Isha hatte heute leider keine Zeit. Der Kampf mit den Eislibellen ging weiter. Gerade das Gefecht von Thimorn zeichnete sich durch eine hohe Anzahl von Kritischen Treffern und Patzern aus. Isleif schmetterte eine Libelle mit einem Angriff zum Niederwerfen zu Boden. Magier und Hexe schützten sich mit einem Armatrutz. Llezean ließ den Fortifex fallen und schickte einen Ignisphaero Feuerball zu den Gargylen, die in einer flammenden Explosion vergingen. In dem Turm erschien ein mit Feuer eingerahmtes Tor und eine Stimme bat um Eintritt nach Nennung der Losung „Eine Welt ...“ Llezean hielt ihren Jähzorn ob dieser Kinderspielchen im Zaum. Damiano saß mit wippendem Oberkörper auf dem Boden und nuschelte wirres Zeug. Nach einer kurzen Denkzeit antwortete der Magier „...ist nicht genug“, war ja eigentlich klar, wenn man es mit einem sphärenreisenden Zauberer zu tun hat (und als kleine Hilfe 007-1999). Der Flammenring um das Tor fiel zusammen. Der Nachtelf rief zwischenzeitlich neue Eiswesen herbei und schickte sie in die Schlacht. Zeit sich vom Acker zu machen. Rucksack mit der Rolle schnappen, Damiano hinter sich herziehen und nichts wie durch das Tor. Dann verschwand der Turm im Limbus.
Innen begrüßte Aralea, die Assistentin, die Helden. Isleif hatte sich zuletzt noch einen kritischen Treffer eingefangen und blutete den Eingangsbereich voll. Zumindest bis ein Heilzauber der Assistentin dies unterband. Im Wohnzimmer wartete der blinde Zauberer Taphirel auf die Gruppe. Damiano wurde versorgt. Der Gruppe Spieß und Trank, gewürzt mit lieblichen Heilzaubern, serviert. Taphirel erklärte, dass er Damiano zur Besorgung von magischen Metallen eigentlich nach Gareth gesandt hatte. Zur Navigation habe er ihm ein Äthrolabium mitgegeben, welches aber offensichtlich abhandengekommen sei. Der Meister der Sphären konnte Belisarius die Benutzung eines solchen Gerätes, sowie die Grundformen des Transversalis beibringen. Nach einer ruhigen Nacht erschien der Turm wieder auf seinem Mauerring. Der Elf war verschwunden, aber die Pferde standen friedlich grasend herum. Nachdem sich Llezean verabschiedet hatte, ging die Reise weiter nach Perainefurten.
Am Stadttor wurde die Gruppe freundlich aufgenommen. Nachdem man die Kampfkraft der Helden notiert hatte, durften sie die Stadt betreten. Bei ca. 4300 Einwohnern waren 1000 Gardesoldaten einquartiert. Die Nähe zu den Schwarzen Landen machte ein solches Truppenaufgebot wohl notwendig. In der Kanzlei wurden der Gruppe Ortspässe (mit Wehrkraftkennzahl) ausgestellt. Die örtliche Dependenz des ODL stellte die Unterkunft. Beide Ämter hatten keine Brieftauben mit der Ankündigung der Helden erreicht. Aber das Empfehlungsschreiben von Llezean war ausreichend. Dracodan von Misaquell war zuletzt vor zwei Tagen gesehen worden. Er lebte in einer Bauernkate im Fachwerkstil. In seinem kleinen Vorgarten wucherte hüfthoch das Grün. Ein freundliches Klopfen des Ritters wurde mit einem herabfallenden Riegel und dem Öffnen der Tür beantwortet. Rufen wurde mit Stille beantwortet. Der Magier konnte eine Reststrahlung von Magie an der Tür entdecken. In der Küche fand man einen Eimer mit verdorbenem Fleisch. Im Wohnzimmer standen und hingen Stiefel, Hut und Schwertgehänge. Ein Weinbecher lag umgestoßen auf dem Tisch. Die Lache bereits eingetrocknet. Isleif trat beinahe in einen Blasrohrpfeil auf dem Boden. Eine Analyse durch den Magier ergab einen Rest von Schlafgift daran. In der Schublade des Sekretärs fand man einen Beutel mit Münzen und Edelsteinen. Das Schlafzimmer und der Dachboden waren uninteressant. Im Keller entdeckte man ein Geheimfach im Boden (Sinnesschärfe +10). Darin lag eine echsische Zweihandaxt. Diese war magisch gegen Wegnahme gesichert und man ließ sie dort liegen.
Wohin ist der Drachengesandte verschleppt worden? Dieser Frage gehen wir am 19.08.2020 nach.