zurück zu ziehen. Allerdings kann er als Information noch ein russisches Restaurant finden, mit dem die Adresse in Singapur in Verbindung steht. Kurzentschlossen fährt man hin.


    In einer angenehmen Restaurantmeile nicht weit entfernt vom Meer steht das Restaurant neben einigen deutlich besseren Etablissements. Die Gruppe setzt sich an einen Tisch und bemerkt, dass sie von menschlichen Schränken beobachtet wird, während nicht viele Gäste im Raum sind. Matchek entscheidet sich auf Toilette zu gehen um sich in die lokale Sicherheit einzuhacken. Ihm folgen drei große Männer im Anzug, die von innen die Tür verschließen und entspannt die Kabinentür öffnen. Matchek fürchtet Bleivergiftung und feuert. Es bricht ein Kampf im Restaurant aus. Alle schießen wild durcheinander, Siegfried rennt aufs Damenklo und schießt manchmal in den Gang. Als die ersten Gegner tot oder im Schock am Boden liegen lässt Budak einen Hubschrauber einfliegen, und gemeinsam rennt man aus dem Restaurant während in der Ferne bereits Polizeisirenen zu hören sind. Budak und Matchek sind schwer verletzt, und sofort wird der Pilot beordert, Richtung Krankenhaus zu fliegen …

    Gemeinsam steigt die Gruppe hinab in die Kanalisation. Es folgen ein Treffen mit Gangmitgliedern, die Rettung (durch nicht-zurückbringen) eines Hundes, ein Kampf mit einer Gruppe Obdachloser, die sich ein Leben tief in aufgegebenen Schächten aufbauen wollten (ausgelöst durch einen Würfelpatzer). Schließlich wurde Lilly gefunden, und dank Ricos heldenhaften Einsatz konnte das Halsband um sie geschlungen werden. Die Schlange schlängelte zurück zu ihrem Herren, und die Gruppe kroch wieder hinaus aus der Tiefe ...

    Auf Gruppenwunsch beginne ich wieder mit Zusammenfassungen :)


    Dieses Abenteuer: "'Der verfluchte Sack im Auto' oder 'Wie ich lernte Turbo-Paintball zu lieben'."


    (Wechselnde) Besetzung:

    - Rico der Solo

    - Siegfried der Media (R.I.P)

    - Rosita die Techie

    - Budak der Corporate

    - Matchek der Netrunner

    - Raenne "Boomstick", die Nomad


    Alles fängt mit einem ganz normalen Job für den Fixer Ezekiel an. Die Gruppe fährt mit einem Päckchen auf einen Straßenmarkt im Slum, trifft die Kontaktperson (ganz augenscheinlich ein Drogenabhängiger) und überreicht ihm für 500 Dollar das Päckchen. Als sie aber zurück zu ihrem Pickup-Truck kommen hat jemand ein seltsames Zeichen (ein grüner Kreis mit zwei parallelen Strichen) draufgesprayt und ein Beutel liegt auf der Ladefläche. Neugierig blickt Rosita hinein und sieht einen Haufen Geld - sofort explodiert eine Farbpatrone und verändert Rositas Stil. Söldner schießen aus dem Wohnblock in der Nähe, und durch den Markt rennen mehrere bewaffnete Männer und Frauen auf die Gruppe zu. Unter Stress setzt Rico als Fahrer den Pickup erstmal gegen einen Betonpfeiler, aber danach gelingt die Flucht. Unterwegs findet Rosita einen Peilsender im Geld, den sie zerstört. Anschließend wird das Geld verbrannt und Ezekiel aufgesucht, um Details über den Job zu erfahren. Wer hat einen Beutel mit Geld auf die Ladefläche geworfen, und was sollte das Zeichen?


    Ezekiel empfängt die Gruppe im Phantom und war von der Nachricht ebenfalls überrascht. Er gab ihnen einen Kontakt für die Nachforschungen: V8, ein Netrunner, soll der Gruppe zur Seite stehen. Zu dritt fahren Rico, Siegfried und Rosita zum alten Lagerhaus von V8. Die SIcherheitsvorkehrungen sind beachtlich, aber nach einem kurzen Sicherheitsscan darf die Gruppe auf das Gelände. Der Hacker hat eine ausgeprägte Liebe für Reptilien - nur in Jeans bekleidet kann die Gruppe seine künstlich aufgesetzten Schuppen bewundern und seine gelben Reptilienaugen. Ab und an leckt er sich mit der gespaltenen Zunge über die Lippen und verspricht, an seinem Hyperdeck Nachforschungen anzustellen, wenn die Gruppe dafür seine Lilly wieder einfängt. Eine genetisch und cybertechnisch modifiziert Riesenanaconda, die in die Tiefe Richtung U-Bahn-Schächte losgeschlängelt ist. Die Gruppe soll Lilly nicht verletzen sondern ein Neurohalsband anlegen, mit der sie V8 kontrollieren und wieder zurück in ihren Käfig befördern kann.


    Gemeinsam machen sich die drei hinab in die Tiefe ....


    (Weitere Beschriebung folgt, hab nur gerade keine Lust weiter zu tippen :P )

    Danke für die Zusammenfassung :) Noch eine Kleinigkeit: Wir haben die ÜBerreste des Adligen notdürftig begraben mit einem 3/4-Boronrad und Dolorita hat sein Tagebuch mitgenommen (nächste Station ist ein Boron- oder Hesindetempel).

    Ich würde nur kurz anmerken (falls es weitere Intreresstenten geben soll) das wir uns wieder unregelmäßig außerhalb von Moria treffen, aber ich derzeit nicht mehr im Thread update. Wenn aber jemand Neues Interesse haben sollte einfach melden.

    Nachdem es eine kurze Cyberpunkpause gab hatte sich die perfekte Gelegenheit geboten, die präapokalyptische Welt von Mörk Borg zu betreten. Ein einfaches System, vor allem auf Kämpfen ausgelegt, ließ sich daraus schnell ein Abenteuer für den Abend zimmern, in das die verlorenen Seelen Blashyrkhs der Mörk Borg - Welt einen Auftrag der Kirche der Basilisken annehmen, um vor dem prophezeiten Weltuntergang noch drei Priester vor einem (angeblich) verrückten Magier zu retten und in den Schoß der Kathedrale zurück zu führen.


    Geplagt von der nahenden Apokalypse (durch die Gruppe bis zum finalen Eintreffen grob auf ein halbes Jahr angelegt) trafen sich die drei Spielercharaktere (gespielt von Klein-Echo, Heroturle und Wulfgrimson) in den Gossen vor der Stadtmauer Galgenbreks, der größten Stadt der (noch verbleibenden) Welt.


    Bei der "heldenhaften" Gruppe handelte es sich um:


    Börda, gutter-born Scum. Dem Dieb mangelt es an Kraft - ganz massiv. Aber er kann ein klein wenig mit Magie umgehen und gut schleichen. Als Kind ist er aus einem Waisenhaus ausgebüxt, und sein Hobby besteht darin, aus Zähnen anderer Menschen und Nicht-Menschen Schmuck herzustellen. Da sein Gesicht verrottet trägt er eine Maske und zeichnet sich charakterlich durch extensive Faulheit aus. Seine rapide Heilung geht auf Kosten seiner Mitreisenden - er heilt schneller, aber seine Freunde dafür umso langsamer. Neben einem Kurzschwert ist er ausgestattet mit einer einfachen Lederrüstung und einem Heilzauber - einer hochwertigen Sacred Scroll.


    Svind, occult Herbmaster. Der Alchemist wuchs auf den illegalen Märkten Schleswigs auf. Ausgestattet mit Tränken und einer Armbrust und ohne wirklich schlechte Eigenschaften scheint er anfangs vergleichsweise am Besten auf das Leben als Abenteurer vorbereitet. Rachsüchtig zieht er durch die Lande mit einem notorisch stinkenden Fuß - ein Geruch, den er einfach nicht loswerden kann. Als eingefleischter Käferfresser genehmigt er sich ab und an auf der Reise vielbeinige spontane Snacks. Raben und Krähen sind seine eingefleischten Feinde nachdem ihm einer der Vögel als Kind seinen ersten Trank gestohlen hat - kein Kontakt mit den schwarzen Tieren verläuft ohne Gewalt, und er trägt deshalb eine Schleuder mit sich herum.


    Schließlich folgt Grittr, kollektiv totgesagt direkt ab Charaktererstellung - ohne Stärken aber dafür mit sehr schlechten Eigenschaften musste die elendige Adlige ("Wretched Royalty") ihre Länder verlassen, nachdem Gräfin Anthelia blaues Blut als Geschenk verlangt hatte. Mit jämmerlichen 4 Hit-Points auf der Brust und generell körperlich und geistig eher schwach war der frühe Tod eigentlich vorbestimmt - aber Kettenhemd, ein simpler schwächlicher Kampfstab und Würfelglück ließen ihr dem Schicksal ein Schnippchen schlagen, und Grittr wurde ein fähiges Gruppenmitglied. Grittr desertierte aus dem Militär nachdem sie ein Massaker beobachtet hatte. Seither wird sie von ihren vorherigen Freunden gejagt. Sie ist großmäulig und neigt dazu bei Stress (oder generell) zu stottern. Ständig vergisst sie wichtige Fakten und/oder wichtige Gegenstände und bringt Dinge durcheinander. Begleitet wird sie von "Barbarister, the incredible Horse". Das magische Pferd ist intelligent, arrogant und aufgeblasen - außerdem kann es reden. Falls man es dazu bringen kann sich um die Dinge vor seiner Schnauze zu scheren kann es bei Würfen auf "Presence", bei denen logisches Denkvermögen gefragt ist oder die intellektuell stimulierend sind, helfen. Das Pferd dürfte schlauer als seine Besitzerin sein - und ist sich dessen bewusst.


    (Spielbericht folgt).